ACTA

„Wenn wir eine neue Ordnung beim Urheberrecht haben wollen, soll es dann auf eine solche Weise diskutiert werden? Meine Antwort lautet: Nein.“

sueddeutsche

das Internetbüro des Heiligen Stuhls

Als der Papst zum Internet sprach, redete er auch über Medienschaffende Christen. Ich kann mir nicht ganz vorstellen, wie der medienschaffende Christ von heute websites baut, die „den Weg für neue Begegnungen [zu] ebnen und zwar dadurch, dass er immer die Qualität des menschlichen Kontaktes und die Aufmerksamkeit gegenüber den Menschen und ihren wahren geistlichen Bedürfnissen sicherstellt, den Menschen in dieser unserer ‚digitalen‘ Zeit die Zeichen gibt, die notwendig sind, um den Herrn zu erkennen.“

Mich würde  interessieren, ob und wie XVI das auf  http://www.vatican.va/ umgesetzt sieht …

…und vorallem wer das in seinem Portfolio hat:

Bild 1

… und wielange es gedauert hat, bis man im Vatikan die keywords beisammen hatte (irgendwer muss diesen job ja haben)

<pre id=“line18″>&lt;<span>meta</span><span> http-equiv</span>=<span>“keywords“ </span><span>content</span>=<span>“catholic, vatican, god, jesus, mary, immaculate, holy spirit, holy father, christ, john paul ii, vatican, church, pope, holy see, jubilee 2000, angelus, audience, regina coeli, encyclical, speech, lent, easter, advent, christmas, holy week, cardinal, roman curia, bishop, faith, youth, homily, urbi et orbi, peace, congregation, museum, message, motu proprio, paul vi, john xxiii, vatican basilica, vocation, mission, synod, beatification, canonization, pontifical council, clergy, family, secretariat of state, apostolic exhortation, peter, paul, culture, patron of the arts, angel, saint, holy door, holy year, virgin mary, ecclesiastical, presbyter, trinity, eucharist, comunion, priest, priest, magistery, doctrine, protestant church, mass, forgiveness, laity, indulgence, prayer, ordination, episcopal, spirituality, preaching, incarnation, apostle, vespers, martyr, catholic church, general chapter, sister, franciscan, benedictine, dominican, dio, gesù, maria, immacolata, spirito santo, santo padre, cristo, giovanni paolo ii,  vaticano,  chiesa, papa, santa sede, giubileo 2000, angelus, udienza, regina coeli, enciclica, discorso, quaresima, pasqua, avvento, natale, settimana santa, cardinale, curia romana, vescovo, fede, gioventùù, omelia, urbi et orbi, pace, congregazione, museo, messaggio, motu proprio, paolo vi, giovanni xxiii, basilica vaticana, vocazione, missione, sinodo, beatificazione, canonizzazione, consiglio pontificio, clero, famiglia, segreteria di stato, esortazione apostolica, pietro, paolo, cultura, patronato delle arti, angelo, santo, porta santa, anno santo, vergine maria, ecclesiastico, presbitero, trinitàà, eucarestia, comunione, prete, sacerdote, magistero, dottrine, chiesa protestante, messa, perdono, laico, indulgenza, preghiera, ordinazione, episcopale, spiritualitàà, predicazione, incarnazione, apostolo, vespri, martire, chiesa cattolica, capitolo generale, suora, francescano, benedettino, domenicano, dios, jesús, maría, inmaculada, espíritu santo, santo padre, cristo, juan pablo ii, vaticano, iglesia, papa, santa sede, jubileo 2000, angelus, audiencia, regina coeli, encíclica, discurso, cuaresma, pascua, adviento, navidad, semana santa, cardenal, curia romana, obispo, fe, juventud, homilía, urbi et orbi, paz, congregación, museo, mensaje, motu proprio, pablo vi, juan xxiii, basílica vaticana, vocación, misión, sínodo, beatificación, canonización, cosejo pontificio, clero, familia, secretaría de estado, exhortación apostólica, pedro, pablo, cultura, patronato de las artes, ángel, santo, puerta santa, año santo, virgen maría, eclesiástico, presbítero, trinidad, eucaristía, comunión, cura, sacerdote, magisterio, doctrinas, iglesia protestante, misa, perdón, laico, indulgencia, oración, ordenación, episcopal, espiritualidad, predicación, encarnación, apóstol, vísperas, mártir, iglesia católica, capítulo general, hermana, franciscano, benedictino, dominico,“</span>&gt;</pre>

… und wie hoch die clickrate auf Latein so ist …

… ein impressum gibt es leider nicht, nur einen linklosen Vermerk auf das Internetbüro des Hl. Stuhls

… dann bin ich beim googeln auf den sehr unterhaltsamen now&then-blog your old crap website gestossen. playboy.com sah zb mal so aus:

Vatican.va wird dort nur erwähnt, weil es seit 1997 haargenau gleich aussieht.

… wieder ein abend rum …

(ich sollte aufhören, mir über solche dinge gedanken zu machen)

#d13

d_13_1

Die documenta hat ein bzw. viele neue Logos. Die Grafik-Agentur leftloft.com aus Mailand hat dieses Gestaltungskonzept entworfen. Das Erscheinungsbild zeichnet sich durch die unterschiedliche Anwendung verschiedener Schriftarten aus. Es gibt also keine offizielle Schrift zur dOCUMENTA (13). Ebenfalls neu und bisher einmalig in der Geschichte der Kunstausstellung ist die Versionsbezeichnung in Klammern sowie der kleingeschriebene Anfangsbuchstabe und die darauf folgenden Grossbuchstaben. Die Idee dazu kam der Agentur vielleicht durch ein altbekanntes Shift-Lock-Problem. Die documenta-Leiterin argumentiert dieses Phänomen mit „aktives Engagement, Aufmerksamkeit und einen gewissen Mehraufwand an der Tastatur“. Bei so viel Freiheit rege ich hier mal ganz unverfroren zum Hashtag #d13 für die digitalen Verbreitungskanäle an.

d_13_2

say no!

“The city loves to say no”: “I made this artwork because every day the city says more and more “NO”, more “RULES”. You can’t do this or that, and every year the list keeps on growing… no skating, rollerblading, painting, pissing, walking on the grass, walking without a shirt… and the list goes on and on.” via

homo consumens

„Der heutige Mensch hat einen grenzenlosen Hunger nach immer mehr Konsum. Das hat folgende Konsequenzen: Da die Gier nach Konsum keine Grenzen mehr kennt, und da in absehbarer Zukunft keine Wirtschaft genug produzieren kann, um einem jeden einen unbegrenzten Konsum zu ermöglichen, kann es (psychologisch gesehen) niemals einen echten Überfluß geben, solange die Charakterstruktur des homo consumens vorherrschend ist.

Der Gierige wird immer Mangel leiden, da er nie genug bekommt, ganz gleich, wieviel er hat. Außerdem möchte er alles, was die andern haben, auch besitzen und sieht in ihnen seine Konkurrenten. Daher ist er im Grunde isoliert und voller Angst. Er kann Kunst und andere kulturelle Anregungen nie wirklich genießen, weil er immer mehr haben möchte. Das bedeutet aber, daß die, welche auf dem Niveau des garantierten Einkommens leben würden, sich frustriert und minderwertig fühlten und daß die, welche mehr verdienen, Gefangene der Umstände bleiben würden, weil sie Angst hätten, die Möglichkeit zu einem maximalen Konsum einzubüßen.

Aus diesen Gründen glaube ich, daß das garantierte Einkommen nur gewisse (wirtschaftliche und soziale) Probleme lösen würde, daß es aber nicht die erwünschte radikale Wirkung hätte, wenn wir nicht gleichzeitig das Prinzip des maximalen Konsums aufgeben.“ via

iPad Bling

ipad

Das erste Argument für das iPad, das bei mir wirklich zieht. via

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