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der helle blitz im altersheim

„Ein Land , in dem der Antisemitismus immer mondäner wird und der Philosemitismus immer vulgärer….“ (jürgen große, der ferne westen)
da freut man sich(als kunstrentner), dass wenigstens die polen von den us-amerikanern das erstschlagsrecht(First Strike Capability) mit den entsprechenden sprengköpfen und panzerkolonnen(über bremerhaven) bekommen haben. gleichzeitig muß der deutsche rentner als atomgeisel jetzt 100 jahre alt werden. auf der andren seite sind die russen die besseren schachspieler, sogar im schnellschach haben sie grade die weltmeisterschaft erobert. das beruhigt, wen auch immer

kopfnüsse

„westliche werte“ sind kopfschüsse.
hier in kassel hängen jetzt wahlplakate für die grüne oberbürgermeisterin, so ein riesiges mondgesicht mit ein paar haarsträhnen oben drumherum; da kann man beim besten willen nicht drauf onanieren, obwohl es dem plakat guttun würde.
hab ich jetzt was falsches gesagt?

medienkritik

jede talkshow besteht aus geiseln und geiselnehmern(die gemeinsam vor sich hinlabern), zur auflockerung dienen die verschiedenen humoristischen formate, die uns mit lagerwitzen versorgen. die sog. nachrichten od. informationssendungen geben die jeweiligen lagerparolen weiter, die unmengen an krimis(+ ihrer wiederholungen) dienen der kriminalisierung und der erzeugung und verstärkung eines latenten schlechten gewissens als grundstimmung im lager. sonst noch was? naja, bald ist karneval

der ferne westen

heute die buga fast komplett zugefroren. keine angler, keine kriegsgefangenen, nur eine verfrohrene schafherde. hitler getroffen, schlurfte im alten wehrmachtsmantel in richtung schwimmbadbrücke im nebel. stellte sich dann heraus war aber nur seine frau, eva, regte sich furchtbar über das blaue glitzerkostüm von angela. hab sie dann berugigt mit dem hinweis, das sie heute abend warscheinlich wieder das goldene (vom cia) anhaben wird. hat sie aber noch mehr aufgepeitscht.
nachschub in der bücherbox, lauter reiseführer, hab mir ‚england, wales‘ für nächstes jahr eingesteckt. lauter schattengestalten heute. kein fußbad möglich, trotz geschirrhandtuch dabei. alles zugefroren. mal sehn, wie’s morgen aussieht.
gestern wieder mal den ornithologen an der aussichtsplattform, voll die apokalypse – bis zum abwinken, haben uns dann aber per handschlag ins neue verabschiedet.
jetzt geh ich berliner fressen, bis mir schlecht wird

was wir wissen, was wir nicht wissen

die weihnachtsstimmung lassen sich die deutschen nicht nehmen, auch wenn sich geistige tieflader auf dem weihnachtsmarkt verfahren. the show must going on. die medien irren in den vermeintlichen fakten umher, wie tote minderbemittelte gefährder im paradies auf der suche nach jungfrauen. wer nix findet, bastelt sich was. die merkels im regierungsviertel fürchten schon den macht- und wählerverlust und argumentieren sich blöd. das nervt bis auf die knochen. die alte opposition ist im grunde keine und die neue bekommt jeden tag drei punkte, weil sie die sicher geglaubte mitte rechts überholt. boah ey! ich bin bei speziellen seiten des lebens so müde (lebensmüde), dass ich beim reden und schreiben darüber einnicke. 

ich hole jetzt mit dem nachwuchs baguette. der weihnachtsmann hat hunger. es gibt wenig, was so viel sinn macht. das ist das einzige wissen was ganz sicher ist. 

frohes fest!

geplant und in der umsetzung; und eine prognose

rückführung in horden- und stammesgesellschaften(naher osten, südeuropa, afrika). parallel dazu neandertalisierung im norden(wie in den neuen bundesländern, osteuropa), z.zt. bei uns als individualisierung und konsumgesllschaft, vermutlich zwischenstadium.
ich fahr mal zu den (grau)gänsen, in der aue, und den kriegsgefangenen in bettenhausen. mal sehen ob sie heute wieder so gut gekleidet sind.

psychometrie (auch psychografie)

… die scheisse dampft für alle. bitte schön.

Stop Look Go

das ist doch mal ein TED. hütchen ab!

unamerikanisch, adj.

böse, unerträglich, heidnisch
(bierce, wörterbuch…)

stimmrecht, das

das instrument und symbol des freien mannes, aus sich selbst einen narren und aus seinem land ein wrack zu machen.
(a.bierce, wörterbuch …, 1881/2011)

statusakrobatik

deutschland ist das kz mit den meisten menschenrechten. da freut sich der zeitarbeiter.

make amerika great again

Simpsons im Jahr 2000

trump

wenn man zwei schlechte wege vor sich hat, geht man den unbekannten.

House of Cards

ZEIT: Und heute?

Dobbs: Sehen Sie jemanden, der eine Roadmap hat? Den möchte ich sofort kennenlernen. Es gibt gewaltige Probleme, ich sage nur: Währungspolitik, Nahostkrise, Afrikakrise. Hat irgendjemand einen wirklichen Plan, wie es weitergehen soll? Nehmen wir Aleppo. Wer kann den Kindern dort sagen, wir haben eine Lösung? Oder der Klimawandel. Okay, die allermeisten Politiker akzeptieren inzwischen die Tatsache, dass es eine globale Erwärmung gibt. Aber wie bitte sieht die Lösung aus? Puh.

Interview

fronten

zwei kräfte gegeneinander, der spielball dazwischen. die rollende sicht des dramas ist die interessanteste. 

Bild, das

Eine zweidimensionale Darstellung von etwas, das bereits in drei Dimensionen ermüdend ist.
(Ambrose Bierce, ‚aus dem wörterbuch des teufels‘)

Krepieren

„Das Krepieren ist nicht umsonst. Man muss dem Herrn ein schönes, mit Geschichten besticktes Schweißtuch überreichen.“ Céline

errorismus

ein errorist ist jmd dem ptutin das große T geklaut hat. aha

nachtrag

letztes wo’ende war absolventenausstellung na wo in documendahalle; flachwixniveau aber sind alle schon mit künstlerkopf woanders, zwangsverschickt nach berlin; radfahrer- prektikum(praktikum und prekariat) in groß-berlin mit kinderwagenanhänger, 8 semester im weltstadtverkehrschaos härtet ab –
da lob ich mir die fuldaaue und die documenta next year(new york, new york! polen, nix natonatonato) kommt mir nicht mit ihren panzern über die fulda –
wir sollen alle mitleid mit den künstlern haben, scheiß der hund drauf – sonntag ist wieder flomarkt na wo schon: bei merzehdes in bettenhausen.
bin zwangsverpflichtet

always crashing in the same car

im verlust lauert ja bekanntlich das neue. in dem ende wohnt ….. blabla. die frage ist allerdings, wie das ende eingeläutet wird. gut ist es oft, wenn es waidmännisch angeschossen kommt, wie die gnadenkugel für ein leidendes tier. da ist das eindringen der kugel ein erhellender moment. was aber, wenn das leben – warum auch immer – weitergeht. also nur ein kleiner tod? zunächst freuen wir uns, dass die kugel nur für uns gedacht war. das leiden unschuldiger wäre nicht zu ertragen. danach die frage: was möchte uns der erhellende moment sagen? hätte man die kugel nicht schon vorher sehen können? hat man den schuss nicht gehört? hat man das durchladen nicht schon wahrgenommen? und wenn, hätte man nicht vorher reagieren müssen? hat man es vielleicht verschlüsselt geträumt? was wusste das unterbewusstsein? wenn der schuss schon bekannt war, bevor er geschossen wurde, stellt sich die frage warum? weiss das unterbewusstsein mehr und woher? generiert es das wissen aus sich selbst oder wird es ihm gesagt und wenn, von wem? oder betätigt das unterbewusstsein den abzug vielleicht sogar selbst?
fuck, wenn ich mich nicht verzählt habe, waren das gerade elf fragen. ich hätte so gerne die antworten darauf, sie scheinen aber schwer zugänglich. ich würde sie mir nicht stellen, wenn ich nicht in der realität mit ihnen konfrontiert würde.

trotz der unsicheren gewissheiten, lebt das leben weiter und man hofft, dafür schnell genug bzw. langsam genug zu sein. mithalten bedeutet in diesem sinne kontemplation.

falls die kugel nicht das ultimative ende ist, freut man sich ziemlich schnell auf das neue. das leben eben. eins im sinn.

das gegenwärtige entenhausen

angie – oma duck, watschelgang wie chuck berry, nur aufrecht.
donald (trump) als strahlender held – tritt in jede scheiße
putin(der große böse wolf); mit sein schäferhund(vom franz. geheimdienst)
wer sind trick, track und truck? kevin(?), eher nicht; oder doch(zu alt)
gustav gans? (spd-)gabriel?
die panzerknackerbande(nato, mossad, die juden)?

who is who in der society…

wording

jeder der den begriff terrorismus verwendet ist ein terrorist

globaler urbanismus

die bewegliche hausfrauenkinderwagenbalettgruppe versammelt sich auf dem parkplatz wie jeden donnerstag, nebenan füttert ein durchgedrehter die brut der nilgänse mit wohngemeinschaftsbrotresten, ein strandweiter steht der elegante graureiher seit 3 tagen an der gleichen stelle im wasser. u

unsinn oder irrsinn

am wo’ende tritt der komiker reiner irrsinn auf der entenkirmes in der zehntscheune auf. verkehrssperre ist angesagt. gilt nicht für radfahrer

urbaner globalismus

es wird herbst, die ukrainischen angler übernehmen wieder die macht in der fuldaaue. statt granatenhülsen jetzt mehr leere weinflaschen statt wodka. und die schafe haben nochmal lämmer gekriegt. freut die weiblichen jogger, machen selfies, ist aber schwierig

was beschäftigt dich?

je mehr menschen es gibt, desto weniger gibt es den einen.
ph. muray, s.189

neues

heute mal wieder die transitstrecken der kriegsgefangenen im kasseler osten kontrolliert, stark frequentiert. dazwischen pokemonspieler, junge frauen mit dicken ärschen. bei aldi die gesellschaftliche mitte, gourmetversatz. radfahrersoziologie, boller wird aufgelöst, jede kiste bücher 1 €

lager

ab 2 personen, die irgendwo zusammenhocken, ist nur noch hysterie angesagt. ausser in buchantiquariaten, die kurz vor der auflösung stehen, wo zwischen den büchern, vielleicht unfreiwillig, absolute ruhe herrscht.

lebensauszug XXV

die letzten tage auf dem proletenfelsen. hier wird es jetzt ruhiger, weil sogar im ostblock die schulpflicht ruft. sogar der strudeldude mit dem feinsten strudellic kommt nicht mehr. das ist naturlich eine willkommene ruhezeit für frank zappa, hunter s. thompson, sean penn und prinz william, die hier abseits des westlichen trubels ganz entspannt ein undurchsichtiges business betreiben. um der sache etwas näher zu kommen, versuchen wir uns in ihr geheimnis reinzusaufen. haben gestern mit thompson (für die westliche welt ist er tot, aber er lebt im osten!) gin getrunken. er sagt, im westen waren ihm zu viele kanaken und zu wenig sonne (zitat). allerdings bekomme ich das gefühl nicht los, das er trotz seiner prominenz eine art persona non grata bei den einheimischen ist. rausbekommen haben wir natürlich nichts. die anderen drei promis schwimmen immer mal gerne – mit einem eimer über wasser haltend – zur princess ivy (segelyacht), die direkt vor ihrem haus (promi-wg?) in einer bucht liegt. meine vermutung ist, dass sie ein drogenring mit und für falco bilden, der auf dem schiff sein leben genießt (inkognito?). der spin doktor der nummer ist ein einheimischer, der „grave digger“ genannt wird. das macht doch am ende alles sinn!

ansonsten hängen hier noch ein paar fette wänste und ärsche rum. ich denke, die bleiben für immer vor ort, weil sie es nicht mehr weiter schaffen (zu dick und zu blöd). ihre natur zwingt sie, schön fettig im südosten wegzubruzeln. die eingeborenen schmeißen ihnen täglich etwas angewidert ein stück fleisch zu und stellen gallonengroße biere und sprudelnde softdrinks dazu. prost!

der nachwuchs plärrt wie immer und kanibalisiert sich währenddessen, weil kein strudellic in sicht ist. 

lebensauszug XXIV

dr. brotstedt referierte die letzten tage am strand über die englische sprache. sie hat sich anscheinend international durchgesetzt, weil sie so prägnante ausdrücke (yes, no, vanilla, chocolate) hat. brotstedt referiert seit jahren im feinsten bayrisch an der selben stelle. speaker’s corner. prägnant!

der nachwuchs plärt. er bekommt nie genug. prinzipiell die richtige einstellung. 


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