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da fällt mir nix ein

Leibniz (konnte) durch das Zählen sich einschläfern; er bringt sich durch das Nachrechnen um den Schlaf.
(Jean Paul, Nachlass (1551))

karneval

der Teufel leitete die Kloake der Sünde ins Paradies es zu befruchten.
(jean Paul, Nachlass (1564))

unsere kriegsgefangenen

heute mal wieder kriegsgefangene gucken, platz der deutschen einheit, leipz str, die deichmänner sitzen jetzt schon(11h) bei tegut in der rentnerecke und das personal muß mühsam pidgin englisch lernen(„bio, bio!“). letzte woche am wahlebach bei hochwasser einen wunderschönen graureiher getroffen, gestern dazu noch einen seltenen weißreiher auf der brutinsel entdeckt, im feldstecher. kibitze auch schon und rohrdommeln; die kormorane sind sowieso wieder da, nilgänse auch. gegenüber sonnt sich der fuchs mit seinen 2 jungen, heute aber nicht, wg sturm.
die route hornbach, penny 1 und 2, leipz platz auch ziemlich fraquentiert. man erkennt die kriegsgefangenen daran, dass sie in der regel einen tick besser gekleidet sind als die einheimischen.
gestern zum 2.mal im neuen grimm-museum, zwangsweise, im der cafeteria im eingang, man hat den verdacht, nur deutschlehrer vom friedrichs-gymnasium gegenüber mit ihren hippen töchtern. aber man kann sich oben vom dach stürzen. ist alles aus muschelkalk, ca. 10 m, abe r leider nicht bis auf die frankfurter str.

die RAF und der neandertaler

das projekt stadtguerilla war ein schreib- bzw setzfehler in einer westberliner(?) druckerei. es sollte oder müßte eigentlich gehiessen haben stadtgorilla. d.h. – neandertaler. seit einiger zeit werden vom NABU(?) und einigen durchgedrehten grünen angeblich neandertaler-pärchen (aus herutergekommenen berliner wohngemeinschaften) mit wölfen, bibern, elchen und graugänsen (im rahmen des schutzprogramms in hessen) erfolgreich ausgewildert

neandertaler, mit fahrrad

buga zugefroren. dann leipz.str. kriegsgefangene gucken, die sind inzwischen auch bei deichmann untergebracht.. dann quer rüber zu penny, hornbach. der größte feind des radfahrers, das smartphone

Grace Jones – Corporate Cannibal

medientheorie

deprimierend und beleidigend ist für mich jede schauspielerische darstellung im film. ich soll mir etwas vorspielen lassen, was nicht gegenwärtig, sondern photographiert ist. ich habe es nicht mit anwesenden menschen zu tun. das spiel wird nicht produziert, sondern mechanisch reproduziert. das letzte marionettentheater ist mehr als der beste film. weder präsenz noch repräsentation, schauerlich, grausig, seelen-, augen- und ohrenzerstörend. ohne raum sogar den zuschauer aufhebend, der nicht einmal mehr sinnvoll applaudieren kann; die höhlenbewohner des kinos, ausdruck ihres bereits unterirdischen vegetierens. Raum= präsenz. das ist die erwägung, aus der heraus es mir seit 10 jahren nicht mehr möglich ist, ein kino zu besuchen und einen spielfilm zu sehen. damit entferne ich mich von der wirklichkeit meiner zeit; ich verliere meine zeit und gewinne meinen raum. 21.9.47, carl schmitt, glossarium

blackstar

ich höre ihn seit meinen frühen tagen. gerade erst auf sein neues album gewartet. das gestrige ereignis wird  darauf bereits angekündigt. goodbye david bowie. 

Kräutermischung

…. da will man sich doch zum Sterben ein Tee machen und dann muss der 10 Minuten ziehen. Naja …..

neandertal

vielleicht sollte man eine rückzüchtung zum neandertaler in betracht ziehen, abgesehen davon wird es warscheinlich an verschiedenen stellen schon ausprobiert. interessant wäre, ob dies auch schon in sog. küchenlaboratorien in angriff genommen wird. ein reagenzglas, das ganze ein bißchen schütteln, usw.

Also, wie erkennt man ein Arschloch?

Lebenshilfe mit Lemmy. Also. Es umgibt Arschlöcher eine servile Freundlichkeit – und zur selben Zeit etwas Umtriebiges. Es umgibt sie gleichzeitig dieses Unerwünschte. Als spiegele sich in ihren Augen das Unwohlsein, das sie bei anderen auslösen, zum Beispiel bei, hmm, Sensibelchen wie mir. 

mehr …

berlin IV

berlin in angst. bitte keine rucksäcke mit auf die partymeile nehmen. da warten 900 milde sorte rauchende polizisten darauf, euch die ladungen mit alkohol abzunehmen. herr henkel meint aber, ihr sollt euch das feiern zwischen siegessäule und brandenburger tor nicht vermiesen lassen. oh gott, jetzt muss ganz berlin schon um 14 uhr sturztrinkend am absperrzaun vorglühen! damit trennt man natürlich die spreu vom weizen. liebe ordnungshüter: ich weiß, euer leben ist schon hart genug, aber ihr müsst alle besucher die nicht lallend und völlig besoffen auf das tor zusteuern auf sprengstoff kontrollieren. die nüchternen sind die gefährlichen!

frühlingsgefühle

heute den ersten patschunen in waldau, vor der apotheke in der nürnberger str. getroffen, in landesüblicher verkleidung inkl turban.
die syrer bei penny nicht angetroffen, verstärkter böllerverkauf.

berlin III

chaos regiert! alle wollen noch schnell zum weihnachtsmann. hamsterkäufe auf dem kudamm, in mitte, in schwabenhausen und überall. die gazetten berichten wie jedes jahr kurz vor weihnachten, dass die deutschen sich das einkaufen trotz …… nicht verderben lassen. dieses mal ist es die flüchtlingskrise. man sollte diese nachricht mal 50 jahre zurückverfolgen. die deutschen sind ein starkes volk, sie lassen sich nicht so leicht von ihrem einkaufszettel abbringen. ich brauch noch:

fahrradlicht, zwiebeln, 3x m3, 16 mm und drei päckchen königberger klopse. frohes fest!

unsere kriegsgefangenen

die angelique bde sind weg, der ukrainische nacktschwimmer, der bei ikea arbeitet, meint 3grad sind gut für den kopf aber zu kalt für die suppe. darauf bei tegut erstmal einen capuschino, dann bei penny syrer gucken, die sich zu zweit codezahlen zum laden für ihre smartphones kaufen + 3 dosen cola, im hintergrund vor der autobahn die zuckerbäckervillen der kasachen, die die cdu vor 20 jahren ausgetauscht hat gegen bmw’s

berlin berlin II

die innere einkehr in der sbahn wird durch den ewigen infodatenstrom gestört, der durch alle gadgets dieser welt strömen. die menschen hetzen vom spiegelartikel, zum facebookpost, zum tweet, zum xingprofil, zur whatsappnachricht, zur pinterestpage, zum instagrambild. wann findet man noch zeit zur inneren einkehr? vorm fernseher. 

berlin berlin I

es gibt wenig orte der inneren einkehr in berlin. menschen hetzen von ihrer whg zum supermarkt, zur nächsten party, zur arbeit, zum berghain, zum freiberuflermeeting in den coworkingspace, zu mama, zum essen, zur kita und zurück. was bleibt da noch an raum, um sich selbst zu finden? die sbahn. 

samsara

ich sehe nich allzuviel von den städten die ich besuche, aber über kassel kann ich folgendes berichten. ich glaube, es gibt dort nicht allzuviel, aber eine hübsche kunstuni in einem park. es wrkt alles sehr familiär. in der nähe gibt es ein kleines hippes cafe in dem die kunststudenten kaffee trinken, der von andern kunststudenten serviert wird. außer der kunstuni hat der homeshoppingsender qvc sein callcenter in kassel. die kunststudenten, die nicht im cafe arbeiten, arbeiten im alle im qvc callcenter. Stefanie Sargnagel

content

trau keinem über 30/ forever young/ jetzt kommen die 100jährigen/ kommunikations- und konsumzwang/
kommunikationsverweigerung

hallo opa

die scheinbar funktionslosen fahrradbrigaden in den europäischen städten sind ein echo der indogermanischen reiterarmeen mit ihren schnellen 2rädrigen streitwagen

der baumstammbalanzierer

ist wieder da

amuck im altersheim

jetzt gehts schon los. die „mehrheit in d.“ will in den krieg gegen die IS
ziehen, sagt die journaille

nachtrag zu halloween

heute in der in der buga, am kaspischen meer: eine telefonierende frau auf dem fahrrad, unsicher schwankend, 2 bis 3 rentnerwandergruppen (werden zunehmend militanter), außerdem nehmen elektrofahrräder mit sinnlosen akkus zu. bei der buchkiste: heute den ersten getroffen, der analoge kameras ablegt. regte sich über erbauungsliteratur (yoga) auf. die krähen krähen

noch ein nachruf

der gott aller wahnsinnigen in d. ist gestorben – jetzt müssen alle und das betrifft geschätzte 99% der bev. wieder amok laufen, sie scharren schon mit den hufen
(ich darf mir – als (hamburg)langenhorner – diesen netten hinweis erlauben)

noch ein proband

edgar wallace krimis/ kinski (cool)
hitlersyndrom/hollywood (h. ist der einzige kanzler, der es bis nach h. geschafft hat) (neid)
freislerprozesse/stammheim als wiederholungsritual(kindergartentheater)
RAF verfolgung als partisanenverfolgung und -liquidierung
winnetoufilme auf dem balkan (als vorinszenierung der 90er jahre)
schmidt, helmut(+)

probanden gesucht

heute beim frühstück um 7 merkel, der harzer roller, horst mahler. das eine steht für wichtigkeit + hosenanzüge, der andere kriegt von vw die autotüren so hergerichtet, das er nicht rauspurzelt, dem dritten müssen die jeweiligen gefängnisse umgebaut werden. alle 3 sind beliebig herausgegriffene beispiele für geheime laborversuche im kz-deutschland (deckname), welches die amerikaner seit 45 betreiben und in dem wir alle freiwillige probanden sind. darauf einen filterkaffee!

kunstkunst

nachtrag.absolventenausstellung der kunsthochschule in der documentahalle am herbstbeginnwochenende, eine woche vorher.
eigentlich enttäuschend, grosse hallen – wenig los, visuell. bis auf eine kleine arbeit(danke saskia), projektion blubberndes graues erdinneres auf waschbeton(80er jahre). dafür lag neben fast jeder auch noch so belanglosen arbeit ein katalog oder ein erläuterndes buch – deutschland, das land der erklärer und nichtleser

angelique und die flüchtlingsströme

jetzt ist bd 5 noch dazugekommen. aber man sieht, auf der waldauer seite der fulda, nicht nur, aber besonders im altweibersommer, dass bäume interessanter sind als menschen und bücher, wohingegen aus dieser anderen sicht wiederum bücher interessanter sein können als menschen – wenn man bereit ist, sie als geheime botschaften der bäume an uns zu entschlüsseln.

bücher

im bücherschrank der buga, gegenüber vom auebad,
liegen seit etwa 2 monaten 4bde angelique(die großen) wie beton.
jetzt noch zusätzlich 20bde brockhaus(lingen vlg), von denen aber zum glück die hälfte
schon weg ist

lager 2.0

überschlägt sich ja z.Zt., auf der beta-ebene.
wohl oder übel auf meta-ebene ausweichen, aufsteigen – lager 3.0.
mal sehn, was noch kommt


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