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psychometrie (auch psychografie)

… die scheisse dampft für alle. bitte schön.

Stop Look Go

das ist doch mal ein TED. hütchen ab!

unamerikanisch, adj.

böse, unerträglich, heidnisch
(bierce, wörterbuch…)

stimmrecht, das

das instrument und symbol des freien mannes, aus sich selbst einen narren und aus seinem land ein wrack zu machen.
(a.bierce, wörterbuch …, 1881/2011)

statusakrobatik

deutschland ist das kz mit den meisten menschenrechten. da freut sich der zeitarbeiter.

make amerika great again

Simpsons im Jahr 2000

trump

wenn man zwei schlechte wege vor sich hat, geht man den unbekannten.

House of Cards

ZEIT: Und heute?

Dobbs: Sehen Sie jemanden, der eine Roadmap hat? Den möchte ich sofort kennenlernen. Es gibt gewaltige Probleme, ich sage nur: Währungspolitik, Nahostkrise, Afrikakrise. Hat irgendjemand einen wirklichen Plan, wie es weitergehen soll? Nehmen wir Aleppo. Wer kann den Kindern dort sagen, wir haben eine Lösung? Oder der Klimawandel. Okay, die allermeisten Politiker akzeptieren inzwischen die Tatsache, dass es eine globale Erwärmung gibt. Aber wie bitte sieht die Lösung aus? Puh.

Interview

fronten

zwei kräfte gegeneinander, der spielball dazwischen. die rollende sicht des dramas ist die interessanteste. 

Bild, das

Eine zweidimensionale Darstellung von etwas, das bereits in drei Dimensionen ermüdend ist.
(Ambrose Bierce, ‚aus dem wörterbuch des teufels‘)

Krepieren

„Das Krepieren ist nicht umsonst. Man muss dem Herrn ein schönes, mit Geschichten besticktes Schweißtuch überreichen.“ Céline

errorismus

ein errorist ist jmd dem ptutin das große T geklaut hat. aha

nachtrag

letztes wo’ende war absolventenausstellung na wo in documendahalle; flachwixniveau aber sind alle schon mit künstlerkopf woanders, zwangsverschickt nach berlin; radfahrer- prektikum(praktikum und prekariat) in groß-berlin mit kinderwagenanhänger, 8 semester im weltstadtverkehrschaos härtet ab –
da lob ich mir die fuldaaue und die documenta next year(new york, new york! polen, nix natonatonato) kommt mir nicht mit ihren panzern über die fulda –
wir sollen alle mitleid mit den künstlern haben, scheiß der hund drauf – sonntag ist wieder flomarkt na wo schon: bei merzehdes in bettenhausen.
bin zwangsverpflichtet

always crashing in the same car

im verlust lauert ja bekanntlich das neue. in dem ende wohnt ….. blabla. die frage ist allerdings, wie das ende eingeläutet wird. gut ist es oft, wenn es waidmännisch angeschossen kommt, wie die gnadenkugel für ein leidendes tier. da ist das eindringen der kugel ein erhellender moment. was aber, wenn das leben – warum auch immer – weitergeht. also nur ein kleiner tod? zunächst freuen wir uns, dass die kugel nur für uns gedacht war. das leiden unschuldiger wäre nicht zu ertragen. danach die frage: was möchte uns der erhellende moment sagen? hätte man die kugel nicht schon vorher sehen können? hat man den schuss nicht gehört? hat man das durchladen nicht schon wahrgenommen? und wenn, hätte man nicht vorher reagieren müssen? hat man es vielleicht verschlüsselt geträumt? was wusste das unterbewusstsein? wenn der schuss schon bekannt war, bevor er geschossen wurde, stellt sich die frage warum? weiss das unterbewusstsein mehr und woher? generiert es das wissen aus sich selbst oder wird es ihm gesagt und wenn, von wem? oder betätigt das unterbewusstsein den abzug vielleicht sogar selbst?
fuck, wenn ich mich nicht verzählt habe, waren das gerade elf fragen. ich hätte so gerne die antworten darauf, sie scheinen aber schwer zugänglich. ich würde sie mir nicht stellen, wenn ich nicht in der realität mit ihnen konfrontiert würde.

trotz der unsicheren gewissheiten, lebt das leben weiter und man hofft, dafür schnell genug bzw. langsam genug zu sein. mithalten bedeutet in diesem sinne kontemplation.

falls die kugel nicht das ultimative ende ist, freut man sich ziemlich schnell auf das neue. das leben eben. eins im sinn.

das gegenwärtige entenhausen

angie – oma duck, watschelgang wie chuck berry, nur aufrecht.
donald (trump) als strahlender held – tritt in jede scheiße
putin(der große böse wolf); mit sein schäferhund(vom franz. geheimdienst)
wer sind trick, track und truck? kevin(?), eher nicht; oder doch(zu alt)
gustav gans? (spd-)gabriel?
die panzerknackerbande(nato, mossad, die juden)?

who is who in der society…

wording

jeder der den begriff terrorismus verwendet ist ein terrorist

globaler urbanismus

die bewegliche hausfrauenkinderwagenbalettgruppe versammelt sich auf dem parkplatz wie jeden donnerstag, nebenan füttert ein durchgedrehter die brut der nilgänse mit wohngemeinschaftsbrotresten, ein strandweiter steht der elegante graureiher seit 3 tagen an der gleichen stelle im wasser. u

unsinn oder irrsinn

am wo’ende tritt der komiker reiner irrsinn auf der entenkirmes in der zehntscheune auf. verkehrssperre ist angesagt. gilt nicht für radfahrer

urbaner globalismus

es wird herbst, die ukrainischen angler übernehmen wieder die macht in der fuldaaue. statt granatenhülsen jetzt mehr leere weinflaschen statt wodka. und die schafe haben nochmal lämmer gekriegt. freut die weiblichen jogger, machen selfies, ist aber schwierig

was beschäftigt dich?

je mehr menschen es gibt, desto weniger gibt es den einen.
ph. muray, s.189

neues

heute mal wieder die transitstrecken der kriegsgefangenen im kasseler osten kontrolliert, stark frequentiert. dazwischen pokemonspieler, junge frauen mit dicken ärschen. bei aldi die gesellschaftliche mitte, gourmetversatz. radfahrersoziologie, boller wird aufgelöst, jede kiste bücher 1 €

lager

ab 2 personen, die irgendwo zusammenhocken, ist nur noch hysterie angesagt. ausser in buchantiquariaten, die kurz vor der auflösung stehen, wo zwischen den büchern, vielleicht unfreiwillig, absolute ruhe herrscht.

lebensauszug XXV

die letzten tage auf dem proletenfelsen. hier wird es jetzt ruhiger, weil sogar im ostblock die schulpflicht ruft. sogar der strudeldude mit dem feinsten strudellic kommt nicht mehr. das ist naturlich eine willkommene ruhezeit für frank zappa, hunter s. thompson, sean penn und prinz william, die hier abseits des westlichen trubels ganz entspannt ein undurchsichtiges business betreiben. um der sache etwas näher zu kommen, versuchen wir uns in ihr geheimnis reinzusaufen. haben gestern mit thompson (für die westliche welt ist er tot, aber er lebt im osten!) gin getrunken. er sagt, im westen waren ihm zu viele kanaken und zu wenig sonne (zitat). allerdings bekomme ich das gefühl nicht los, das er trotz seiner prominenz eine art persona non grata bei den einheimischen ist. rausbekommen haben wir natürlich nichts. die anderen drei promis schwimmen immer mal gerne – mit einem eimer über wasser haltend – zur princess ivy (segelyacht), die direkt vor ihrem haus (promi-wg?) in einer bucht liegt. meine vermutung ist, dass sie ein drogenring mit und für falco bilden, der auf dem schiff sein leben genießt (inkognito?). der spin doktor der nummer ist ein einheimischer, der „grave digger“ genannt wird. das macht doch am ende alles sinn!

ansonsten hängen hier noch ein paar fette wänste und ärsche rum. ich denke, die bleiben für immer vor ort, weil sie es nicht mehr weiter schaffen (zu dick und zu blöd). ihre natur zwingt sie, schön fettig im südosten wegzubruzeln. die eingeborenen schmeißen ihnen täglich etwas angewidert ein stück fleisch zu und stellen gallonengroße biere und sprudelnde softdrinks dazu. prost!

der nachwuchs plärrt wie immer und kanibalisiert sich währenddessen, weil kein strudellic in sicht ist. 

lebensauszug XXIV

dr. brotstedt referierte die letzten tage am strand über die englische sprache. sie hat sich anscheinend international durchgesetzt, weil sie so prägnante ausdrücke (yes, no, vanilla, chocolate) hat. brotstedt referiert seit jahren im feinsten bayrisch an der selben stelle. speaker’s corner. prägnant!

der nachwuchs plärt. er bekommt nie genug. prinzipiell die richtige einstellung. 

demokratie als lager

heut nacht einen film gesehn, in dem h. als umgedrehter jüd. geheimagent mit dem auftrag beauftragt wurde, den 2.weltkrieg im sinne des kapitals(„wallstreet“) für uns durchzuführen( + zu verlieren) und gleichzeitig die juden in der diaspora zu liquidieren, um damit eine permanente jüdische opferrolle zu inszenieren und einen globalen antisemitismus als ideologischen exportartikel in einer permanenten wiederholschleife zu etablieren.
hab dann leider irgendwann auf rtl 2 umschalten müssen, wo aliens in autonomen suv’s oder pkw’s herumsausten und mit ihren smartphones ein neues konsumverhalten herbeizauberten, hauptsächlich aber pizzen oder pizzas fraßen, die ihnen digital zugebeamt wurden

lebensauszug  XXIII

druckabfall in der kopfkabine. die gedanken denken anders. die erde dreht sich und der mond kommt nur schwer hinterher.

hier haben alle männlichen touristen rote säuferbirnen (alkohol+sonne). es sind die wunderbaren durchschnittsprolls aus dem ostblock. weit und breit sind keine new ager (heute eher old ager!) zu sehen. die sind gerade alle in italien (oder südfrankreich) und importieren schlechten wein in ihr einfamilienhaus. da können sie sich dann alle gepflegt um die ecke saufen. mit niveau! dazu dann noch ein wenig wurst von sonstwo und feta von einem kleinen bauern in griechenland (empfehlung aus dem lehrerzimmer). gleichzeitig darauf hoffen, dass merkel – schäuble hat nämlich recht – ab 2017 mit den grünen regiert. die partei wählen sie seit der startbahn west, die natürlich wie alles andere gegen das sie demonstriert haben, gekommen ist. (sind sie zu stark, bist du zu schwach!) das erinnert mich immer an die alten cdu-wähler mit ihrem kohlfetisch (nur aus linker richtung). da der uns gerade in der zweiten (dritten?) generation regiert, scheint sich da bald eine symbiose abzuzeichnen. ob das als positiv interpretiert werden darf?

egal, während die old-ager ihre slowfood magazine auf dem scheisshaus lesen, pulsiert hier das leben. hier wird noch wild drauflos gesoffen, gefressen und gefickt. alles im grünen bereich! 

der nachwuchs weint und fragt sich, wer das licht abends ausmacht. gott?

lebensauszug XXII

osten. süden. man kennt sich! wie beständig doch die welt ist und wie unbeständig man selbst. bora bereinigt eine menge. auch ende august noch was los. das ist mir unbekannt, da ich zu dieser zeit üblicherweise noch in anderen östlichen gebieten untewegs. hin und her und hin und her. keine ahnung, warum mich diese gegend so anzieht. vielleicht das antieuropäische? von sodbrennen für 2,50 mal abgesehen, fällt mir nix ein, was einen ansonsten hier hin treiben könnte. und das habe ich mir schon vor 10 jahren abgewöhnt. papperlapapp!

der nachwuchs fällt vom känguru und will es trotzdem noch mal wissen. ausserdem wird alles gefressen was zu finden ist. 

Hochschule

Was mir jedoch wirklich zuwider war und mich schliesslich veranlasste, am Ende des Semesters mitten in der Nacht aus der Stadt zu fliehen, ohne mich verabschiedet, ja, ohne meine Zensuren abgegeben zu haben, war die Tatsache, das es dort mit Ausnahme Selmas nur eingefleischte Gegner – und Gegnerinnen – des Unerklärlichen gab, alle erfahren in der Kunst des Erklärens, Erläuterns und Zerlegens, und dadurch Förderer der Beständigkeit. Für mich führte das zu schlimmer Hoffnungslosigkeit, und am Ende konnte ich ihre grinsenden, hoffnungsfrohen Lehrergesichter nicht mehr ausstehen. Lehrer, glauben Sie mir, sind geborene Schwindler der gemeinsten Sorte, denn das, was sie vom Leben wollen, ist unmöglich – zeitlose, existenzielle ewige Jugend. Es verpflichtet sie zu schrecklichen Irreführungen und Abweichungen von der Wahrheit. Und die Literatur, da sie nun mal von Dauer ist, dient ihnen als Vehikel.

Richard Ford „Der Sportreporter“.

Synchronisation

„Ich glaube, ich bin ein Verb statt eines Personalpronomens“
Richard Ford aus „Der Sportreporter“

Sehr schön! Es ist vielleicht die Erkenntnis, das man nicht ist, sondern nur tut.
Diese Vorstellung von einer Möglichkeit erleichtert.

nachbarn

unsere kriegsgefangenen wohnen jetzt schon als nachbarn meiner untermieterbienen als untermieter bei den behinderten. abends spielen sie meistens fußball


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