Autor: l.
S&W „CRACKSMOKING FALCON“

Smith & Wesson ehrt Bush und Rumsfeld … für ihre überragenden politischen und strategischen Leistungen mit einem neuen Revolver Sondermodell. Ladies and Gentlemen, begrüßen Sie dieses Meisterwerk amerikanischer Perfektion in Sachen „We give the good guys the tools to make the world a little better!“.
Ach, endlich wieder Weltregierung. Ich habe sie wirklich vermisst!!
Dazu erzählt man sich einen guten Witz. Putin geht mit Medwedew ins Restaurant. Sagt zum Kellner: „Ich hätte gerne das Steak.“ Fragt der Kellner: „Und was ist mit dem Gemüse?“ Antwortet Putin: „Mr. Medwedew nimmt auch ein Steak.“
Kurt und die Kunst des Kleinbürgers
Der argentinische Politologe Roberto Mangeira Unger hat vor kurzem davor gewarnt, die Kleinbürger abzuschreiben: „In ihrer Geschichte der letzten zweihundert Jahre“, so der Harvard-Professor, „hat die Linke keinen größeren strategischen Fehler begangen, als sich das Kleinbürgertum zum Gegner oder bestenfalls zum Zweckverbündeten zu machen und das organisierte Industrieproletariat als ihre Stammwählerschaft zu definieren“. Wie recht Unger hat, kann man daran sehen, dass die Neue Mitte von Schröder, Blair&Co. inzwischen beim Job-Center Schlange steht.
Ein bisschen documenta, Politik und der Kleinbürger Kurt Beck. Was kann man durch eine Hornbrille schöneres lesen.
Der Lauf der Dinge
Vorgestern Nacht habe ich aus Versehen mein Auto vollgetankt. Aus Versehen, weil ich das eigentlich nie mache, denn wer kann sich das heute schon leisten. Danach bin ich nach Hause gefahren. Gestern Mittag kam ich dann zu meinem Auto und schon von weitem habe ich dort zwei Bullen Polizisten entdeckt, die, wie es sich für solche gehört, alles ganz genau untersuchten. Da ich mir keiner Schuld bewusst war, ging ich ziemlich selbstsicher auf die zwei Uniformierten zu, um sie nach dem Grund ihrer Inspektion zu fragen. Doch als ich so neben meinem Auto ankam, viel mir schon eine insgesamt vielleicht zwei Quadratmeter grosse Lache auf. Das war Benzin.
Danach ereignete sich folgendes Zivilisationsdrama:
Polizistin: Ihr Auto verliert Benzin!
Ich: Wie kann das denn sein?
Polizistin: Ach tun sie doch nicht so, sie haben doch bereits versucht es zu stopfen, da unten sieht man doch das Styropor!
Ich: Ich? Ich habe gar nichts gestopft!
Polizistin: Haben Sie einen Personalausweis?
Ich: Klar. (Gebe ihr nach einigem Suchen den Ausweis.)
Polizistin: Wir haben bereits die Feuerwehr verständigt, da werden einige Kosten auf sie zu kommen.
Ich: Wie denn Feuerwehr?
Polizist (Kollege der Polizistin): Ja das muss doch weggemacht werden.
Ich: Ja, kann ich da nicht …. ein bisschen Sand drauf streuen?
Polizist: Die Feuerwehr ist schon verständigt.
Ich: Ja hmm, nagut.
Polizist: Die sichern allerdings nur die Benzinlache. Was machen wir denn jetzt mit ihrem Auto?
Ich: Ich fahre damit zu meiner Werkstatt.
Polizistin: Fahren können sie damit aber nicht mehr. Wenn da noch mehr ausläuft während der Fahrt.
Ich: Hmm, dann ruf ich mal den ADAC an. Die können sich das ja mal anschauen.
ich könnte fast der erste sein
lasst euch nicht verarschen!
Forum Typografie
Die Typografen unter uns sollen auch nicht leben wie die Hunde und sich im Juni in Bremen treffen. Vielleicht fahre ich sogar hin, obwohl so ein Hundeleben vielleicht gar nicht schlecht ist.
P.S. Das Video auf der Starseite gefällt mir sehr gut!
WordPress 2.5
Soeben habe ich der Flaeche das WP 2.5 Upgrade verpasst. Meines Erachtens läuft alles super, allerdings ist das Backend schon gewöhnungsbedürftig. Also meine lieben Bloggerkollegen, lasst euch nicht unterkriegen. Auch das alltägliche Leben soll ja nicht langweilig werden, gelle!
Weil die Chinesen nicht die Tradition haben, für die Schwachen zu kämpfen. Die Schwachen, die Verwundeten, haben in dieser Gesellschaft keinen Stand. Das ist eine Gesellschaft für die Erfolgreichen und Mächtigen. Es gibt wenig Empathie. Im Westen ist das anders. Da nimmt man automatisch für die Schwachen Stellung. Die meisten Chinesen halten Tibet einfach für ein Reiseziel mehr, einen Ort für Besichtigungstouren; diese unschuldig-dummen bourgeoisen Boheme-Menschen aus Schanghai oder Peking machen dort gern ein paar Tage Urlaub. Aber sie verstehen die Menschen nicht. Sie haben mit ihnen keine wirkliche Kommunikation.
Ai Weiwei zu den Aufständen in Tibet.
links for 2008-03-30
Rosengart versicherte, dass der Abdruck echt sei. Ein Sympathisant des CCC sei auf einer öffentlichen Veranstaltung an ein Glas gelangt, aus dem der Minister getrunken hat. Rosengart sagte, die Aktion stelle auch aus Sicht des CCC einen „enormen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht Schäubles“ dar, der sich in einer rechtlich wenig gesicherten Zone bewege. Der Club wolle aber eine Diskussion darüber anstoßen, in wieweit die Erfassung, Verwendung und Veröffentlichung von Fingerabdrücken zulässig sein soll.
Der Fingerabdruck zum Download.
links for 2008-03-24
Gerd Harry Lybke
Frauen sind seine Eigenart. Ich denke, ein Mann sollte sich woanders bewerben. Bestimmt ist da noch eine Stelle als Männerbeauftragte zu vergeben.
Am Anfang der Genesis …
… steht geschrieben, daß Gott den Menschen geschaffen hat, damit er über Gefieder, Fische und Getier herrsche. Die Genesis ist allerdings von einem Menschen geschrieben, und nicht von einem Pferd. Es gibt keine Gewißheit, daß Gott dem Menschen die Herrschaft über die anderen Lebewesen tatsächlich anvertraut hat. Viel wahrscheinlicher ist, daß der Mensch sich Gott ausgedacht hat, um die Herrschaft, die er an sich gerissen hat und über Kuh und Pferd, heiligzusprechen.
Milan Kundera, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
Die wahre menschliche Güte …
… kann sich in ihrer absoluten Reinheit und Freiheit nur denen gegenüber äußern, die keine Kraft darstellen. Die wahre moralische Prüfung der Menschheit, die elementarste Prüfung (die so tief im Innern verankert ist, daß sie sich unserem Blick entzieht) äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren. Und gerade hier ist es zum grundlegenden Versagen des Menschen gekommen, zu einem so grundlegenden Versagen, daß sich alle anderen aus ihm ableiten lassen.
Milan Kundera, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
e-lernen (16)
Das urchristliche Glaubensbekenntnis lautet (Apg 2,32 EU):
Diesen Jesus hat Gott auferweckt!
Diese Auferstehung Jesu Christi ist nicht historisch beweisbar. Doch der Glaube daran hat die Darstellung des historischen Jesus im NT geprägt.
Heute (Ostersonntag): Jesus von Nazaret
e-lernen (15)
Säkularisierung in der ersten Bedeutung ist die Abschaffung der Staatsreligion und hat einen erheblichen Machtverlust der religiösen Institutionen, vor allem der Kirchen, zugunsten des Staates zur Folge.
Heute: Säkularisierung
links for 2008-03-19
e-lernen (14)
Griechische Mythologie
Die Religion der antiken Griechen entstand aus einer Vermischung der Glaubensvorstellungen der eingewanderten Griechen und der vorgriechischen Bevölkerung in Kleinasien und Griechenland (um ca. 1200 v. Chr.). Im Vergleich zu den großen monotheistischen Religionen ist das Fehlen einer Offenbarung, klarer Gebote und Verbote auffallend, wenngleich die Göttin Nemesis und die Erinnyen (Eumeniden) Zuwiderhandlungen gegen die Natur und vor allem den Muttermord bestrafen. Es kann, in der Antike seit Xenophanes, von einem Anthropomorphismus – einer Vermenschlichung der Götter – gesprochen werden, sie sind also durch ihren Ursprung als mythologische Gestalten den Menschen vor allem in ihren Schwächen ähnlicher als ein monotheistischer Gott es sein kann.
Die Griechische Mythologie, der Stammbaum der griechischen Götter und die klassische Mythologie.
„Art Brut“ heißt übersetzt „rohe, unverfälschte Kunst“ und umfasst die Kunst von „Außenseitern“ ohne akademische Ausbildung, unter anderem die Kunst von psychisch kranken Menschen. Eine künstlerische Ausbildung haben die Krefelder Orang-Utans ebenfalls nicht.
affenBRUT verkauft sich wie Sau!
links for 2008-03-18
e-lernen (13)
Es gibt den allmächtigen Gott und trotzdem das Böse!
Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:
Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,
Oder er kann es und will es nicht:
Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,
Oder er will es nicht und kann es nicht:
Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,
Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:
Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?
Heute: Theodizee
P.S. Auch schön in Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (Sechster Teil, Der lange Marsch) nachzulesen.
e-lernen (12)
Ich möchte nicht doof sterben, daher aktiviere ich mal wieder die Kategorie „Hätten Sie es gewusst“ und betreibe Begriffsdefinition.
Heute: Philosophie
Kratzbürste oder Mädchen?
Plattform von Michel Houellebecq lässt grüssen.
Literatur, Literatur, Literatur
Für alle die lesen können und sich für Zettel zwischen zwei Pappen interessieren, gibt es einen Livestream vom blauen Sofa der Leipziger Buchmesse, auf dem Autoren ihre neuen Bücher vorstellen. Bei Sueddeutsche.de gibt es das Programm bis Sonntag.
… Joseph Weizenbaum muss ich einfach loggen.
Ich befinde mich seit Donnerstag im Osten. Leipzig um genau zu sein. Eine halbe Million Einwohner und tatsächlich haben die noch kein flächendeckendes DSL-Netz. Hier kann man noch Bücher lesen! Nur nicht während der Buchmesse, denn zu dieser Zeit und davor wird gequatscht, gequatscht und gequatscht. Visitenkarten austauschen nicht vergessen! Man sitzt plötzlich neben Elke Heidenreich im Cafe und fragt sich, wer ist das denn nur? Dann wird man durch den Manager von Dubenhugel (oder wie heisst diese Büchereikette) erlöst. Der telefoniert gerade mit seiner Frau und erzählt ihr, wer gerade neben ihm sitzt. Währenddessen wird Elke von einer Praktikantin des Kreutzer (Stadtmagazin) fotografiert. Abends hält sie eine Lesung im Buchhandel.
Danach braucht man schnell echte Kultur. Ab ins Museum, aber dort kommt man nicht rein, weil man sich weigert die Jacke auszuziehen. Diese ist wirklich dünn und darunter trägt man sein letztes Hemd. Jede Argumentation geht baden, die älteren Damen und Herren der Security haben die SED-Rhetorik drauf. Ein dicker Oberaufseher kommt, um die Sache ins Reine zu bringen. Wahrscheinlich hat der früher Akten angelegt, damit Frau Birthler heute nicht arbeitslos ist. Das ist nunmal die Hausordnung sagt er. In dieser steht also, dass man mit Jacke nicht die Museumsräume betreten darf. Er allerdings hat ein Jackett an, das verglichen mit meiner wirklich dünnen Leinenjacke doppelt so dick ist. Darauf angesprochen geht er auf den wirklich sensiblen musealen Bereich der Luftfeuchtigkeit ein. Er wäre ja mit seiner Jacke nicht draussen gewesen. Ich schon, aber die letzten drei Tage war es schön trocken. Kein Regen im Osten! Jedenfalls macht der Ton die Musik und den hat weder der Typ noch seine Kollegen drauf. Meine Begleitung sagt mir, dass sie für die Garderobe zusätzlich Geld verlangen. Aha! Höheres Eintrittsgeld. Nicht mit mir, ich will mein Geld zurück. Das geben sie mir, allerdings nur zwei von acht Euro. Ob das eine Gaunerei sein sollte oder nur ein Versehen bleibt offen. Nach dem Versuch Kultur im Museum der bildenden Künste in Leipzig zu finden, gehe ich mit meinen acht Euro in eine wirklich tolle Studentenkneipe und schau mir die Fussballkonferenzschaltung auf Premiere an. Leipzig hat schöne Seiten und viele Menschen waren nett zu mir. Trotzdem brauchen wir mehr Aufbau Ost.
… gibt’s eine Dokumentation über die Helvetica bei googlevideo.




