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Archiv für Februar, 2012

Schaumschläger mit Klaus Lemke

„Santta-Maria-Burg-Riesen-Traube: 100 Unitif Zohrn schwer“, 1915

Adolf Wölfli
„Santta-Maria-Burg-Riesen-Traube: 100 Unitif Zohrn schwer“, 1915
Aus: „Geographische und allgebräische Hefte“

Der französische Surrealist André Breton nannte Adolf Wölflis Oeuvre „eines der drei oder vier wichtigsten Werke des zwanzigsten Jahrhunderts“. 1895 in die psychiatrische Heilanstalt Waldau bei Bern eingeliefert, begann Wölfli 1899 zu zeichnen und zu schreiben. Auf über 25’000 Seiten schuf er sich eine neue Kindheit, eine grossartige Zukunft und phantastische Welt: die „Skt.Adolf-Riesen-Schöpfung“.

www.adolfwoelfli.ch

Bankenreinigung

«Man versuchte uns zu stoppen, aber das war bei 15 Wischmops schwierig.»

rebelart

Weserstrasse II

Ist Freiheit die Abwesenheit von Angst?

Es gibt unterschiedliche Formen von Freiheit. Politische Freiheit, wie sie uns Gandhi geschenkt hat; ökonomische Freiheit, denn wer nichts zu essen hat, kann sich nicht um seinen Geist kümmern; und zuletzt spirituelle Freiheit – die Unabhängigkeit von Vorlieben und Abneigungen, von Körper und Zeit. Man ist auf ewig verbunden mit dem, was allem zugrunde liegt und unveränderlich ist. Wenn es uns gelingt, einen flüchtigen Blick auf die Seele des Universums zu werfen, sprechen wir von Erleuchtung.

Sie behaupten gern, dass Erleuchtung Sie nicht besonders interessiert. Stimmt das denn wirklich?

Ich falle gelegentlich in diesen Zustand, aber ich möchte nicht dauernd in ihm sein. Wenn du erleuchtet bist, kannst du keinen Bus nehmen. Wenn alles eins ist, woher willst du dann wissen, welcher Bus der richtige ist? Erleuchtung bedeutet auch Einsamkeit.

Erleuchtung

Interview mit Klaus Lemke

Hilfe, im Netz hat er sein Amt noch inne!

18.02.12 / 00.31 Uhr

Merkels Autobahn in die Katastrophe

Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt sich gerne feiern: Sie habe Führung gezeigt, die lotternden Südstaaten an die Kandare genommen und in Brüssel einen neuen Fiskalpakt durchgesetzt. Nun lässt sich nichts daran kritisieren, wenn eine Regierungschefin Führung zeigt; das Problem ist wie und wohin sie führt. Und Merkels Europapolitik ist eine Autobahn in die Katastrophe, wirtschaftlich ebenso wie politisch.

Statement zur allgemeinen Wirtschaftslage in Europa

Parallelgeschichten

 Das Spiel begann erst jetzt richtig, oder vielleicht war es gar kein Spiel.
Vielleicht wollte er der Frau etwas beweisen. Oder mir. Er brüllte. Nicht aus voller Kehle, das kann man nicht sagen, eher aus der Tiefe seines Brustkastens. Als sänge er den einsamen Sang der Selbstvergewisserung. Mal steigerte er die Geschwindigkeit, mal drosselte er sie genauso plötzlich, es warf uns vor und zurück. Er ließ das Steuer lange los, dann wieder stemmte er beide Arme dagegen und riss es hin und her, ließ den Wagen zwischen den Gehsteigen tanzen. Es war nicht vorauszusehen, wie viel das alte Gerät, vielleicht ein Adler, noch vertragen würde. Die ganze Zeit drückte er rhythmisch auf die Hupe. Ich wusste nicht, wollte er mit diesem Amoklauf seine Frau auf die Probe stellen, war es eine mir zugedachte Demonstration oder rächte er sich an den hinter uns zurückgelassenen und sicher verblüfften Polizisten für das ewige Gefühl der Bedrohung; zeigte er ihnen ganz einfach den Finger.
In jenen Jahren tat man so etwas nicht.
Es war sonst schon gefährlich genug.

Leseprobe zu Peter Nadas: Parallelgeschichten, perlentaucher.de

neulich bei einer Umfrage …

via frausarah.com

Die Leica Geschichte

hr Doku über die Geschichte der Firma Leica, online hier

Berliner Geisterbahnhöfe

via westberlin

Berlin Mitte II

Es ist Berlinale Zeit. In dieser Zeit kann man die Bewohner von Berlin in drei verschiedene Arten unterteilen.

1. Normale Menschen. (Jagen nach Autogrammen und arbeiten sich danach in der Platte an den drei F’s ab)
2. Stars (Frieren sich den Arsch auf dem roten Teppich ab und kotzen die Kloschlüsseln im Hotel voll. Während den Vorstellungen (in denen sie selbst nicht zu sehen sind) schlafen sie ihren Rausch aus.
3. Bugs auf Füßen (Laufen wie verrückt in Mitte rum und versuchen genauso fertig wie die Stars auszusehen. Es gelingt ihnen mit H&M, COS usw. auch fast. Wenn wir etwas genauer hinsehen, springt uns allerdings das Provinzielle durch die zu großen Brillen ins Gesicht. Welcher Idiot in den Leerstellen der Länder programmiert diese verfickten Systeme?)

Im Großen und Ganzen ist das Leben in Berlin zur Berlinale also wie immer.

„Du musst nach Berlin kommen, um richtig durchgefickt zu werden.“ (Aus „Berlin für Helden“ von Klaus Lemke)

ein Königreich für einen Bierdackel

Niemand

Wenn man jemand ist, der niemand ist, will man sich wirklich mit niemandem umgeben, der wie irgendjemand ist.

Kommunikation

Findest du wir haben keine Kommunikation mehr? Natürlich haben wir Kommunikation, aber müssen wir unbedingt darüber reden?

Hermsdorf, 1912

via akpool.de

Frohnau, 1910

Bild: flanieren in Berlin.de

„Das umliegende Gelände wurde parzelliert und an Bauwillige verkauft. Die Preise der Bauparzellen in der Gartenstadt richteten sich nach der Lage. Eine Quadratrute kostete 95,- bis 150,- Mark (Quadratrute, frühere deutsche Flächeneinheit; 1 Quadratrute =14,1846 m2). Der nordöstlichste Teil der geplanten Siedlung, für den bereits die Straßen gepflastert und Gehwege mit Straßenbäumen angelegt worden waren, wurde nie bebaut. Noch heute kann man den Frohnauer Forst dort über gepflasterte Straßen durchwandern. 1910 wurde der Bahnhof mit den ihn umgebenden Bauten fertig gestellt. Am 7. Mai 1910 fand am Kasinoturm die feierliche Einweihung der Gartenstadt Frohnau statt. Im Rahmen des bestehenden Ansiedlungsvertrages gründete man am 01.06.1910 die Freiwillige Feuerwehr Frohnau. Im gleichen Jahr ließen sie die ersten Bewohner Frohnaus nieder. Am 22. Mai 1910 kam das erste Frohnauer Baby auf die Welt.“

via frohnau-immobilien.de

 

Was trinken Fische?

?

Wie isst man am besten Chips, damit man etwas im Fernseher verstehen kann?

Ihr kennt das sicher. Man feiert gerade Geburtstag, oder man hat seine Freunde eingeladen und man isst gerade Chips, und durch das Kauen, wenn die Chips im Mund laut knistern, versteht man kaum etwas wenn jemand redet und von den Film. Wenn man etwas verstehen will, hört man ja auf zu kauen. Wer hat gute Tipps, wie man das laute Knistern der Chips in den Mund verhindern kann, damit man etwas mehr im Fernsehen verstehen kann, ohne dass die Chips einen beim kauen wenn sie knistern nerven? Vielen Dank!

gutefrage.net

Wird ein Datenträger schwerer, wenn man Sachen drauf kopiert?

Wenn man z.b bei einer externen Festplatte Daten drauf kopiert, wenn diese dann voll ist, wird die dann minimal schwerer als sonst?

gutefrage.net

Wieso schämen sich meine Eltern Aldi-tüten zu benutzen?

Hallo,

wenn meine Mutter zu Aldi geht, um einzukaufen, nimmt sie immer eine andere Tüte von Rewe oder Real mit. Sie kauft niemals eine Aldi-tüte. Auch mein Vater hatte mich geschimpft, weil ich seine Kleidungen in eine Aldi-tüte gesteckt hatte, die er zum Schneider bringen wollte. Wieso schämen sie sich davon?

gutefrage.net

Ab wie viel Bäumen beginnt ein Wald?

Hallo, wisst ihr eigentlich ab wie viel Bäumen ein Wald beginnt? Also ich meine ab wie viel Bäumen nennt man den Wald den Wald. Denn wenn man im Garten ein Baum stehen hat, heißt es ja noch lange nicht dass man einen Wald im Garten hat… oder?

gutefrage.net

Warum landet man bei Wikipedia immer früher oder später bei Philosophie?

wenn man bei wikipedia in jedem beliebigen Eintrag das erste Wort, das verlinkt ist und NICHT in Klammern steht (!!) anklickt und immer so weiter macht, kommt man immer bei Philosophie raus.

gutefrage.net

Potsdamer Platz, 1990

Berlin am 18.12.1990
Potsdamer Platz.
Zu sehen: M-Bahn, Hotel Esplanade + Notunterkunft
Photo: M. Joedicke 

„Die Wirtschaft ist die Schule des Mannes“

‘Like Waiting for Godot on Water’


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„Unter Vorbehalt“ im Zeughauskino

Die Vorführung mancher Filme, die während des „Dritten Reichs“ entstanden sind, ist nur unter Vorbehalt möglich. Diese so genannten Vorbehaltsfilme dürfen zwar gezeigt, aber sie müssen eingeführt und mit dem Publikum diskutiert werden. Ihre Vorführung soll der Aufklärung über den Nationalsozialismus dienen. Zum Korpus der Vorbehaltsfilme gehören über 40 abendfüllende Produktionen. Darunter finden sich Spielfilme wie Jud Süß oder Hitlerjunge Quex – Filme, von denen immer wieder die Rede ist, wenngleich sie kaum jemand gesehen hat. Die meisten Vorbehaltsfilme sind jedoch vollkommen unbekannt. Die Reihe UNTER VORBEHALT, die in unregelmäßiger Folge alle Vorbehaltsfilme vorstellen und diskutieren wird, möchte unter anderem dazu beitragen, das Reden über das Kino des „Dritten Reichs“ von diesen blinden Flecken der Diskussion zu befreien. Dabei wird auch die Frage eine Rolle spielen, wie wir mit dem filmischen Erbe des Nationalsozialismus umgehen möchten – und wer dieses „wir“ ist.

http://www.dhm.de/kino/unter_vorbehalt_2012_jan_feb.html


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