sowieso

vor 2 tagen im kulturbahnhof ks austellungszyklus „sowie als auch“ angucken. läuft noch bis. bildhauer, fotografen, malerei – ‚mehr oder weniger‘ das übliche, sowieso. gibt noch ne variante in der schweiz, „sowohl als ob“, naja. sowieso steht wie fels in der brandung

Konversation über die üblichen Volltrottel im ICE

nachricht l

Lass uns mal ein Jahr Zug (sitze gerade im ICE) fahren zwischen den Großstädten, da sitzen diese Hipsteridioten und reden derart abstrakt-konstruierten Schwachsinn, daraus lässt sich vortrefflich eine Serie anfertigen. Es ist wie in „1984“ und „Brazil“. „Susanne ist kein Admin, die kann das schon, aber sie kann kein Angebot eingeben.“ Dazwischen nach jedem Wort ein langgezogenes „Errhmmm!“. Eine komplett erfundene Welt, ohne die ihre Protagonisten sinnlos wären.

nachricht ll

Ich lach mich schlapp! Genau das sage ich seit Jahren. Es ist eine völlig konstruierte Welt, die von Männern mit zu großem Geltungsbedürfnis und zu kleinem Penis lautstark vertreten wird. Entschuldigung, aber man sollte ihnen auf die Schnauze hauen, damit sie mal wieder runterkommen. Es ist in jedem verdammten ICE und Abteil der gleiche Dreck. Alle mit ihrem MacBook und der Weltherrschaft auf den Knien. Man ödet mich das an! Ab heute nur noch entspannt im Bummelzug! Da sitzen nur die wirklich arbeitenden Menschen. Die nutzen eine Zugfahrt nämlich zum Entspannen und Nachdenken.

kommunikation

hysterieplanung, hysteriesystematik, terrorrismushysterie, fortschritt

fortschritt

z.zt. werden überall plattformen gesucht um leute runterzuschubsen bzw umgekehrt leute werden gesucht usw. ein neuer trend – hab ich da was verpasst?

wieder da

heute den graureiher mal wieder getroffen am olebach(kanal), nähe sandershaus. leicht zerfleddert, der arme

make america great again lll

großes land, große straßen, große autos, große getränkehalter, große getränke, big people! ich bin der festen überzeugung, dass das problem mit dem übergewicht in den staaten alleine an den zu großen getränkehaltern in den trucks und suv’s liegt. was macht man mit zu viel platz? man füllt ihn! in amerika gibt es einfach überall zu viel raum! sprich: die amerikaner leiden an einem ausdehnungsproblem. der permanente impuls sich auszudehnen, geht dann natürlich schnell über die landesgrenzen hinweg. das betreiben sie nun schon lange, wird aber weltweit nicht mehr geschätzt. wer aber an einen ausdehnungskomplex leidet, für den bleibt nur das wiedererlangen der weltherrschaft. wir dürfen gespannt sein.

der nachwuchs möchte sich ebenfalls schnell und viel ausdehnen. alles andere kommt ihm hier in den staaten unsinnig vor.

make america great again I

werde mir mal das endstadium des kapitalistischen systems an der westcoast reinziehen. kann sein, dass die restmenschen – obdachlose, die von den it-spezis und deren kapital verdrängt wurden – mich auf dem highway in stücke reißen. wenn ihr also hier nichts mehr von mir lesen werdet, feier ich mit den anderen silicon-zombies in ihren it–bunkern die auslöschung der menschheit. falls ich diese hürde nehme, mache ich die h. thompson und h. miller tour. ich denke, damit könnte amerika wieder groß werden.

der nachwuchs will nicht mit totenköpfen zu abend essen. ob das ein gutes omen ist?

gutmenschen

bilden in ihrer ethischen kraft die lagerverwaltung. der rest – also wir – dürfen insassen sein. das ist die demokratie der menschenrechte. kommunikationstheoretisch gedacht heißt das, möglichst unsichtbar zu werden

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