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Eintrge der Kategorie Lebensweisheiten

Also, wie erkennt man ein Arschloch?

Lebenshilfe mit Lemmy. Also. Es umgibt Arschlöcher eine servile Freundlichkeit – und zur selben Zeit etwas Umtriebiges. Es umgibt sie gleichzeitig dieses Unerwünschte. Als spiegele sich in ihren Augen das Unwohlsein, das sie bei anderen auslösen, zum Beispiel bei, hmm, Sensibelchen wie mir. 

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Idiot I

Das Unglück, nicht anders als durch Überlegung und Anstrengung zum neutralen Zustand fähig zu sein. Was ein Idiot ohne weiteres fertig bringt, dazu muss man sich Tag und Nacht strapazieren, um es nur momentweise zu erreichen. Cioran

Gott

Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott. Heisenberg

Adorno

Schöne Vorstellung

Etwas Besseres als den Tod findest du überall, sagte der Esel, bevor er ins Ungewisse zog.
sz

„Kunst ist die edelste Form der Arbeitslosigkeit.“
Thomas Kapielski

Berlin Mitte

Mitte ist eine stereotypische Wiederholung von niemals dagewesenen Zuständen. Woher kommen die nur? Sind es global erdachte Patchworksequenzen aus Neurotikerträumen? Projizieren durchgeknallte Maschinen visuell überlagertes in das Bermudadreieck der Einfallslosen? Muss ich irgendeine Kapsel fressen, um mich aus dieser Programmierung zu befreien? Ist es möglich dem Code durch das Auf- bzw. Absteigen in Instanzen zu entkommen? Muss ich erkennen, dass sich der Löffel erst biegt, wenn ich mich erkannt und aufgelöst habe? Wie kann ich all diese Schmidts von den Müllers unterscheiden? Wie kann ich wissen, dass die reproduzierten Erscheinungen nicht nur an meinen Synapsen Aufmerksamkeit erregen, sondern auch anderen Individuen vorgaukeln, in einem absurden Theater zu sein? Bin ich in meinem Kopf ganz alleine mit all diesen Bugs auf Füßen? Warum muss der Kampf zwischen Nullen und Einsen immer genau da stattfinden, wo ich mich gerade aufhalte?

„Anstatt Liebe, Berühmtheit, Geld, Vertrauen oder Fairness, gebt mir Wahrheit.“
(Henry David Thoreau)

„Aufregung? Aufregend ist ein Dinner ohne Sodbrennen“ Woody Allen, Scoop

T O O G

In ?arai Ibaraki, where you can find Joyo, which is Japan’s first fast reactor, there’s a latin quotation engraved in the power plant slab. And it says: « Veniet tempus, quo posteri tam aperta nos nescisse mirentur ». Translation: « The time will come, when our ancestors will wonder why we did not know such obvious things ». Lucius Annaeus Seneca

http://toog.blogspot.com/2011/03/in-joyo-where-you-can-find-japans-first.html

true

Interview mit Sherry Turkle

Ja, und es gilt die Regel »Ich texte, also bin ich«. Es gibt einen großartigen Spruch in der Psychologie: Wenn du deine Kinder nicht lehrst, allein zu sein, dann lernen sie nur, einsam zu sein. Wir versagen, wenn wir sie nicht auf ein Alleinsein vorbereiten, das erfrischend und regenerierend wirkt. Wir trainieren sie für eine lebenslängliche Einsamkeit.

Zeit

Ich schäme mich dafür

Philippe Starck: Die Fähigkeit zu lieben. Liebe ist die wunderbarste Erfindung der Menschheit. Und dann braucht man Intelligenz. Die Menschheit hat den Tieren voraus, dass sie, basierend auf Intelligenz, eine Zivilisation geschaffen hat. Deswegen darf sich kein Mensch leisten, nicht an seiner Intelligenz zu arbeiten. Und Humor ist wichtig.

Starck Interview in der Zeit.

etikette

Australische Aborigines genieren sich nicht, sich in der Öffentlichkeit zu entleeren, schämen sich aber, beim Essen gesehen zu werden.

(HdnW, Bd.1, S.140)

Muttersöhnchen

gegenwart

inzwischen sind die „nazis“ – wer auch immer als solcher bezeichnet
wird – fast immer die ehrlicheren demokraten, so wie unsere demokratischen interessensvertretungen in der regel die besseren nazis sind (bezogen auf die vergangenheit und gegenwart)
(überarbeiten)

tableau unserer ticks(sz)

Beitrag 10007

ICH HÖRE GERNE MEINEN HAUHALTSGERÄTEN ZU

Tod

„Das Sterben darf nicht dem Boulevard überlassen werden“ (Schlingensief)

Beth-Gagga-Shaggy

Die Kunstwissenschaft ist das verlorene Ei im Universum! (R.Lobeck)

LeChuck’s Revenge

Guybrush: How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?
Carpenter: A woodchuck would chuck no amount of wood since a woodchuck can’t chuck wood.
Guybrush: But if a woodchuck could chuck and would chuck some amount of wood, what amount of wood would a woodchuck chuck?
Carpenter: Even if a woodchuck could chuck wood and even if a woodchuck would chuck wood, should a woodchuck chuck wood?
Guybrush: A woodchuck should chuck wood if a woodchuck could chuck wood, as long as a woodchuck would chuck wood.
Carpenter: Oh shut up.

wikiquote

Problem, Problem

Ruderboot

Auf jedem Schritt machte er die Erfahrung, die ein Mensch macht, der an dem Anblick eines auf glatter Wasserfläche leicht hingleitenden Bootes seine Freude hatte und dann selbst in diesem Boote fahren soll. Er sieht nun, daß es nicht nur darauf ankommt, ruhig zu sitzen und nicht zu schaukeln, sondern, daß er auch die Fahrtrichtung nicht einen Augenblick aus den Augen noch die Ruder aus den Händen lassen darf, daß die ungewohnten Arme leicht ermüden und, so leicht die Sache vom Ufer sich ansieht, sie doch, bei aller Annehmlichkeit, in Wirklichkeit recht schwer ist. (Anna Karenina, Leo Tolstoi)

es gibt ja soviel wissenswertes …

Bild 55

… wissenswertes, über erlangen

:-)

„Man kann eben dieselbe Sache entweder tragisch ansehen und aus ihr ein Martyrium machen, oder man kann sie leicht oder selbst lustig nehmen“ (Fürstin Twerskaja zu Anna Karenina im gleichnamigen Roman)

„Sex macht den Menschen gemein mit allen anderen Tieren”, sagte er weiter. „Ich bin ein Mensch, der für gewisse moralische Prinzipien steht. Der Zölibat ist etwas, was mich vom gewöhnlichen Tier unterscheidet.” (Dalai Lama)

Richte mich nicht nach meiner Schuld, sondern nach deiner Gnade! (Stepan Arkadjewitsch)

homo consumens

„Der heutige Mensch hat einen grenzenlosen Hunger nach immer mehr Konsum. Das hat folgende Konsequenzen: Da die Gier nach Konsum keine Grenzen mehr kennt, und da in absehbarer Zukunft keine Wirtschaft genug produzieren kann, um einem jeden einen unbegrenzten Konsum zu ermöglichen, kann es (psychologisch gesehen) niemals einen echten Überfluß geben, solange die Charakterstruktur des homo consumens vorherrschend ist.

Der Gierige wird immer Mangel leiden, da er nie genug bekommt, ganz gleich, wieviel er hat. Außerdem möchte er alles, was die andern haben, auch besitzen und sieht in ihnen seine Konkurrenten. Daher ist er im Grunde isoliert und voller Angst. Er kann Kunst und andere kulturelle Anregungen nie wirklich genießen, weil er immer mehr haben möchte. Das bedeutet aber, daß die, welche auf dem Niveau des garantierten Einkommens leben würden, sich frustriert und minderwertig fühlten und daß die, welche mehr verdienen, Gefangene der Umstände bleiben würden, weil sie Angst hätten, die Möglichkeit zu einem maximalen Konsum einzubüßen.

Aus diesen Gründen glaube ich, daß das garantierte Einkommen nur gewisse (wirtschaftliche und soziale) Probleme lösen würde, daß es aber nicht die erwünschte radikale Wirkung hätte, wenn wir nicht gleichzeitig das Prinzip des maximalen Konsums aufgeben.“ via

epochen der kunst

-die mythenwelt des fernsehens und
-das surreale der altersheime
gemischt mit
-sozialarbeiterromantik (aus der ukraine)

(lag rum)

Zettel, gefunden (3)

demokratie
chemokratie
hitler geht immer
salon zur wilden renate (brücke strahlauer str.)(?)
(auch schon ein paar jährchen zurück)

Fundstück

wenn man in (an, auf) der walldorfschule wa, kriegt man keinen haarausfall

Lebensweisheit 44

Die schlimmste und verbreiteste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein.“ – Walt Whitman, Tagebuch, 1876


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