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Eintrge der Kategorie Lebensweisheiten

Lebensweisheit xxvl

es war (durch die totale verschlüsselung konnte der gemeine blogger nicht in echtzeit posten) wieder soweit, nach franz und sisy (an alle monarchieanhänger: das wirkliche andenken verfällt. übrig bleibt wie immer nur der kitsch) muss noch etwas ostsonne sein. glücklicherweise entscheidet sich das ostproletariat nun auch schon für italien und frankreich. wenn wir davon mal absehen, setzt der rückreiseverkehr um eine woche früher ein, seit unser innenminister die grenzkontrollen – die völlig sinnfrei sind, aber der csu immerhin 0,5% stimmen von ihrem rechten rand zurückbringen – durchgebracht hat. das ist in jedem bayrischen und österreichischen sender die top durchsage. „wartezeit an der grenze soundso beläuft sich z.Z. auf dreieinhalb stunden“. da man das aber nun an jeder grenze der achse der willigen zu erwarten hat, kommt da schon was zusammen.

links von merkel darf es keine partei geben! rechts von ihr auch nicht! da sind wir uns doch einig, oder? father … I want to kill you, mother … I want to fuck you! jetzt wird es aber wirklich widerlich. aber irgendjemand muss doch mal unser obercowgirl ordentlich ficken. die linken stehen allerdings auf selbstbefriedigung ohne koitus und die rechten waren noch nie im stande ihre führer zu köpfen! da kann man nur auf den körperlichen verfall hoffen. heiliger bimbam! this is the end … my only friend … the end!

ähh … ich schweife ab, herrgottnochmal. frechheit! was wollte ich nochmal sagen … ach ja, jetzt also auf ostfronturlaub. sonne knallt, meer warm, bier und wein kalt.

der nachwuchs muss alles allen zeigen. die see ist unberechenbar!

eiskalt

ungesagtes … termoplastische aufladung im raum … ventilatoren drehen die staubpartikel. ungefühltes … abkühlung im nichts … eisbären am strand … eisschollen beim späti. unbedachtes … mützen schützen … brillen verlegt und vergessen … sonnenfaktor fünfzig nützlich.

wir brauchen eine exitstrategie aus allem! ich möchte die teilnahme verweigern! teilnahme an was überhaupt? zoo? lager? kultur? zeitgeschichte? leben im kontext ist haltlos, wandeln in der zeit spurlos. verschwunden in der punktuellen auflösung der gesellschaft und hingerafft von der barbarischen menschlichkeit. komplexe projiziert nach typischen mustern, gemappt auf hässliche fratzen. die farce im täglichen ablauf.

man hat uns mal wieder eiskalt erwischt. das frösteln von armen irren am gehsteig. unerhörtes …

Also, wie erkennt man ein Arschloch?

Lebenshilfe mit Lemmy. Also. Es umgibt Arschlöcher eine servile Freundlichkeit – und zur selben Zeit etwas Umtriebiges. Es umgibt sie gleichzeitig dieses Unerwünschte. Als spiegele sich in ihren Augen das Unwohlsein, das sie bei anderen auslösen, zum Beispiel bei, hmm, Sensibelchen wie mir. 

mehr …

Idiot I

Das Unglück, nicht anders als durch Überlegung und Anstrengung zum neutralen Zustand fähig zu sein. Was ein Idiot ohne weiteres fertig bringt, dazu muss man sich Tag und Nacht strapazieren, um es nur momentweise zu erreichen. Cioran

Gott

Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott. Heisenberg

Adorno

Schöne Vorstellung

Etwas Besseres als den Tod findest du überall, sagte der Esel, bevor er ins Ungewisse zog.
sz

„Kunst ist die edelste Form der Arbeitslosigkeit.“
Thomas Kapielski

Berlin Mitte

Mitte ist eine stereotypische Wiederholung von niemals dagewesenen Zuständen. Woher kommen die nur? Sind es global erdachte Patchworksequenzen aus Neurotikerträumen? Projizieren durchgeknallte Maschinen visuell überlagertes in das Bermudadreieck der Einfallslosen? Muss ich irgendeine Kapsel fressen, um mich aus dieser Programmierung zu befreien? Ist es möglich dem Code durch das Auf- bzw. Absteigen in Instanzen zu entkommen? Muss ich erkennen, dass sich der Löffel erst biegt, wenn ich mich erkannt und aufgelöst habe? Wie kann ich all diese Schmidts von den Müllers unterscheiden? Wie kann ich wissen, dass die reproduzierten Erscheinungen nicht nur an meinen Synapsen Aufmerksamkeit erregen, sondern auch anderen Individuen vorgaukeln, in einem absurden Theater zu sein? Bin ich in meinem Kopf ganz alleine mit all diesen Bugs auf Füßen? Warum muss der Kampf zwischen Nullen und Einsen immer genau da stattfinden, wo ich mich gerade aufhalte?

„Anstatt Liebe, Berühmtheit, Geld, Vertrauen oder Fairness, gebt mir Wahrheit.“
(Henry David Thoreau)

„Aufregung? Aufregend ist ein Dinner ohne Sodbrennen“ Woody Allen, Scoop

T O O G

In ?arai Ibaraki, where you can find Joyo, which is Japan’s first fast reactor, there’s a latin quotation engraved in the power plant slab. And it says: « Veniet tempus, quo posteri tam aperta nos nescisse mirentur ». Translation: « The time will come, when our ancestors will wonder why we did not know such obvious things ». Lucius Annaeus Seneca

http://toog.blogspot.com/2011/03/in-joyo-where-you-can-find-japans-first.html

true

Interview mit Sherry Turkle

Ja, und es gilt die Regel »Ich texte, also bin ich«. Es gibt einen großartigen Spruch in der Psychologie: Wenn du deine Kinder nicht lehrst, allein zu sein, dann lernen sie nur, einsam zu sein. Wir versagen, wenn wir sie nicht auf ein Alleinsein vorbereiten, das erfrischend und regenerierend wirkt. Wir trainieren sie für eine lebenslängliche Einsamkeit.

Zeit

Ich schäme mich dafür

Philippe Starck: Die Fähigkeit zu lieben. Liebe ist die wunderbarste Erfindung der Menschheit. Und dann braucht man Intelligenz. Die Menschheit hat den Tieren voraus, dass sie, basierend auf Intelligenz, eine Zivilisation geschaffen hat. Deswegen darf sich kein Mensch leisten, nicht an seiner Intelligenz zu arbeiten. Und Humor ist wichtig.

Starck Interview in der Zeit.

etikette

Australische Aborigines genieren sich nicht, sich in der Öffentlichkeit zu entleeren, schämen sich aber, beim Essen gesehen zu werden.

(HdnW, Bd.1, S.140)

Muttersöhnchen

gegenwart

inzwischen sind die „nazis“ – wer auch immer als solcher bezeichnet
wird – fast immer die ehrlicheren demokraten, so wie unsere demokratischen interessensvertretungen in der regel die besseren nazis sind (bezogen auf die vergangenheit und gegenwart)
(überarbeiten)

tableau unserer ticks(sz)

Beitrag 10007

ICH HÖRE GERNE MEINEN HAUHALTSGERÄTEN ZU

Tod

„Das Sterben darf nicht dem Boulevard überlassen werden“ (Schlingensief)

Beth-Gagga-Shaggy

Die Kunstwissenschaft ist das verlorene Ei im Universum! (R.Lobeck)

LeChuck’s Revenge

Guybrush: How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?
Carpenter: A woodchuck would chuck no amount of wood since a woodchuck can’t chuck wood.
Guybrush: But if a woodchuck could chuck and would chuck some amount of wood, what amount of wood would a woodchuck chuck?
Carpenter: Even if a woodchuck could chuck wood and even if a woodchuck would chuck wood, should a woodchuck chuck wood?
Guybrush: A woodchuck should chuck wood if a woodchuck could chuck wood, as long as a woodchuck would chuck wood.
Carpenter: Oh shut up.

wikiquote

Problem, Problem

Ruderboot

Auf jedem Schritt machte er die Erfahrung, die ein Mensch macht, der an dem Anblick eines auf glatter Wasserfläche leicht hingleitenden Bootes seine Freude hatte und dann selbst in diesem Boote fahren soll. Er sieht nun, daß es nicht nur darauf ankommt, ruhig zu sitzen und nicht zu schaukeln, sondern, daß er auch die Fahrtrichtung nicht einen Augenblick aus den Augen noch die Ruder aus den Händen lassen darf, daß die ungewohnten Arme leicht ermüden und, so leicht die Sache vom Ufer sich ansieht, sie doch, bei aller Annehmlichkeit, in Wirklichkeit recht schwer ist. (Anna Karenina, Leo Tolstoi)

es gibt ja soviel wissenswertes …

Bild 55

… wissenswertes, über erlangen

:-)

„Man kann eben dieselbe Sache entweder tragisch ansehen und aus ihr ein Martyrium machen, oder man kann sie leicht oder selbst lustig nehmen“ (Fürstin Twerskaja zu Anna Karenina im gleichnamigen Roman)

„Sex macht den Menschen gemein mit allen anderen Tieren”, sagte er weiter. „Ich bin ein Mensch, der für gewisse moralische Prinzipien steht. Der Zölibat ist etwas, was mich vom gewöhnlichen Tier unterscheidet.” (Dalai Lama)

Richte mich nicht nach meiner Schuld, sondern nach deiner Gnade! (Stepan Arkadjewitsch)

homo consumens

„Der heutige Mensch hat einen grenzenlosen Hunger nach immer mehr Konsum. Das hat folgende Konsequenzen: Da die Gier nach Konsum keine Grenzen mehr kennt, und da in absehbarer Zukunft keine Wirtschaft genug produzieren kann, um einem jeden einen unbegrenzten Konsum zu ermöglichen, kann es (psychologisch gesehen) niemals einen echten Überfluß geben, solange die Charakterstruktur des homo consumens vorherrschend ist.

Der Gierige wird immer Mangel leiden, da er nie genug bekommt, ganz gleich, wieviel er hat. Außerdem möchte er alles, was die andern haben, auch besitzen und sieht in ihnen seine Konkurrenten. Daher ist er im Grunde isoliert und voller Angst. Er kann Kunst und andere kulturelle Anregungen nie wirklich genießen, weil er immer mehr haben möchte. Das bedeutet aber, daß die, welche auf dem Niveau des garantierten Einkommens leben würden, sich frustriert und minderwertig fühlten und daß die, welche mehr verdienen, Gefangene der Umstände bleiben würden, weil sie Angst hätten, die Möglichkeit zu einem maximalen Konsum einzubüßen.

Aus diesen Gründen glaube ich, daß das garantierte Einkommen nur gewisse (wirtschaftliche und soziale) Probleme lösen würde, daß es aber nicht die erwünschte radikale Wirkung hätte, wenn wir nicht gleichzeitig das Prinzip des maximalen Konsums aufgeben.“ via

epochen der kunst

-die mythenwelt des fernsehens und
-das surreale der altersheime
gemischt mit
-sozialarbeiterromantik (aus der ukraine)

(lag rum)

Zettel, gefunden (3)

demokratie
chemokratie
hitler geht immer
salon zur wilden renate (brücke strahlauer str.)(?)
(auch schon ein paar jährchen zurück)


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