inicio mail me! Abonnieren

Archiv für April, 2006

2 Fachleute im Gespräch

„Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können – das macht den Journalisten“, meinte Karl Kraus
Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken“ wolfgang neuss

Warum?

WARUM tragen Kamikaze-Piloten einen Helm?

über…

Trickfilmfestival

Trickfilmfestival mit Videocast find ich ja nun wirklich gut. Natürlich gibt es nicht alles zu sehen, aber immerhin.

über….

An potenzielle Cabriokäufer

Endlich ist also der Sommer ausgebrochen. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, die Leute sind unterwegs. Und zwar im Cabrio.

Neulich ist mir da was Interessantes passiert. Ich fahre in meinem Auto so durch die Stadt. Da kommt mir eine Frau im Cabrio entgegen. Na, wie es halt so ist wenn es in den Frühling geht, schaut man sich doch gerne mal das andere Geschlecht an. Kann er/sie sich nicht gegen wehren, oder? Da kommt also diese Frau in einem na ja ich würde sagen Mittelklassecabrio auf mich zu und ich schau so in Gedanken, von Frühlingsgefühlen geleitet, gespannt in den näher kommenden Wagen. Und dann Schock. Nicht besonders ansehnlich die Dame. Kann sie ja auch nix zu, aber warum muss heute bloß jeder ein Cabrio fahren. Früher waren darin nur Sascha Hehn oder Pamela Ewing unterwegs, heute jeder drittklassiger Schweinehirt.

Fazit: Bevor man sich ein Auto ohne Dach kauft, einfach mal überlegen, ob man nicht das Stadtbild versaut.

P.S. Ich hab mir extra eine rundum Tönung am Auto verpassen lassen.

Masterplan

Hier ist die Masterplanannahme und
-ausgabestelle:

Fragen

um den künstlerischen verstand gebracht werden.
Wann gibt es die erste Künstlerpostkarte von/mit unserer
Bundeskanzlerin? Im Hochformat? Vielleicht als
Soundpostkarte; sowas gabs früher.
das sind fragen, die vielleicht nie
beantwortet werden

nix da

so geht das immer weiter
nix besonders, aber frühling der gleich in so eine Art behinterten sommer übergeht
wo bleibt das gemeinschaftsgefühl?
das gegrillte explosionshafte

Mr. Ecko tagged the Air Force One

Anscheinend findet in Amerika jetzt gerade ein wirklicher Generations-und Denkwechsel im Business statt. Da werden jetzt nicht mehr hohe Summen für die immer gleichen Imagetrailer ausgegeben, sondern um sich eine Boing 747 zu mieten. Die wird dann mal eben umdekoriert und schon steht da der Doppelgänger der Air Force One. Ja, das ist die Maschine des Amerikanischen Präsidenten.

Den restlichen Eintrag lesen »

Henry Miller über das Leben

Der Baum des Lebens wird nicht durch Tränen lebendig gehalten, sondern durch das Wissen, dass die Freiheit echt und ewig ist.

H.M.

Gefühlskurven

Achtung: Die Gefühlkurve der Blogger geht runter!

gelesen bei..

Good Night and Good Luck

Gestern war ich in „Goog Night and Good Luck“ dem neuen Film von und mit George Clooney. Der Film handelt von der McCarthy-Ära in Amerika der 50er Jahre. Die Handlung gibt es hier zu lesen.

S/W-Filme entsprechen nicht mehr unseren Sehgewohnheiten. Anscheinend abstrahieren sie zu viel die Wirklichkeit. Diese spielt sich ja meist unter der Oberfläche ab.

Der Film ist genauso aufgebaut. Auf der einen Ebene wird die McCarthy-Ära abgehandelt, nicht gerade sehr ausführlich, aber doch soweit und gut, das sie als Oberfläche existieren und auf die zweite Seite des Film weisen kann.

Die zweite und unterschwellige Ebene des Films ist eine Botschaft an die heutige amerikanische Gesellschaft. Eine Mahnung vor einer Regierung, die wie damals Menschen ohne Beweise vorzulegen denunziert und inhaftiert. Fast jeder Satz im Film, kann auf den Ist-Zustand der USA bezogen werden.

Eindringlich gibt einem der Hauptdarsteller mit seinen Blicken durch den Fernseher bzw die Leinwand Warnungen zu verstehen. Vielleicht zu Eindringlich. Aber durch die anhaltende Verknüpfung der zwei Ebenen schafft es Clooney, dass man bald nicht mehr so sicher ist, ob die Zweideutigkeit so gemeint ist oder nicht. Das entspannt den Film ab der fünften Minute und lässt das Gefühl zurück, die Kritik am System muss gestern wie heute mit Vorsicht vorgetragen werden.

Carnevale

Die Tauben picken im Konfetti und an jeder Ecke wird fotografiert. Hauptsächlich werden diejenigen fotografiert, die Verkleidungen tragen, die man beim Karneval in Venedig erwartet. Prächtige Kleider und Masken, schlicht oder mit Federn verziert. Aber auch Hase, Bär und Tiger wollen festgehalten werden, erledigen das wohlgelaunt selbst und lassen danach eine andere Kamera ganz nah ran.

Jeanne Moreau Gestern und Heute

Und weil ich ein grosser Fan von Jeanne Moreau bin gibts hier ein bisschen „Jules & Jim“

und hier ein bisschen „Le Temps Qui Reste“ (Die Zeit, die bleibt)

Hut ab Madame Moreau

Ich hatte das Interview schon in der SZ-Osterausgabe gelesen. Gestern habe ich es noch mal gelesen und ich muss sagen, diese Frau haut mich einfach um. Es ist nicht zu glauben. Mit 78 Jahren merkt man einfach, diese Frau lügt nicht wenn sie sagt «Je suis lucide! Verstehen Sie? Ich sehe klar, mein Lieber . . . ich sehe sehr klar!» Nach diesem Interview kann ich nur noch hoffen, entweder selbst so über das Leben zu reden mit 78, oder jemand anderes redet so über mich, wie sie über ihre Freunde.

Frühlingsausbruch

In Deutschland erkennt man den sicheren Frühlingsanfang immer an solchen Events.

Fruehlingsanfang.jpg

Bilder von dieser Welt

Wirklich gute Fotos gibt es bei artcoup.com su sehen. Ästhetik in der oft harten Welt.

Typen, die im Pyjama schreiben

Pyjamajournalismus find ich klasse. Besser als Klowände des internets. Verdammte Scheisse, ich hab gar keinen. Ich mach den Nudistenichblogimbettclub auf.

Laufen wie ferngesteuert

Also ich finde ja das die Cab Boots wirklich eine Marktlücke sind. Die ganzen wärenddesgehensaufdasdiplayglotzer rennen dann wenigstens nicht mehr vorn Pfeiler.

Interessant ist die Frage: Wäre er vor den Pfeiler gelaufen, wenn er die Cab Boots nicht angehabt hätte?

Stupid Girl

Toll ist ja eigentlich nur die Waschbeckenszene und Pink in 20 Jahren. Aber die message stimmt schon.

Drawing Restraint 9

„Im Mittelpunkt der Erzählung steht Greenman, ein Mischwesen, aus dessen Hintern Wurzeln wachsen, die sich später in Blüten verwandeln. Er liegt unter dem Wagen und masturbiert gegen die Antriebswelle. Später hat er eine Begegnung mit einer Affenpuppe, deren Exkremente als Schmiermittel für die Antriebswelle dient.“

Der Interview Auszug beschreibt mal ein schönes Bild, oder? Das ganze Interview mit Matthew Barney gibts hier. Auf seinen neuen Movie „Drawing Restraint 9“ bin ich ja mal gespannt.

verkehrseklektizismus

doppelbus (standard, billig, langsam)
klimatisierter bus (teuer, langsam)
schneller bus (teuer, sehr schnell [kamikaze])
rotes taxi (billig, bald ausgestorben)
grün-gelbes taxi (standard, ersetzt die roten taxis)
„schwarzes“ taxi (nicht wirklich billiger, gefährlich [zu schnell])
geländewagen (beijing ist flaaaaaaach!)
„normales“ auto (selten)
suv (()§/&()&%fuck§$&)
sportwagen aus stuttgart (alle modelle, speziell suv)
luxusauto aus stuttgart (alle modelle, speziell suv)
luxusauto aus bayern (alle modelle, speziell suv, „die“ autorität in china!)
schwarzes auto aus ingolstadt (nur die grossen modelle, hochzeiten, regierung)
kleines auto aus wolfsburg (nicht sehr beliebt weil zu klein [weibisch])
baustellenfahrzeug (lästig)
normales fahrrad (wechselt ständig den besitzer)
mountainbike (wechselt ständig den besitzer)
klapprad (sehr mobil und high-tech, geht nicht so leicht „verloren“)
fahrrad mit pritsche (beliebtes transportmittel für alles [sogar umzüge])
fahrradtaxi (ideal für kurzstrecken)
moped (selten, sehr selten)
motorroller (sehr beliebt, sehr flexibel, sehr schnell)
motorrad (wird immer beliebter, zum teil mit beiwagen)
elektrorad (selten)
motorradtaxi (entweder als beifahrer oder ähnlich dem fahrradtaxi)
pferdefuhrwerk (zum transport von steinen, obst, usw., extrem lästig)
lkw (digitales fortbewegungsmittel [zustand 0 = stop, zustand 1 = vollgas)

Bäume anpinkeln

Damit ihr auch alle wisst wo ihr die Ostereier der bewegtenflaeche findet,
habe ich die gerade mal bei wayfaring unser Revier abgesteckt.

huhu

Das Gebäude kommt jedenfalls von der Optik ganz gut hin und der Längen- und Breitengrad auch irgendwie. (Aber Kassel?)

Für Fussballfans von ausserhalb gibt noch die Seite „Stadium guide for the 2006 FIFA World Cup in Germany“ von Claus

Der Lauf der Dinge

Hier hat uns Die Dezentrale doch mal ein tolles Osterei rausgesucht. Diesen Film habe ich schon öfters im Netz gesucht, bis heute leider ohne Erfolg. Ist echt ein Ostergeschenk für mich, Mario.

Wer Ostern cool sein will

wer karfreitag treppendienst inder wohngemeinschaft hat kann das ja mal ausprobieren.
es empfiehlt sich vom kl. bruder die knieschützer auszuleihen.
(üben)

Copyright

Gestern Abend haben Anne und ich das Problem des Copyrights erörtert. Wir sind zu einem klasse Ergebnis gekommen.

ollie lehmann

2 seelen in einer brust, oder 3 + dann noch BILD und
keiner kauft BreitwandTVs

Zeitlupe

wenn ich nachts nicht schlafen kann, stell ich mir vor, irgendwelche stützpunkte der USA fliegen in die Luft; in s.o.
warum die USA die ganze welt ausrotten wollen? vielleicht weil sie denken, das jeder sie in die luft jagen will.
naja, usw.

open source

heute mal ein paar gedanken zu „open source“.
mir gefällt die philosophie die hinter „open source“ steht.
eine gruppe von idealisten programmiert software.
für umme!
frei verfügbar für alle, jederzeit, überall.
einzige vorraussetzung: ein internetzugang zum runterladen der anwendungen.
die anwendungen sind für fast alle betriebssysteme kompiliert.
das menschenfeindlichste betriebssystem ist, nach eigenen erfahrungen, der scheiss aus richmond (das ding mit dem fenster [mit aussicht nach nirgendwo]).
empfehlung: wenn man nicht muss, besser nicht.
ein anderes system ist das aus cupertino (angebissener apfel [manchmal wurmstichig]).
Den restlichen Eintrag lesen »

moneymoneymoney

yen

a strong desire or propensity : longing; also : urge, craving

Example sentence:
„I feel a sudden yen for chocolate ice cream,“ said Norton as he turned the car into the parking lot of the roadside ice cream stand.

Did you know?
Although „yen“ suggests no more than a strong longing these days, at one time someone with a yen was in deep trouble indeed. The first meaning of „yen“ was an intense craving for opium. The late 19th-century English term evolved from the Cantonese „y?n-yáhn,“ which itself combines „y?n,“ meaning „opium,“ and „yáhn,“ meaning „craving.“ In English, the Chinese syllables were transformed to „yen-yen“ and ultimately abbreviated to simply „yen.“ Eventually, „yen“ was generalized to the more innocuous meaning of „a strong desire,“ and the link to drug cravings was lost.

Besser muss ich sein

Ich brauch einen Wissensvorsprung. Vor wem? Vor mir selbst!


Ältere Einträge »