Ich kann das nicht glauben. Sie dreht sich echt! Jeden Morgen bin ich aufs neue ueberrascht. Der Grund dafuer will mir nicht einleuchten. Es passiert so viel im großen Kosmos. Warum schlaegt hier nicht ein Komet ein? Warum implodiert die Erde nicht? Warum haben wir uns selber noch nicht in die Luft gesprengt? Vielleicht gibt es doch einen Gott. Vielleicht aber auch nur einen Teufel, der Lust daran hat, sein diabolisches Spiel mit uns zu spielen. Wahrscheinlich ist es reiner Zufall, dass wir noch existieren. Mal sehen, ob der Zufall morgen noch will.
Verkehr ohne Worte
Genau das denke ich auch manchmal. Einfach aussteigen, am nächsten Verkehrshindernis anklopfen, einsteigen, ans Steuer setzen, gewünschtes Fahrmanöver absolvieren und danach mit meinem Auto weiterfahren. Würde oft schneller gehen. Noch besser: Auto abschaffen!
schönes Russland
links for 2009-03-20
Lebensweisheit 03
Wenn man einem Kind Moral predigt, lernt es Moral predigen, wenn man es warnt, lernt es warnen, wenn man mit ihm schimpft, lernt es schimpfen, wenn man es auslacht, lernt es auslachen, wenn man es demütigt, lernt es demütigen, wenn man seine Seele tötet, lernt es töten. Es hat dann nur die Wahl, ob sich selbst, oder die anderen oder beides.
Alice Miller
Kunsthistoriker haben …
… es bei Thomas Bernard auch nicht leicht.
„Das Geschäft der Kunsthistoriker ist das übelste Geschäft, das es gibt, und ein schwätzender Kunsthistoriker und es gibt ja nur schwätzende Kunsthistoriker, gehört mit der Peitsche verjagt.“
links for 2009-03-17
amokshooter
wer nachts lange chattet (oder auch nicht!), sein leben nicht so aushält wie es ist und das vegetieren satt hat, für den habe ich hier eine onlineexitstrategie gefunden. vielleicht sollte die bundesregierung diese anwendung mit staatsgeldern unterstützen. damit könnten die betreiber unterschiedliche virtuelle umgebungen für unterschiedliche amokläuferpersönlichkeiten programmieren.
amok
Frauen sind angeblich ungeeignet zum amok-lauf, weil sie zu sehr auf die Frage fixiert sind, wer macht das hinterher alles weg bzw. sauber.
sagt die amok-forschung, ist eine unbewiesene these(oder arbeitshypothese)
35 Stundenwoche
Wenn man das Wochenende volles Pfund durcharbeitet, hat man auch kein Montagstief! Die 35 Stundenwoche hat uns kaputt gemacht!
Das leben von Justin M.
Ich komme nicht drumherum, einen Ausschnitt aus meinem neuen Lieblingsblog zu zitieren.
„Greetz Leute, weiß hab lang nichts von mir hören lassen. Ich glaub ich hab seit Sonntag durchgesoffen um Madlein aus meinem Kopf zu spülen. Montag und Dienstag hab ich auch Schule geschwänzt um Zeit zum Saufen zu haben. Is ja eh scheißegal, was bringt mir das beschissene BVJ?! Ne Ausbildungsstelle kriege ich sowieso nicht und nach Berlin komme ich auch nicht. Ich werde hier in Schwülper in meinem kleinen verschisssnene Dachzimmer versauern und mein HarzIV für Aldi Cognac und Sinalco raushauen.“
RAF ist nicht mehr, Verweigerung(?);
für AMOK seid ihr zu alt(d.h. zu langsam),
bleibt nur noch intellektueller Selbstmord (auf Raten),
vertikales retrosampling.
peckinpah, die alten Helden, die nochmal in slow motion
zum retro-show down antreten müssen.
Youtubeklassiker nachinszeniert
Wer Youtubeklassiker nachinszeniert ist ganz weit vorn, weil er es mit seiner Aktion schafft, die Zeit zu komprimieren. Klingt einfach, ist aber kompliziert, so schwer allerdings auch wieder nicht.
Gerhard Richter über Schönheit
„Das sind die neuen Dämonen. Früher waren es die Raubtiere, dann die Nazis, heute ist es das Internet.“ SZ
Berliner Fenster

Mein neues Lieblingsmedium ist das Fahrgastfernsehen der Berliner U-Bahn — Endlich mal ein Arm zur Realität, der feinfühlig nach Nachrichten greift – Das Weltgeschehen, wie von den Teletubbies zusammengefasst. Hier mein persönlicher Favorite der letzten Tage:
Pony Florentine hat mit seinen spektakulär kurzen Beinen–30cm, soweit ich mich recht erinnere–bereits 4 Feuerwehreinsätze verursacht, weil Passanten dachten, es stecke im Morast fest.
Eine prima Alternative zur Tagesschau für all jene zarten Gemüter, denen zuviel Welt auf einmal nicht gut tut.
Prof. Lobeck raet..130..
3von5(damit fertig)..hatte ich mir..fristlos gekündigt..neuer Trend..Mammi Pappi..Thema wechseln..ich meine..alle pleite..voll den Bach..Schizo-Kunst..in der Familie..neue Turnschuhe..Döner geht immer..Jagdwurst am Spieß..abreihern..das Fett..schön billig..ganz toll..Buchhandlungen in Berlin..eng..Krise..Spaltung..leider nur..
Web 2.0 in allen Bürgerschichten
Endlich ist das Web 2.0 in allen Bürgerschichten angekommen. Der sitzt bestimmt vorm Walmart (gibts denn eigentlich noch, oder ist der schon pleite?) und bloggt via Iphone. Glück auf!
links for 2009-03-13
Da geht was!
Ist das Web 2.0 tot, oder warum bloggt hier keiner was?
Tauss singt!
Tauss zwitschert am 06.03.09 auf seinem Twitteraccount:
Lebensweisheiten (2)
Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten. – John Stuart Mill in Bezug auf Sokrates.
Göttliches Stottern
Mein Suchen nach allen möglich Ausdrucksmitteln ist so etwas wie göttliches Stottern. Ich bin von dem prächtigen Zusammenbruch der Welt geblendet.
Miller
Berlin retardiert
Der Kunstkontakter mit Peter Weibel auf der Art Karlsruhe.
„Popkultur ist in meinen Augen nach dem Faschismus die grösste Bedrohung des 21sten Jahrhunderts“
Animalwochen auf der Flaeche (2)
Zukunft der Printfetischisten
Prof. Lobeck raet! 129x
Teil 2(von 5en)..100% von 0%..Altersrechtsruck..im Prinzip..mit 12 wählen..zwitschern gerochen..im Karneval erfroren..Donald Duck..nordhessische Kräuterhexe..documenta Leiterin..Bimbo..ja..
Lebensweisheiten (1)
„Du mußt doch endlich einmal begreifen, was das für ein Kosmos ist, von dem du ein Teil bist, und wer der Gestalter der Welt ist, als dessen Ausstrahlung du ins Leben tratst! Daß dir nur eine engbegrenzte Spanne Zeit vergönnt ist; nutzt du sie nicht zur Erleuchtung deiner Seele, dann wird sie eines Tages verstrichen sein und du selbst dahin, und eine zweite Möglichkeit wird dir nicht gegeben werden.“
Marc Aurel



