
– Hitler’s Flying Saucers – A Guide to German Flying Discs of the Second World War
via DRB
„Ein Mensch – das trifft man gar nicht selten – der selbst nichts gilt, lässt auch nichts gelten.“ Eugen Roth
von emile cioran gibt es irgendwo die geistreiche bemerkung, das erste was einem beim anblick der leute auf der straße einfällt, ist ausrottung (in der übersetzung natürlich wegrezensiert bzw. nicht vorhanden). umgekehrt geht es mir so, das es mich schon beim reinen anblick der leute – das schliesst mich ein – ins lager zieht, am besten sofort. leider werde ich nicht zensiert. liegt das jetzt an mir oder ist das demokratie?
Wozu hat man Freunde? Damit es überhaupt Menschen gibt, die einem irgendetwas zutrauen. In welche Richtung dieses Zutrauen auch immer geht. Einerseits fühle ich mich durch diesen Hinweis geschmeichelt, andererseits kann ich den auch ironisch verstehen. Trotzdem danke A. für den Wink, ich habe mich schon beworben! Das lass ich mir nicht entgehen.
„Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere.“ Albert Einstein
„Zumindest in einem Fall hatte die Spionageaktion dem Bericht zufolge jedoch auch reale Auswirkungen. Nachdem ein Büro des Dalai Lama einem ausländischen Diplomaten per E-Mail eine Einladung schickte, rief die chinesische Regierung bei dem Mann an, um ihm von dem Besuch abzuraten.“
Neeeeiiiin, das sind natürlich nicht die Chinesen gewesen. Scheisse, das hört sich ziemlich düster an. Ich denke, ich werde einem Freund von mir ins Tessin folgen. Der sitzt mit Wasser aus einem Bach und einer Glühbirne via Solarpanel in einer Berghütte. Ach, da fällt mir gerade ein, das hilft ja nicht. Da beobachten einen die Chinesen, Google, oder wer auch immer mit einem Satelliten. Wir haben uns die Welt ganz schön klein gemacht. Das finden wir im Moment noch gut, aber ich bin mir nicht sicher, wie lange das anhält. Die erste grosse Krise im kleinen Erddörfchen haben wir ja schon.
„Wenn du einen Film beendet hast, gehört er dir nicht mehr – er gehört dem Publikum, das ihn auslegen kann, wie es ihn auslegen möchte.“ Clint Eastwood
P.S. Besonders meinen russisch erzogenen Filmfreunden auch Kassel gewidmet!

…Auf dem Zettel links im Fenster, den man–da madige handykamera–leider nicht lesen kann, steht geschrieben:“Lasst uns ein Kleid voller Farbe und Freude für das Trümmerfrauendenkmal häkeln“
„Die Aktion „Ein Kleid voller Farbe und Freude für das Trümmerfrauendenkmal“ ist ein textile Installation für das Festival 48 Std. Neukölln in Juni 2009″ (Rechtschreibfehler übernommen)
Keine Häkelkenntnisse erforderlich.
Häkelnadeln vorhanden.
Wollspenden herzlich willkommen.
Donnerstag 30.4. ab 19 Uhr.
Anlass: Frauenfest – Tanz in den Mai.
Sachen gibts…die gibts gar nicht.
Schon wieder in ein neues Backend reinwurschteln. Leck mich doch, du scheiss Admin!
Ich merke, dass ihr sehr aufgeregt seid. Ich gebe euch einen guten Rat. Ihr sollet euch eine Weile hinlegen. Eine Beruhigungstablette nehmen und euch die Sache noch mal überlegen. Ich möchte euch helfen. #hal9000
Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz. Carl von Ossietzky

Für alle die zum schreiben zu faul sind. via
„Hitler wird aus dem ihn noch umgebenden Haß hervorgehen, als eine der bedeutendsten Erscheinungen, die jemals gelebt hat…, es lag eine Aura über ihm in der Art wie er lebte und starb, die wachsen und fortleben wird. Er hatte das gewisse Etwas, woraus Legenden geschaffen werden…“ – Tagebucheintrag vom 1. August 1945, von John F. Kennedy.
Wahlkampf! Die ticken jetzt richtig ab in den politischen Reihen. Da bleibt einem nur der Sprung vom Balkon. Die ARD initiiert einen Pseudozweikampf zwischen Kanzlerin und Journalistin und der Rest der Pressemeute schlachtet diese Illusion noch aus. Wir werden alle von hinten durch die Brust ins Auge gefickt. Wir überholen uns selbst, ohne das jemand am Steuer sitzt.
Wir werden von einem Leiden nur geheilt, indem wir es bis zum Letzten auskosten. Marcel Proust.
Matthew Barney im Gespräch mit Richard Flood über den Cremaster Cycle.
// Movie //
lieber indie-filmer,
licht macht man nicht nur an weil es dunkel ist.
licht ist ein gestaltungsmittel, auch tagsüber.
nur weil eure semi hd-kamera (ein format das die meisten nicht verarbeiten können weil der rechner nicht leistungsfähig genug ist) sagt das es hell genug ist (was ihr offensichtlich nicht seid), heisst das nicht das das bild gut wird.
rote folie für die hintergrundbeleuchtung plus allgemeines matschelicht macht ein wohnzimmer nicht wirklich spannend.
kontrast, baby, kontraste.
übrigens: film ist ein audio-visuelles medium.
das mit dem visuellen, s.o., klappt nicht wirklich gut.
audio ist meistens eine katastrophe.
eure nuschelnden meine-freunde-die-schauspieler haben auch eine gute tonabmischung verdient.
das publikum erst recht.
den rechner anwerfen und presets abfeuern taugt nicht für filmmusik, ehrlich.
ein wenig handwerk schadet nichts.
dann kann man sich auch auf die story einlassen.
vielleicht macht ihr dann mehr als einen film.
wenn ihr glück habt interessiert sich wirklich jemand für euer „meisterwerk“.
ich habe jetzt erstmal genug von film(?)-festivals.
mir fiel letztens auf, was ein spass es ist gute schauspieler zu sehen.
zu sehen durch eine wunderbare kameraarbeit.
geführt von regiesseuren die ihr handwerk beherrschen.
drehbücher mit hirn.
produzenten die auch nein sagen können.
filmförderung ist das karzinom der leidenschaft.
„Jeder ist immer erreichbar. Die ganze Welt beschleunigt sich, alles ist dringend, und wo alles dringend ist, ist nichts mehr dringend, und damit schlittern wir in eine Bedeutungslosigkeit hinein.“ Joseph Weizenbaum
„Aufgabe der Wirtschaft, abgesehen von der Güterproduktion, ist es, die Menschen von Arbeit zu befreien.“ Götz Werner
„Die scheinbare Frauenfreundlichkeit des Feminismus ist in Wahrheit Frauenverachtung und -entmündigung. Wenn Frauen suggeriert wird, dass sie keinerlei Eigenverantwortung haben, keine Entscheidungsfreiheit oder Einfluss auf ihr Schicksal, sondern vollständig fremdbestimmt sind, ist das schlichtweg frauenverachtend.“ Beate Kricheldorf, 1998
„Ich könnte Peer Steinbrück pausenlos die Fresse polieren!“
Scheinbar hat unser Peer Steinbrück bei den Schluchtenscheissern einen echten Nerv getroffen. Ansonsten kann ich mir die Reaktionen nicht erklären. Diese Farce zu beobachten ist richtig lustig. Kann mir einer erklären, wie es zu so einer kollektiven Hasslawine kommen kann? Um das zu erklären, muss man wahrscheinlich Schweizer sein.
If you want to know why newspapers are in such trouble, the most salient fact is this: Printing presses are terrifically expensive to set up and to run. This bit of economics, normal since Gutenberg, limits competition while creating positive returns to scale for the press owner, a happy pair of economic effects that feed on each other. In a notional town with two perfectly balanced newspapers, one paper would eventually generate some small advantage — a breaking story, a key interview — at which point both advertisers and readers would come to prefer it, however slightly. That paper would in turn find it easier to capture the next dollar of advertising, at lower expense, than the competition. This would increase its dominance, which would further deepen those preferences, repeat chorus. The end result is either geographic or demographic segmentation among papers, or one paper holding a monopoly on the local mainstream audience.