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documenta-notizen(12)

die kunstwissenschaft kommt mit breiter brust aus der documenta12 – aber weil die soviel rumreden und rumschreiben, dürfen wir noch weiter rumbasteln ohne aufsicht. mit aufsicht, das kommt später.
ich bin ja für kunst-lager, d.h. Künstler-Lager mit endabnahme. aber erstmal werden sie modularisiert, die kunsthistoriker. das prekariat modularisiert sich von bike zum anzug.

scheiße, ich muss mir schon wieder was fürs neue semester überlegen – vielleicht kartoffelpizza für blinde

(oder so ähnlich)

notizen zum alltäglichen schwachsinn in der documenta-stadt

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1, 2, 3, 4, 1, 2, 3, 4, 1, 2,……..

alles eine frage von guter erziehung.
dann klappt es auch mit der zukunft .

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vielleicht

http://www.youtube.com/watch?v=t7sGsJtJYsI

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freakshow

gestern war ich im buchladen um die ecke (bookworm, beijing). dort gibt es buecher zu kaufen aber auch zum lesen (bibliothek, mehrsprachig). mittwochs sind lesungen. gestern hatte ich das vergnuegen cory doctrow zu hoeren und zu sehen. cory, wie ihn seine zahlreich erschienen fans benennen, ist einer der macher von boingboing (eins der erfolgreichsten blogs). cory las aus einem seiner buecher und hielt anschliessend einen vortrag ueber copyright, internet, drm, usw. cory redet viel. cory redet sehr, sehr schnell. anschliessend konnten fragen gestellt werden. diese wurden von cory sehr, sehr schnell und ausfuehrlich beantwortet. die themen waren sehr interessant und der abend haette auch spass machen koennen. leider hatte ich schon waehrend des vortrags so ein komisches gefuehl im bauch, im kopf. als die ersten fragen gestellt wurden war mir klar was das fuer ein gefuehl war. computer und internet und der ganze kram der damit zusammen haengt sind fuer mich „tools“. nachdem eine frage ueber „facebook“, „myspace“ und anderen „sozialen netzwerken“ gestellt wurde war es klar. fuer diese geeks, nerds, dorks, ist das ganze kein tool mehr, sondern eine erweiterung ihres koerpers. ein appendix mit wi-fi. an extensions. die sog. freiheiten des computers, des internet, die damit einhergehende kommunikationsmoeglichkeit ist keine. es ist eine verkrueppelung von sozialen realitaeten in eine soziale virtuelle abhaenigkeit. die traurigste darstellung, vorstellung der digitalen boheme.
schade.

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professor lobeck rät

Professor Lobeck raet 63

Eva Herman, auswendig gelernt, Gesamtkunstwerk Kassel, Zähneputzen beim Pinkeln, Dick & Doof, RAF: alles ausrotten, nix Hitler: Demokratie

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Netz

Bundestrojaner

Was macht denn schon wieder dieser Schäuble auf eurem Rechner? Wenn ihr auch die Platte davon voll habt, hört euch den cccpodcast darüber an.

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Netz

Irgendwas …

Groenland bei Googl Earth

… langes schwarzes schiebt sich da durch grönland.

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Netz

Colorado liegt in der Wüste Gobi

colorado

Jedenfalls bei Google Earth. Jedesmal wenn ich das Programm anwerfe, komme ich nicht mehr davon los. Es ist schon sehr erstaunlich. Jetzt gehört die Welt wirklich uns. Wir haben sie ganz demokratisch auf unserem Personal Computer und jeder kann ein bisschen Gottglotzen spielen.

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Allgemein china

sunset over beijing

sunset

komplementaerkontrast zum neuen „flaeche“ design.

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professor lobeck rät

Professor Lobeck raet 62

RAF..schmidt…pizzataxi…feuerstein…langeweile…dillett antismus…geniesyndrom…Hitlerjoghurt…loki…komplementä rkontrast…Aquarelle…Korrektur

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Kunst

Strassenkünstler

Vielleicht sollte man das in den nächsten zwei Wochen noch mal auf der Gustav-Mahler-Treppe in Kassel versuchen. Da wäre allerdings der Kontext nicht ganz so verschoben. Vielleicht sollte Herbert Grönemeyer mit einem Schifferklavier und russischem Akzent unter dem Theaterfoyer stehen? Dann würde Herbie bestimmt sagen: Die meisten documenta Besucher sind doof.

[…] Als Professor in Wien arbeiten Sie ja immerhin daran, wenigstens die Studenten klüger zu machen. Bis vor kurzem haben Sie das auch an der Universität der Künste in Berlin getan. Diese Professur haben Sie aber nach kürzester Zeit hingeschmissen. Warum?

Wegen Doofheit. Oh Mann, ist das in solchen Dingen eine doofe Stadt, das ist echt schockierend. Die Studenten sind ja nur das Ergebnis des Lehrkörpers, und wenn der Lehrer schlapp, faul und selbstzufrieden ist, dann sind die Studenten auch so. So eine Mischung aus Großmäuligkeit und Mufftum, Popanz und dann irgendwie doch nur ein Kothaufen sein, zwischen bürokratischem Wahn, Schurigelung, Vorschriftenmachenwollen, Hintenrumseilschaften . . . Ich habe noch nie an so einer Scheißhochschule gearbeitet. […]

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OberFlaeche

Nachdem unser Server repariert werden musste, ich völlig neue Zugangsdaten für einen unglaublich neuen Webspace bekommen hatte, ich unser Datenbankbackup wieder aufspielen musste und dabei natürlich die üblichen Probleme vorkamen, habe ich beschlossen, der Flaeche auch eine neue Oberflaeche zu geben. Das Ganze ist nichts besonderes, aber mit der Zeit wird sich das sicher noch etwas modifizieren. Ich finde es jetzt wesentlich offener, der ganze Werbescheiß ist weg und die Dinge die man eh nie braucht, wie Blogroll, Kategorien usw., sind jetzt ganz unten auf der Flaeche zu finden.

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prekariat

ohne neid: die jungs(und mädels?) müssen ja auch irgendwie + irgendwo unterkommen –
hier ist die Lösung:

heise

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professor lobeck rät

Professor Lobeck raet 61:

Besucher, lunch lectures, Wasserarchitektur, alles vergessen, Weiterbildung, Albträume: Alles entsorgen

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test

mama

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der Mottenrat

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youtube schwächelt?

So viel ich weiß, versucht professor lobeck schon seit zwei tagen „professor lobeck rät“ bei youtube hochzuladen und immer kommt ein error. Ich hab es selber getestet und bei mir klappts auch nicht. Weiß jemand mehr? Die bringen ja unser ganzes konzept durcheinander.

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Hitler

hölle hölle hölle! mahlzeit!

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Kunstausstellungsnotizen

„Wenn die Hirten sich streiten, merkt man es dem Käse an“

duchamp meinte, das nicht alle künstler schach spielen können, aber alle schachspieler künstler sind

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professor lobeck rät

Professor Lobeck raet 60!

Elvis (60), Terror des Jetzt, UFO’s, Heidegger, Hitler, Kiwis aus Australien, Bin Laden usw.

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auf die Finger geschaut…

…den Bloggern beim Blubbern
Ifeelfine
link von karl nagel

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früherer documenta-macher

Die 27. Historie sagt, wie Eulenspiegel für den Landgrafen von Hessen malte und ihm weismachte, wer unehelich sei, könne das Bild nicht sehen.

Abenteuerliche Dinge trieb Eulenspiegel im Lande Hessen. Nachdem er das Land Sachsen um und um durchzogen hatte und dort so gut bekannt war, daß er sich mit seinen Streichen nicht mehr ernähren konnte, begab er sich in das Land Hessen und kam nach Marburg an des Landgrafen Hof. Und der Herr fragte ihn, was er für ein Abenteurer sei. Er antwortete: »Gnädiger Herr, ich bin ein Künstler.« Darüber freute sich der Landgraf, weil er meinte, Eulenspiegel sei ein Artist und verstünde die Alchimie. Denn der Landgraf bemühte sich sehr um die Alchimie. Also fragte er ihn, ob er ein Alchimist sei. Eulenspiegel sprach: »Gnädiger Herr, nein. Ich bin ein Maler, desgleichen in vielen Landen nicht gefunden wird, da meine Arbeit andere Arbeiten weit übertrifft.« Der Landgraf sagte: »Laß uns etwas davon sehen!« Eulenspiegel sprach: »Ja, gnädiger Herr.« Und er hatte etliche auf Leinen gemalte Bilder, die er in Flandern gekauft hatte; die zog er hervor aus seinem Sack und zeigte sie dem Landgrafen. Sie gefielen dem Herrn gar wohl, und er sprach zu ihm: »Lieber Meister, was wollt Ihr nehmen, wenn Ihr uns unsern Saal ausmalt mit Bildern von der Herkunft der Landgrafen von Hessen? Und wie sie befreundet waren mit dem König von Ungarn und anderen Fürsten und Herren, und wie lange das bestanden hat? Und wollt Ihr uns das auf das allerköstlichste machen, so gut Ihr es immer könnt?« Eulenspiegel antwortete: »Gnädiger Herr, wie mir Euer Gnaden das aufgibt, wird es wohl vierhundert Gulden kosten.« Der Landgraf sprach: »Meister, macht uns das nur gut! Wir wollen es Euch wohl belohnen und Euch ein gutes Geschenk dazu geben.«

Eulenspiegel nahm den Auftrag also an. Doch mußte ihm der Landgraf hundert Gulden Vorschuß geben, damit er Farben kaufen und Gesellen einstellen konnte. Als Eulenspiegel mit drei Gesellen die Arbeit anfangen wollte, bedingte er sich vom Landgrafen aus, daß niemand in den Saal gehen dürfe, während er arbeite, als allein seine Gesellen, damit er in seiner Kunst nicht aufgehalten würde. Das bewilligte ihm der Landgraf.

Nun wurde Eulenspiegel mit seinen Gesellen einig und vereinbarte mit ihnen, daß sie schwiegen und ihn gewähren ließen. Sie brauchten nicht zu arbeiten und sollten dennoch ihren Lohn haben. Ihre größte Arbeit sollte im Brett- und Schachspiel bestehen. Darin willigten die Gesellen ein und waren es zufrieden, daß sie mit Müßiggehen gleichwohl Lohn verdienen sollten.

Es währte ungefähr vier Wochen, bis der Landgraf zu wissen verlangte, was der Meister mit seinen Kumpanen malte und ob es so gut werden würde wie die Proben. Und er sprach Eulenspiegel an: »Ach, lieber Meister, uns verlangt gar sehr, Eure Arbeit zu sehen. Wir begehren, mit Euch in den Saal zu gehen und Eure Gemälde zu betrachten.« Eulenspiegel antwortete: »Ja, gnädiger Herr, aber eins will ich Euer Gnaden sagen: wer mit Euer Gnaden geht und das Gemälde beschaut und nicht ehelich geboren ist, der kann mein Gemälde nicht sehen.« Der Landgraf sprach: »Meister, das wäre etwas Großes.«

Währenddem gingen sie in den Saal. Eulenspiegel hatte ein langes leinenes Tuch an die Wand gespannt, die er bemalen sollte. Das zog er ein wenig zurück, zeigte mit einem weißen Stab an die Wand und sprach also: »Seht, gnädiger Herr, dieser Mann, das ist der erste Landgraf von Hessen, ein Columneser aus Rom. Er hatte zur Fürstin und Frau eine Herzogin von Bayern, des reichen Justinians Tochter, der hernach Kaiser wurde. Seht, gnädiger Herr, von dem da wurde erzeugt Adolfus. Adolfus zeugte Wilhelm den Schwarzen. Wilhelm zeugte Ludwig den Frommen und also weiter bis auf Eure Fürstliche Gnaden. Ich weiß fürwahr, daß niemand meine Arbeit tadeln kann, so kunstvoll und meisterlich ist sie und auch von so schönen Farben.« Der Landgraf sah nichts anderes als die weiße Wand und dachte bei sich selbst: Und wenn ich ein Burenkind bin, ich sehe nichts anderes als eine weiße Wand. Jedoch sprach er, um den Anstand zu wahren: »Lieber Meister, uns genügt Eure Arbeit wohl. Doch haben wir nicht genug Verständnis dafür, um es richtig zu erkennen.« Und damit ging er aus dem Saal.

Als der Landgraf zu der Fürstin kam, fragte sie ihn: »Ach, gnädiger Herr, was malt denn Euer freier Maler? Ihr habt es gesehen, wie gefällt Euch seine Arbeit? Ich habe wenig Vertrauen zu ihm, er sieht aus wie ein Schalk.« Der Fürst sprach: »Liebe Frau, mir gefällt seine Arbeit durchaus und genügt mir.« »Gnädiger Herr«, sagte sie, »dürfen wir es nicht auch ansehen?« »Ja, mit des Meisters Willen.«

Die Landgräfin ließ Eulenspiegel zu sich kommen und begehrte auch, das Gemälde zu sehen. Eulenspiegel sprach zu ihr wie zu dem Fürsten: wer nicht ehelich geboren sei, könne seine Arbeit nicht sehen. Da ging sie mit acht Jungfrauen und einer Hofnärrin in den Saal. Eulenspiegel zog wieder das Tuch zurück wie vorher und erzählte auch der Gräfin die Herkunft der Landgrafen, ein Stück nach dem anderen. Aber die Fürstin und die Jungfrauen schwiegen alle still, niemand lobte oder tadelte das Gemälde. Jede fürchtete sich davor, vom Vater oder von der Mutter her unehelich zu sein. Schließlich hob die Närrin an und sprach: »Liebster Meister, ich sehe nichts von einem Gemälde, und sollte ich all mein Lebtag ein Hurenkind sein.« Da dachte Eulenspiegel: das kann nicht gut werden; wenn die Toren die Wahrheit sagen, so muß ich wahrlich wandern. Und er zog die Worte ins Lächerliche.

Indessen ging die Fürstin hinweg und wieder zu ihrem Herrn. Der fragte sie, wie ihr das Gemälde gefallen habe. Sie antwortete ihm: »Gnädiger Herr, es gefällt mir ebenso wie Euer Gnaden. Aber unserer Närrin gefällt es gar nicht. Sie meint, sie sähe auch kein Gemälde, desgleichen unsere Jungfrauen. Ich befürchte, es ist eine Büberei im Spiel.« Das ging dem Fürsten zu Herzen, und er bedachte, ob er nicht schon betrogen sei. Dennoch ließ er Eulenspiegel sagen, er solle seine Sache vollenden, das ganze Hofgesinde solle seine Arbeit betrachten. Der Fürst meinte, er könne bei dieser Gelegenheit sehen, wer von seinen Rittersleuten ehelich oder unehelich sei. Die Lehen der Unehelichen seien ihm verfallen. Da ging Eulenspiegel zu seinen Gesellen und entließ sie. Er forderte noch hundert Gulden von dem Rentmeister, erhielt sie und ging auch davon.

Des anderen Tags fragte der Landgraf nach seinem Maler, aber der war hinweg. Da ging der Fürst in den Saal mit allem seinem Hofgesinde, ob jemand etwas Gemaltes sehen könne. Aber niemand konnte sagen, daß er etwas sähe. Und da sie alle schwiegen, sprach der Landgraf: »Nun erkennen wir wohl, daß wir betrogen sind. Mit Eulenspiegel habe ich mich nie befassen wollen, dennoch ist er zu uns gekommen. Die zweihundert Gulden wollen wir zwar verschmerzen. Er aber wird ein Schalk bleiben und muß darum unser Fürstentum meiden.« Also war Eulenspiegel aus Marburg fortgekommen und wollte sich künftig mit Malen nicht mehr befassen.

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hirntod

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..äh..Bundespräsident..ah…

[…] Neue Karriereaussichten für Edmund Stoiber: Mehrere CSU-Politiker haben den scheidenden bayerischen Ministerpräsidenten als möglichen Nachfolger für Bundespräsident Horst Köhler ins Gespräch gebracht. Stoiber sei als „Anwalt des kleinen Mannes“ genau der Richtige für den Posten. […]

Wäre halt gut, wenn er noch sprechen könnte. Oder muss man das nur eingeschränkt auf diesem Posten?

spon

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zur documenta

„Schwierige und pomphafte Phrasen verhüllen winzige, nüchterne oder alltägliche Gedanken.“ (Arthur Schopenhauer)

zur nächsten aufnahmeprüfung rechne ich mit einem overkill
an über 60jährigen frauen

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die geburt der avantgarde

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vermischtes

kaiman

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Professor Lobeck raet 59

Rucksackhubschrauber…Schwangerschaftsbewegung…Friedenspanzer…auf dem Friedrichsplatz…schwängern ohne Ende…keine Studiengebühren… (less)

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Kurz-Korrektur (4.Teil)

Schluß Ende Aus
das alte Lied
alle sind verschwunden
Paris? Indien?
egal, im okt tanzen sie wieder an

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katastrophenurlaub?

bean travel