31. Mai 2006 um 23:45 · Post von h_rich · Abgelegt unter Kunst
Gestern ist mir zufällig ein Buch in die Hände gefallen, das ich schon seit Jahren vermisst habe. Es umschreibt die Herangehensweise eines Jägers an sein Wild, das selten endgültig erlegt werden kann. Dies ist ein Fluch und gleichzeitig der Sinn des Jagenden in diesem Sinne. Nur wenige schaffen es, den blutigen Schauplatz so poetisch zu hinterlassen wie Henri Cartier-Bresson.
ein versuch:
ein nordkoreanisches restaurant in beijing.
kategorie luxusklasse.
essen sehr teuer, sehr lecker.
die angestellten werden im drei-monats-rhythmus ausgetauscht.
sie sprechen kein chinesisch.
ein surreales erlebnis.
p.s.: ganz am anfang und am schluss des films etwas für lars;)
30. Mai 2006 um 13:48 · Post von Rolf Lobeck · Abgelegt unter Allgemein
mal wieder in berlin. da laufen viele leute rum, touris,
die hätte man früher ins lager gesteckt oder auf den strich – jetzt dürfen sie frei rumlaufen, demokratie. dann noch in irgend so einer digitalscheiss ausstellung – berlin biennale – wo man gleich am eingang quasi antisemitisch faschistisch kontrolliert wird, kunst, da bin ich natürlich gleich wieder rausgebrettert auf die Baustellen, hab mir dann noch die kz-stelen (”hitler-legosteine”) reingezogen, aber vom auto aus weil kein parkplatz – auch gut, keine spenden. zum schluss die flohmarkt-wixer, die heilige hundescheiße und die greinenden türken(19€). DJGeschmacksverstärker supported by Antifa Party in den neuen Bahnhofstoiletten – an der Rampe, wo sonst
30. Mai 2006 um 11:41 · Post von h_rich · Abgelegt unter Film, Netz
Am Wochenende war ich in Leipzig und habe einen grossen Fan von unserem Blog getroffen. Natürlich war sofort die Bereitschaft von Tanja S. da, einen visuellen Blogjingle für uns aufzunehmen. Dafür bedanke ich mich an dieser Stelle und wünsche noch frohes Gestalten in der Stadt der immerhin fünf Fussballweltmeisterschaftsspiele, die aber trotzdem keine Mannschaft unterbringen darf, weil von irgendwem als nogoarea bezeichnet.
29. Mai 2006 um 20:44 · Post von h_rich · Abgelegt unter Film, Kunst
Nichts, aber auch wirklich gar nichts ist schlimmer, als ganz lustige Filmnacherzähler. Jeder kennt die sofort sinkende Stimmung und alles sagenden Blicke in kleinen Gesprächseinheiten, in denen einer den Satz sagt “Da fällt mir doch dieser Film ein, habt ihr den schon gesehen”. Alle denken nur: Oh Gott, nur das jetzt nicht schon wieder!
26. Mai 2006 um 17:45 · Post von h_rich · Abgelegt unter Kunst
Man kommt rein und muss meistens sogar Eintritt zahlen. Viele Menschen mittleren Alters machen ziemlich einen auf wichtig. Meist in schwarz oder sehr hip gekleidet, stehen sie mit Sektgläsern in kleinen Grüppchen in der Gegend rum. Oft wird an die Wand geglotzt, oder man geht um Objekte herum.