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Archiv für Mai, 2006

Der poetische Stillstand

Gestern ist mir zufällig ein Buch in die Hände gefallen, das ich schon seit Jahren vermisst habe. Es umschreibt die Herangehensweise eines Jägers an sein Wild, das selten endgültig erlegt werden kann. Dies ist ein Fluch und gleichzeitig der Sinn des Jagenden in diesem Sinne. Nur wenige schaffen es, den blutigen Schauplatz so poetisch zu hinterlassen wie Henri Cartier-Bresson.

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dekadent in beijing

ein versuch:
ein nordkoreanisches restaurant in beijing.
kategorie luxusklasse.
essen sehr teuer, sehr lecker.
die angestellten werden im drei-monats-rhythmus ausgetauscht.
sie sprechen kein chinesisch.
ein surreales erlebnis.

p.s.: ganz am anfang und am schluss des films etwas für lars;)

da kotzt der Bär

mal wieder in berlin. da laufen viele leute rum, touris,
die hätte man früher ins lager gesteckt oder auf den strich – jetzt dürfen sie frei rumlaufen, demokratie. dann noch in irgend so einer digitalscheiss ausstellung – berlin biennale – wo man gleich am eingang quasi antisemitisch faschistisch kontrolliert wird, kunst, da bin ich natürlich gleich wieder rausgebrettert auf die Baustellen, hab mir dann noch die kz-stelen (”hitler-legosteine”) reingezogen, aber vom auto aus weil kein parkplatz – auch gut, keine spenden. zum schluss die flohmarkt-wixer, die heilige hundescheiße und die greinenden türken(19€). DJGeschmacksverstärker supported by Antifa Party in den neuen Bahnhofstoiletten – an der Rampe, wo sonst

Blogjingle

Am Wochenende war ich in Leipzig und habe einen grossen Fan von unserem Blog getroffen. Natürlich war sofort die Bereitschaft von Tanja S. da, einen visuellen Blogjingle für uns aufzunehmen. Dafür bedanke ich mich an dieser Stelle und wünsche noch frohes Gestalten in der Stadt der immerhin fünf Fussballweltmeisterschaftsspiele, die aber trotzdem keine Mannschaft unterbringen darf, weil von irgendwem als nogoarea bezeichnet.

Gabelstablerfahrer sind Geschichte

Einen guten Text über Nerdcore bei der taz gefunden

Total Recall

Nichts, aber auch wirklich gar nichts ist schlimmer, als ganz lustige Filmnacherzähler. Jeder kennt die sofort sinkende Stimmung und alles sagenden Blicke in kleinen Gesprächseinheiten, in denen einer den Satz sagt “Da fällt mir doch dieser Film ein, habt ihr den schon gesehen”. Alle denken nur: Oh Gott, nur das jetzt nicht schon wieder!

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MacMacMac

wenn wir schon bei apple sind. auch das ist gut so
jajaja
oh scheiße, hatten wir ja schon
na gut muß sein mama bumm

Opensource

Wenn wir schon mal bei Apple sind, kann man auch mal opensourcemac erwähnen.

über …

Im Zweifelsfall ….

immer für den Blogger. Jawohl!

über … da lohnt auch das noch.

Im Kunstblog

Man kommt rein und muss meistens sogar Eintritt zahlen. Viele Menschen mittleren Alters machen ziemlich einen auf wichtig. Meist in schwarz oder sehr hip gekleidet, stehen sie mit Sektgläsern in kleinen Grüppchen in der Gegend rum. Oft wird an die Wand geglotzt, oder man geht um Objekte herum.

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