
links das Osram-Haus/Eternit AG (1956–1957) und rechts die Architektur-Fakultät der TU (1966–1968), beides von Bernhard Hermkes

links das Osram-Haus/Eternit AG (1956–1957) und rechts die Architektur-Fakultät der TU (1966–1968), beides von Bernhard Hermkes
Der Vortrag kommt langsam in Schwung!

„Here’s what Mari says in the relevant section: “What is the problem, today? Think of technology, think of social systems, think of legislation, so many things. It’s redundancy. Billions of words are wasted, statements and counter-statements, everything and its opposite, in an infinity of repetition. Everyone talks about the internet, computers, data. So much data! But the problem with data today is that we need to erase 99% of it. Not erase it wholesale. Look at everything, case by case, and say to the bad data “Fuck off, fuck off, fuck off!” We need to eliminate the data which is leading us to death.”“
Enzo Mari, via Mrs Tsk
Sofort machen sich die kleinen hungrigen Fische über die Hautschuppen her.
Der Kunde erhält auf Wusch ein alkoholfreies Getränk und kann bei leiser Musik wunderbar entspannen.
Fischpediküre, via facebook ads
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Das Interessante an der Trabrennbahn Mariendorf ist, dass sie von allen Generationen und Gesellschaftsgruppen besucht wird. Es ist ein Ort von Jung und Alt und Arm und Reich. Diese Mischung macht die besondere Atmosphäre aus. Der Ort spiegelt die Gesellschaft wider, wobei die Akzeptanz unter den einzelnen Gruppen wesentlich höher erscheint als im alltäglichen Leben. Man könnte sagen, es ist ein Ort der Harmonie, der Freude und des Spiels mit der Leidenschaft für Pferd und Geld.
Sie lügt, habe ich gedacht, wie die Haushälterin mich darauf aufmerksam gemacht hat, daß ihr meine Frau verschiedene Gegenstände versprochen habe, die Begräbnisbesucher waren noch gar nicht aus dem Friedhof gegangen, ist die Haushälterin schon vor mir gestanden und hat gesagt, meine Frau habe ihr das und das versprochen. Wir nehmen die Menschen immer wieder in Schutz, weil wir nicht glauben können und gar nicht glauben wollen, daß sie so gemein sein können, bis wir immer wieder die Erfahrung machen, daß sie ebenso gemein sind, wie wir es gar nicht für möglich halten. Mehrere Male hat die Haushälterin, ich bin noch am offenen Grab gestanden, das Wort Bratpfanne gesagt, so Reger, stellen sie sich vor, immer wieder das Wort Bratpfanne, während ich noch am offenen Grab gestanden bin. … Dieses Erlebnis mit der Haushälterin hat mich tatsächlich wieder gelehrt, wie abgrundtief scheußlich der Mensch sein kann, so Reger. Die sogenannten unteren Klassen sind, das ist doch die Wahrheit, genauso gemein und niederträchtig und verlogen, wie die oberen. Das ist ja eines der abstoßendsten Kennzeichen dieser Zeit, daß immer behauptet wird, die sogenannten einfachen und die sogenannten unterdrückten Menschen seien gut, die anderen schlecht, das ist eine der widerlichsten Verlogenheiten, die mir bekannt ist, so Reger. … Diese Leute nützen jede Situation aus und schrecken vor nichts zurück, so dumm diese Leute sind, sie machen alles, selbst das Widerwärtigste, zu ihrem Vorteil. Und wir fallen immer wieder auf diese Leute herein, weil sie uns in den alltäglichen Widerwärtigkeiten naturgemäß überlegen sind, so Reger.
T. Bernhard, Alte Meister
„Wie es eine Geometrie im Raum gibt, so gibt es auch eine Psychologie in der Zeit, in der die Berechnungen einer Oberflächenpsychologie nicht mehr stimmen würden, weil man darin die Zeit und eine der Formen, die sie annimmt, nämlich das Vergessen, nicht genügend berücksichtigt hätte – das Vergessen, dessen Macht ich zu spüren begann und das ein so gewaltiges Werkzeug der Anpassung an die Wirklichkeit ist, weil es allmählich in uns die überlebende Vergangenheit zerstört, die zu jener in beständigem Widerspruch steht.“
M. Proust, Die Entflohene
Lesen Sie, was Sie lieben, aber dringen Sie nicht total ein, hören Sie, was Sie lieben, aber hören Sie es nicht total, schauen Sie, was Sie lieben, aber schauen Sie es nicht total an. Weil ich immer alles total angeschaut haben, immer alles total gehört habe, immer alles total gelesen habe oder wenigstens immer den Versuch gemacht habe, alles total zu hören und zu lesen und anzuschauen, habe ich mir schließlich und endlich alles vergraust, ich habe mir dadurch die ganze Bildende Kunst und die ganze Musik und die ganze Literatur vergraust.
T. Bernhard, Alte Meister
Auf LSD auf dem Weihnachtsmarkt
Auf LSD in einem Werbespot
Auf LSD 30 werden
Auf LDS bei Occupy Wall Street
Auf LSD in einer verlassenen Militärbasis
Auf LSD im Vergnügungspark
Auf LSD bei den Druiden
Auf LSD bei der London Fashion Week
Auf LSD mit Kevin Smith
… manchmal bin ich dann doch stolz auf meine Kollegen
„Vom Rosenthaler Tor erstreckten sich im 18. Jahrhundert die »Berliner Weinberge« bis zum Landsberger Tor. Doch es sind nicht wirkliche Berge, sondern der nördliche Rand des Urstromtals, das sich quer durch Berlin zieht. Offenbar liefen die Geschäfte nicht so gut, denn die Weinberge wurden ein ums andere Mal verkauft. Der strenge Winter 1740 vernichtete zudem den gesamten Rebenbestand, so dass daraufhin auf dem Gelände ein großer Obstgarten angelegt wurde. 1763 erstand der königliche Hoflieferant Karl Friedrich Mollard die Berge in einer Zwangsversteigerung. Mollard errichtete auf dem oberen Teil eine sogenannte Kaffeewirtschaft, die bei den Berlinern sehr beliebt und deshalb gut besucht war. Zu dieser Wirtschaft führte ein Hohlweg, der heutige Weinbergsweg.“
Quelle: Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), Bild 102-08916

Jochen Ehmke: „Merseburg, Gotthardstraße“, 1988 | © Jochen Ehmke/Mitteldeutscher Verlag
Beim Betrachten der Bilder in Zusammenhang mit den Jahreszeiten bekommt man einen Gefühl für die DDR kurz vor der Wende.
Berlin-Kreuzberg, 1979 from BERLIN GRAFFITI on Vimeo.
Avus l gibt es hier zu sehen
„Aber was man Erfahrung nennt, ist nur die in unseren Augen zuteil werdende Offenbarung eines unserer Charakterzüge, der ganz natürlich wiedererscheint, und zwar umso nachdrücklicher, als wir ihn schon einmal vor uns selbst ans Licht gezogen haben, so daß die spontane Regung, die uns das erste Mal geleitet hatte, durch alle Suggestionen der Erinnerung auch noch etwas wie eine Bestärkung erfährt. Das menschliche Plagiat, dem man am schwersten entgeht, ist für die Individuen (und sogar für die Völker, die in ihren Fehlern verharren und sie noch zunehmen lassen) immer das Plagiat ihrer selbst.“
Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – Teil 6

Berlin-Mitte Mai 1979
Frühe Fotografien von
Hans Martin Sewcz
26. November 2011 – 2. März 2012

“It’s Alive” by iHeartBerlin, 2011, www.iheartberlin.de
Ab 2012 will die niederländische Fluggesellschaft KLM soziale Netzwerke für reale Begegnungen in ihren Flugzeugen nutzen: Social Seating soll Fluggästen ermöglichen, beim Online-Check-in ihr Facebook- oder LinkedIn-Profil anzugeben. Eine Software sucht dann passende Sitznachbarn mit ähnlichen Interessen heraus. KLM hofft, dass dieses Angebot vor allem für Geschäftsreisende interessant ist, die auch über den Wolken „netzwerken“ wollen.
schade, dass man facebook profilen selten entnehmen kann, ob jemand dick und schwitzig ist – das wären nämlich meine Hauptinteressen in Sachen passendem Sitznachbar …
http://www.zeit.de/digital/internet/2011-12/klm-social-seating

die Deutsche Post vermittelt Brieffreundschaften