der Weinbergspark

„Vom Rosenthaler Tor erstreckten sich im 18. Jahrhundert die »Berliner Weinberge« bis zum Landsberger Tor. Doch es sind nicht wirkliche Berge, sondern der nördliche Rand des Urstromtals, das sich quer durch Berlin zieht. Offenbar liefen die Geschäfte nicht so gut, denn die Weinberge wurden ein ums andere Mal verkauft. Der strenge Winter 1740 vernichtete zudem den gesamten Rebenbestand, so dass daraufhin auf dem Gelände ein großer Obstgarten angelegt wurde. 1763 erstand der königliche Hoflieferant Karl Friedrich Mollard die Berge in einer Zwangsversteigerung. Mollard errichtete auf dem oberen Teil eine sogenannte Kaffeewirtschaft, die bei den Berlinern sehr beliebt und deshalb gut besucht war. Zu dieser Wirtschaft führte ein Hohlweg, der heutige Weinbergsweg.“

http://www.berlinstreet.de/brunnenstrasse/brunnen37