der ferne westen

heute die buga fast komplett zugefroren. keine angler, keine kriegsgefangenen, nur eine verfrohrene schafherde. hitler getroffen, schlurfte im alten wehrmachtsmantel in richtung schwimmbadbrücke im nebel. stellte sich dann heraus war aber nur seine frau, eva, regte sich furchtbar über das blaue glitzerkostüm von angela. hab sie dann berugigt mit dem hinweis, das sie heute abend […]

was wir wissen, was wir nicht wissen

die weihnachtsstimmung lassen sich die deutschen nicht nehmen, auch wenn sich geistige tieflader auf dem weihnachtsmarkt verfahren. the show must going on. die medien irren in den vermeintlichen fakten umher, wie tote minderbemittelte gefährder im paradies auf der suche nach jungfrauen. wer nix findet, bastelt sich was. die merkels im regierungsviertel fürchten schon den macht- […]

geplant und in der umsetzung; und eine prognose

rückführung in horden- und stammesgesellschaften(naher osten, südeuropa, afrika). parallel dazu neandertalisierung im norden(wie in den neuen bundesländern, osteuropa), z.zt. bei uns als individualisierung und konsumgesllschaft, vermutlich zwischenstadium. ich fahr mal zu den (grau)gänsen, in der aue, und den kriegsgefangenen in bettenhausen. mal sehen ob sie heute wieder so gut gekleidet sind.

House of Cards

ZEIT: Und heute? Dobbs: Sehen Sie jemanden, der eine Roadmap hat? Den möchte ich sofort kennenlernen. Es gibt gewaltige Probleme, ich sage nur: Währungspolitik, Nahostkrise, Afrikakrise. Hat irgendjemand einen wirklichen Plan, wie es weitergehen soll? Nehmen wir Aleppo. Wer kann den Kindern dort sagen, wir haben eine Lösung? Oder der Klimawandel. Okay, die allermeisten Politiker akzeptieren inzwischen die Tatsache, […]

fronten

zwei kräfte gegeneinander, der spielball dazwischen. die rollende sicht des dramas ist die interessanteste. 

Bild, das

Eine zweidimensionale Darstellung von etwas, das bereits in drei Dimensionen ermüdend ist. (Ambrose Bierce, ‚aus dem wörterbuch des teufels‘)

Krepieren

„Das Krepieren ist nicht umsonst. Man muss dem Herrn ein schönes, mit Geschichten besticktes Schweißtuch überreichen.“ Céline

nachtrag

letztes wo’ende war absolventenausstellung na wo in documendahalle; flachwixniveau aber sind alle schon mit künstlerkopf woanders, zwangsverschickt nach berlin; radfahrer- prektikum(praktikum und prekariat) in groß-berlin mit kinderwagenanhänger, 8 semester im weltstadtverkehrschaos härtet ab – da lob ich mir die fuldaaue und die documenta next year(new york, new york! polen, nix natonatonato) kommt mir nicht mit […]

always crashing in the same car

im verlust lauert ja bekanntlich das neue. in dem ende wohnt ….. blabla. die frage ist allerdings, wie das ende eingeläutet wird. gut ist es oft, wenn es waidmännisch angeschossen kommt, wie die gnadenkugel für ein leidendes tier. da ist das eindringen der kugel ein erhellender moment. was aber, wenn das leben – warum auch immer […]

das gegenwärtige entenhausen

angie – oma duck, watschelgang wie chuck berry, nur aufrecht. donald (trump) als strahlender held – tritt in jede scheiße putin(der große böse wolf); mit sein schäferhund(vom franz. geheimdienst) wer sind trick, track und truck? kevin(?), eher nicht; oder doch(zu alt) gustav gans? (spd-)gabriel? die panzerknackerbande(nato, mossad, die juden)? who is who in der society…

globaler urbanismus

die bewegliche hausfrauenkinderwagenbalettgruppe versammelt sich auf dem parkplatz wie jeden donnerstag, nebenan füttert ein durchgedrehter die brut der nilgänse mit wohngemeinschaftsbrotresten, ein strandweiter steht der elegante graureiher seit 3 tagen an der gleichen stelle im wasser. u

urbaner globalismus

es wird herbst, die ukrainischen angler übernehmen wieder die macht in der fuldaaue. statt granatenhülsen jetzt mehr leere weinflaschen statt wodka. und die schafe haben nochmal lämmer gekriegt. freut die weiblichen jogger, machen selfies, ist aber schwierig

neues

heute mal wieder die transitstrecken der kriegsgefangenen im kasseler osten kontrolliert, stark frequentiert. dazwischen pokemonspieler, junge frauen mit dicken ärschen. bei aldi die gesellschaftliche mitte, gourmetversatz. radfahrersoziologie, boller wird aufgelöst, jede kiste bücher 1 €

lager

ab 2 personen, die irgendwo zusammenhocken, ist nur noch hysterie angesagt. ausser in buchantiquariaten, die kurz vor der auflösung stehen, wo zwischen den büchern, vielleicht unfreiwillig, absolute ruhe herrscht.

lebensauszug XXV

die letzten tage auf dem proletenfelsen. hier wird es jetzt ruhiger, weil sogar im ostblock die schulpflicht ruft. sogar der strudeldude mit dem feinsten strudellic kommt nicht mehr. das ist naturlich eine willkommene ruhezeit für frank zappa, hunter s. thompson, sean penn und prinz william, die hier abseits des westlichen trubels ganz entspannt ein undurchsichtiges […]

lebensauszug XXIV

dr. brotstedt referierte die letzten tage am strand über die englische sprache. sie hat sich anscheinend international durchgesetzt, weil sie so prägnante ausdrücke (yes, no, vanilla, chocolate) hat. brotstedt referiert seit jahren im feinsten bayrisch an der selben stelle. speaker’s corner. prägnant! der nachwuchs plärt. er bekommt nie genug. prinzipiell die richtige einstellung. 

demokratie als lager

heut nacht einen film gesehn, in dem h. als umgedrehter jüd. geheimagent mit dem auftrag beauftragt wurde, den 2.weltkrieg im sinne des kapitals(„wallstreet“) für uns durchzuführen( + zu verlieren) und gleichzeitig die juden in der diaspora zu liquidieren, um damit eine permanente jüdische opferrolle zu inszenieren und einen globalen antisemitismus als ideologischen exportartikel in einer […]

lebensauszug  XXIII

druckabfall in der kopfkabine. die gedanken denken anders. die erde dreht sich und der mond kommt nur schwer hinterher. hier haben alle männlichen touristen rote säuferbirnen (alkohol+sonne). es sind die wunderbaren durchschnittsprolls aus dem ostblock. weit und breit sind keine new ager (heute eher old ager!) zu sehen. die sind gerade alle in italien (oder […]

lebensauszug XXII

osten. süden. man kennt sich! wie beständig doch die welt ist und wie unbeständig man selbst. bora bereinigt eine menge. auch ende august noch was los. das ist mir unbekannt, da ich zu dieser zeit üblicherweise noch in anderen östlichen gebieten untewegs. hin und her und hin und her. keine ahnung, warum mich diese gegend […]