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always crashing in the same car

im verlust lauert ja bekanntlich das neue. in dem ende wohnt ….. blabla. die frage ist allerdings, wie das ende eingeläutet wird. gut ist es oft, wenn es waidmännisch angeschossen kommt, wie die gnadenkugel für ein leidendes tier. da ist das eindringen der kugel ein erhellender moment. was aber, wenn das leben – warum auch immer – weitergeht. also nur ein kleiner tod? zunächst freuen wir uns, dass die kugel nur für uns gedacht war. das leiden unschuldiger wäre nicht zu ertragen. danach die frage: was möchte uns der erhellende moment sagen? hätte man die kugel nicht schon vorher sehen können? hat man den schuss nicht gehört? hat man das durchladen nicht schon wahrgenommen? und wenn, hätte man nicht vorher reagieren müssen? hat man es vielleicht verschlüsselt geträumt? was wusste das unterbewusstsein? wenn der schuss schon bekannt war, bevor er geschossen wurde, stellt sich die frage warum? weiss das unterbewusstsein mehr und woher? generiert es das wissen aus sich selbst oder wird es ihm gesagt und wenn, von wem? oder betätigt das unterbewusstsein den abzug vielleicht sogar selbst?
fuck, wenn ich mich nicht verzählt habe, waren das gerade elf fragen. ich hätte so gerne die antworten darauf, sie scheinen aber schwer zugänglich. ich würde sie mir nicht stellen, wenn ich nicht in der realität mit ihnen konfrontiert würde.

trotz der unsicheren gewissheiten, lebt das leben weiter und man hofft, dafür schnell genug bzw. langsam genug zu sein. mithalten bedeutet in diesem sinne kontemplation.

falls die kugel nicht das ultimative ende ist, freut man sich ziemlich schnell auf das neue. das leben eben. eins im sinn.

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