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Archiv für Juli, 2007

100 Bücher

stehn im Palmenhain im regal,
zur verfügung gestellt von der buchhandlung Boller, wittrockstr.16 –
sind mindestens so interessant wie die 100 filme der filmgeschichte
von der documenta im gloriakino
(ausgesucht „kuratiert“ von Anna Sprang, die auch den espresso serviert)

um auf dem „NIveau“ der documenda zu bleiben: natürlich lauter taschenbuchausgaben
wegen der dadurch stärkeren medialen aussage

Kurz-Korrektur (3.Teil)

usw.

Selbsthilfegruppe Kunsthochschule

Zumindest was die Geschlechteraufteilung angeht, muss ich nach den Kurzkorrekturen schon an eine bestimmte Klasse denken.
Ich finde es gut, dass die kommenden Hartz 4-Empfänger wenigstens psychologisch gefestigt sind. In diesem Fall können sie nämlich ganz flexibel auf den Arbeitsmarkt reagieren und als Eineurojobber und Künstler unterwegs sein. Ey, ich bin flexibel, alles ganz easy!

[…] Soweit das Kunststudium zur Phase einer Selbstfindungsbiografie gerät und nicht unbedingt als professionelle Einübung in ein lebenslanges Berufsmuster verstanden wird, hat sich auch das Problem des erfolglosen Künstlers weitgehend erledigt: Wer Kunst nicht als Beruf anstrebt, kann als Künstler nicht scheitern. Zudem gibt es passende Formulierungen, um ein solches Scheitern gegebenenfalls zu kaschieren. So führen viele an, fragt man sie nach ihren Zielen, sie wollten die künstlerische Praxis mit etwas anderem „verbinden“, das sie vielleicht zuvor schon gelernt haben. Seit die Kunst kein radikal Anderes mehr zu sein braucht, kann man Künstler und Kurator, Künstler und Kulturmanager, Künstler und Erzieher, Künstler und Kulturhistoriker, Künstler und Dienstleister, sogar Künstler und Unternehmensberater sein. […]

Kurz-Korrektur (2.Teil)

wie gehabt
Bilder ohne Worte!
sonst wie Teil 1

verschiedenes(5)

‚dreh dein ding‘, sanyo2007 cebit
lachen, alles lacht (dämliches grinsen) z.zt. sehr in; warscheinlich sommerstress
oder auch leistungsstress(?) hormonausschüttung
kunst als stress?
menschen sind sonderbare tiere (aus sicht der tiere?)
auto rep. mo 10h

Professor Lobeck raet 57

Blogger und Journalisten (2)
diesmal: Rentner mit Liebe

Soso

Künstlerranking also!

heimatduefte

in frankfurt im flieger der lufthansa nach beijing folgende szene (noch in frankfurt):
frau (chinesin, aufgeregt): was ein scheissflieger! nur auslaendische zeitungen zum lesen!
eine stunde spaeter, waehrend des fluges, ein ruetteln an meinem sitz.
von hinten.
heftig, rythmisch.
ich drehe mich um damit ich erfragen kann warum die dame so ruettelt (noch ruhig).
sie gestikuliert das ich doch wohl bitte meinen sitz in die aufrechte position zurueckstellen solle, sie habe keinen platz (economy class).
ich: das ist ein flugzeug mit 400 menschen d.h. sie sei hier nicht alleine und alle haben den selben platzanspruch (nicht mehr so ruhig).
you stupid bitch! (laut)
der rest des fluges war sehr entspannend.

globalmusicgroup

Nach langer zeit abstinenz war ich mal wieder bei der weltregierung lesen und da werde ich ja immer fündig: Ich denke unsere rechner sollten immer online sein und hiermit machen wir eine private weltweitgruppe auf. Gibt’s da vielleicht uach noch so was wie ourtunes für? Ach nee, das ist ja verboten.

bevor ichs vergess

das Mittelmäßige und die Kunst
(Kunst ist nur mehr oder wenig kitschig)
Alpha-Mädchen (Frauen)
‚Medien sind durch‘ (in der Pädagogik)
Pressejustiz
kurzatmige Thesenliteratur vom Feinsten
Ich will auch anerkannt werden!

Kurz-Korrektur (1.Teil)

Juli07, Klasse Lobeck,
Kamera: Nina Jäger, Kein Ton: R.Lobeck(u.a),
Lernziel: schlechtes Gewissen in der
vorlesungsfreien Zeit

Die besten vierhundert

Ärsche der Welt auf einen Blick, sehen irgendwie alle gleich aus.

ich

bin mal heute auf kommunikativ

Death Proof

Quentin Tarantino leistet mit Kill Bill und Death Proof mehr für die Emanzipation der Frau, als Alice Schwarzer in 30 Jahren.

P.S. Ist es ein Zufall, dass der Alice Schwarzer Eintrag beim Handelsblatt die id 666 trägt? Es gibt keine Zufälle. Todsicher!

Jahresausstellung der Kunsthochschule

wichtig ist das archivieren, einlagern, Platz belegen usw.
– damit verhindert man scheinbar, das etwas neues entstehen kann.
fängt gleich nach dem Rundgang an, jedes jahr das gleiche spiel.
das Schöne daran ist, man sieht den tod der jeweiligen jungen kunststudenten,
– wichtig ist gleich anschließend 3 monate in urlaub.
wie bei myspace oder second life.

ich liebe dieses ritual, es ist die eigentliche definition von Kunst,
zumindest an einer Akademie

Weitwinkelphilosophie

‚fürs leben gern wüßt ich, was fangen die vielen leute nur mit dem erweiterten horizont an?‘
karl kraus

Professor Lobeck raet 56

Birnen und Brüste, stammeln, globale Desinformation,
Kehrschaufeln und Wollust, und sind Blogger Intellektuelle?

xxx

„Wo überhaupt keine Vernunft vorhanden ist, kann man doch nicht unvernünftig sein! Je mehr man aber mit Intelligenz begabt ist, um so eher ist man geneigt, in einem Meer von Albernheiten zu ertrinken.“ (Charles Robert Richet)

Die von Gestern

Wirklich schlimm sind diese alten Säcke, die der Jugend immer vorwerfen, keine Revolution anzustiften. Erst am Wochenende musste ich wieder ein Diskussionspodium erleben, bei dem ein verbeamteter Altachtundsechziger (Moderator) den Tenor der Podiumteilnehmer ungefähr wie folgt zusammenfasste: Die documenta ist ruhig, die Gäste sind ruhig, die Kritiker sind ruhig, lassen wir sie daher auch ruhig zu Ende gehen. Als wir damals nur das Wort documenta aussprachen, war das Geschreie gross!

Ja wer hat den da geschrien? Die Spießer! Gegen wen haben die alten Säcke damals gekämpft? Die Spießer! Und wer soll heute schreien? Wieder die Spießer?

Kunst ist populär, dafür sein ist populär, dagegen sein ist populär. Da mag doch keiner was gegen sagen, den irgendwie wollen wir doch auch dazu gehören. Wozu überhaupt? Egal! Wer hat die Gegenkultur dorthin gebracht? Wer hat sie vermarktet und ist daran fett geworden? Die Gegenkultur selbst. Lassen wir also die alten Säcke von achtundsechszig genauso der alten Zeit hinterher trauern, wie es ihre Vorgänger von fünfundvierzig taten und wenden wir uns der Zukunft zu.

mampfmampf

bigmacIndex

documenta-notizen

gewohnheiten
geschwindigkeiten (publikum)
tradition langeweile
avantgarde
beim italiener essen
was ist unangenehmer: architekten oder kunstwissenschaftler?
(kunst)soziologen, filmemacher oder künstler?
die liszte lässt sich noch ergänzen

usw

der hardcore-documentabesucher ist mindestens so alt wie
die documenta, hat noch handgranaten im 2.weltkrieg geschmissen und
jetzt eine kleine digiknipse dabei

notizen

das documentageld muß ausgegeben werden (gleichmässig verteilt werden).
die arbeitsabläufe sind sehr schlecht organisiert zugunsten der
schlecht bezahlten mitarbeiter. das stärkt das selbstbewußtsein
der organisatoren (mittlere ebene). jeder hat sein handy dabei
und lächelt postmodern. wer fickt die? das machen die warscheinlich unter sich aus.
die haben alle irgendwelche verträge. vielleicht läuft hier ja
auch schon jmd herum der die nächste documenta im kopf hat eventmäßig.
ich hol mir jetzt ein fischbrötchen.

Professor Lobeck raet 55

Römer, Kassel, Fußgängerzone ?

schöner, fremder Mann

lass mich Dein Kaugummi sein…

der Trend

zu kostbaren materialien wurde abgelöst von teurer („aufwendiger“) Technik. mindestens 3 beamer (=videoprojektoren) sind unterer standard für DAS Projekt, im Trend liegen Mini-Projektionen (von Großgeräten).
Motto:
„ich will zu meiner Oma (weil meine mutter in der Selbsterfahrungsgruppe ist).“
„Das nässt.“

der Rundgang

halbiert das Studium an der
Kunsthochschule, vor allem in den köpfen, den runden.
und das seit jahren. er befördert eine glanzvolle Mittelmäßigkeit und ist eine Ausrede für Alles.
vor allem für gefühlte Erschöpfung. überall in der KHS liegen Leichen herum.

(siehe auch „zeitschrift für Alles“, diter Roth, 75-87)

Kasseler Schule

Kim Dotty Hachmann Thomas Müller Matthias Roth Thomas Scherl Bertram Schilling Ricarda Wallhäuser + friends

im Stellwerk Kasseler Hauptbahnhof
noch bis 6.7. 16 – 21h

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Professor Lobeck raet 54

Kasseler Schule, hohe Qualität auf engem Raum und Butterdose;

Rundgang 2007


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