100 Bücher

stehn im Palmenhain im regal, zur verfügung gestellt von der buchhandlung Boller, wittrockstr.16 – sind mindestens so interessant wie die 100 filme der filmgeschichte von der documenta im gloriakino (ausgesucht „kuratiert“ von Anna Sprang, die auch den espresso serviert) um auf dem „NIveau“ der documenda zu bleiben: natürlich lauter taschenbuchausgaben wegen der dadurch stärkeren medialen […]

Selbsthilfegruppe Kunsthochschule

Zumindest was die Geschlechteraufteilung angeht, muss ich nach den Kurzkorrekturen schon an eine bestimmte Klasse denken. Ich finde es gut, dass die kommenden Hartz 4-Empfänger wenigstens psychologisch gefestigt sind. In diesem Fall können sie nämlich ganz flexibel auf den Arbeitsmarkt reagieren und als Eineurojobber und Künstler unterwegs sein. Ey, ich bin flexibel, alles ganz easy! […]

verschiedenes(5)

‚dreh dein ding‘, sanyo2007 cebit lachen, alles lacht (dämliches grinsen) z.zt. sehr in; warscheinlich sommerstress oder auch leistungsstress(?) hormonausschüttung kunst als stress? menschen sind sonderbare tiere (aus sicht der tiere?) auto rep. mo 10h

heimatduefte

in frankfurt im flieger der lufthansa nach beijing folgende szene (noch in frankfurt): frau (chinesin, aufgeregt): was ein scheissflieger! nur auslaendische zeitungen zum lesen! eine stunde spaeter, waehrend des fluges, ein ruetteln an meinem sitz. von hinten. heftig, rythmisch. ich drehe mich um damit ich erfragen kann warum die dame so ruettelt (noch ruhig). sie […]

globalmusicgroup

Nach langer zeit abstinenz war ich mal wieder bei der weltregierung lesen und da werde ich ja immer fündig: Ich denke unsere rechner sollten immer online sein und hiermit machen wir eine private weltweitgruppe auf. Gibt’s da vielleicht uach noch so was wie ourtunes für? Ach nee, das ist ja verboten.

Death Proof

Quentin Tarantino leistet mit Kill Bill und Death Proof mehr für die Emanzipation der Frau, als Alice Schwarzer in 30 Jahren. P.S. Ist es ein Zufall, dass der Alice Schwarzer Eintrag beim Handelsblatt die id 666 trägt? Es gibt keine Zufälle. Todsicher!

Jahresausstellung der Kunsthochschule

wichtig ist das archivieren, einlagern, Platz belegen usw. – damit verhindert man scheinbar, das etwas neues entstehen kann. fängt gleich nach dem Rundgang an, jedes jahr das gleiche spiel. das Schöne daran ist, man sieht den tod der jeweiligen jungen kunststudenten, – wichtig ist gleich anschließend 3 monate in urlaub. wie bei myspace oder second […]

xxx

„Wo überhaupt keine Vernunft vorhanden ist, kann man doch nicht unvernünftig sein! Je mehr man aber mit Intelligenz begabt ist, um so eher ist man geneigt, in einem Meer von Albernheiten zu ertrinken.“ (Charles Robert Richet)

Die von Gestern

Wirklich schlimm sind diese alten Säcke, die der Jugend immer vorwerfen, keine Revolution anzustiften. Erst am Wochenende musste ich wieder ein Diskussionspodium erleben, bei dem ein verbeamteter Altachtundsechziger (Moderator) den Tenor der Podiumteilnehmer ungefähr wie folgt zusammenfasste: Die documenta ist ruhig, die Gäste sind ruhig, die Kritiker sind ruhig, lassen wir sie daher auch ruhig […]

usw

der hardcore-documentabesucher ist mindestens so alt wie die documenta, hat noch handgranaten im 2.weltkrieg geschmissen und jetzt eine kleine digiknipse dabei

notizen

das documentageld muß ausgegeben werden (gleichmässig verteilt werden). die arbeitsabläufe sind sehr schlecht organisiert zugunsten der schlecht bezahlten mitarbeiter. das stärkt das selbstbewußtsein der organisatoren (mittlere ebene). jeder hat sein handy dabei und lächelt postmodern. wer fickt die? das machen die warscheinlich unter sich aus. die haben alle irgendwelche verträge. vielleicht läuft hier ja auch […]

der Trend

zu kostbaren materialien wurde abgelöst von teurer („aufwendiger“) Technik. mindestens 3 beamer (=videoprojektoren) sind unterer standard für DAS Projekt, im Trend liegen Mini-Projektionen (von Großgeräten). Motto: „ich will zu meiner Oma (weil meine mutter in der Selbsterfahrungsgruppe ist).“ „Das nässt.“

der Rundgang

halbiert das Studium an der Kunsthochschule, vor allem in den köpfen, den runden. und das seit jahren. er befördert eine glanzvolle Mittelmäßigkeit und ist eine Ausrede für Alles. vor allem für gefühlte Erschöpfung. überall in der KHS liegen Leichen herum. (siehe auch „zeitschrift für Alles“, diter Roth, 75-87)

Kasseler Schule

Kim Dotty Hachmann Thomas Müller Matthias Roth Thomas Scherl Bertram Schilling Ricarda Wallhäuser + friends im Stellwerk Kasseler Hauptbahnhof noch bis 6.7. 16 – 21h check this for more info