aha (oder sowieso?)

ich bin wie der verrückte, der auf alle fragen die man ihm stellte antwortete: „ich will meine ruhe haben“
cioran, notizen 1965

schimpanse und homo sapiens

bioballett – zugehörigkeit zur nahrungskette
muster
ornament (variabel, flimmernd)
lagerballett
immer manchmal 150 cm abstand
die masken (für zwischentitel)
entflechtung entzerrung
bewegte flaeche… flimmernde fläche oder gitter, mit weißen pixeln
das alte ornament kämpft (ballermann, demonstrationen berlin, portland)
ornamentales denken, der geist des ornamentalen

ich fahr jetzt erstmal ne runde durch waldau,mit regenjacke –
regen ist auch ein ornament

bari weiss

But the lessons that ought to have followed the election—lessons about the importance of understanding other Americans, the necessity of resisting tribalism, and the centrality of the free exchange of ideas to a democratic society—have not been learned. Instead, a new consensus has emerged in the press, but perhaps especially at this paper: that truth isn’t a process of collective discovery, but an orthodoxy already known to an enlightened few whose job is to inform everyone else. …

Or perhaps it is because they know that, nowadays, standing up for principle at the paper does not win plaudits. It puts a target on your back. Too wise to post on Slack, they write to me privately about the “new McCarthyism” that has taken root at the paper of record.

Resignation Letter

haltungspflicht

man, jetzt wurde das im lager schon seit mehr als 30 jahren als nachricht verbreitet, die weltpolitiker haben ihr handeln danach ausgerichtet und die krisenlobby mit allen anhängseln schön fett werden lassen. und jetzt das hier.

was soll ich sagen? immer schön ins gehirn ficken lassen!

schlimm wirds, wenn die einen unterwürfigen etwas mehr macht haben, als die anderen. affengehege mit einem knüppel. 2001 odyssee im weltraum sage ich nur. der satz „ich hab’ mal gelesen, dass man in solchen fällen die kontrolle über erniedrigung zurückgewinnt.“ funzt jedenfalls ganz gut. hilfe, ich drifte zum hosenanzug ab.

lagerpflicht

vorgestern bei IKEA(familiäre zwangseinweisung) das glaiche spiel. diesmal unter leitung einer osteuropäischen sicherheitsfirma(militarisiert und warscheinlich virenverseucht), maskenkontrolle. nix kötbullar. dafür npaar teller zum zerscheppern für zuhause. interessant ist die freiwillige, fast begeisterte erweiterung der unterwürfigkeiten im lager

Apple und das liebe Vieh

Es ist schlimm genug sich zu bekennen, aber ich bin ein Appleopfer. Ein armes Schwein, was schon lange am gleichen Trog mit den anderen armen Schweinen zu einer Art demokratisierten sozialdemokratischen pseudoelitären Fressgeimeinschaft verkommen ist. Nun hat es das Schicksal gewollt, dass das Schwein zu Coronazeiten in den Applestore muss. Natürlich fragt man sich unterbewusst, ob man systemrelevant genug ist, um den Tempel überhaupt betreten zu dürfen. Diesem Gedanken kann man sich allerdings nicht lange hingeben, denn das wird nach kurzer Nachfrage bestätigt. Ja, du bist fett genug, du darfst auf die Schlachtbank. Naturgemäß hat das Schwein nur eine schwache Ahnung, was das Anstehen in der Applestoreschlange so mit sich bringt. Daher steht es stur und blödsinnig in Reih und Glied und wartet auf sein Schicksal. Plötzlich werde ich – das Schwein – aus meiner Trance gerissen und aufgefordert, weiter in Richtung Schlachtbank zu laufen. Doch mir schwant böses. Vor dem Eingang kommt ein Eineurojobber (Warnweste tragend!) mit Bolzenschussgerät auf mich zu, hält es mir direkt an die Stirn und drückt ab.

Dem klugen Leser fällt natürlich direkt auf, dass ich diese Zeilen nicht hätte schreiben können, wenn sie der Wahrheit entsprächen. Doch es stimmt alles haargenau, außer die Sache mit dem Bolzenschussgerät. Es war ein Fiebermessgerät.

Ich bin auf dem Land groß geworden und ich kann mit Sicherheit behaupten, der Ablauf zwischen dem Gang des Schweins in den Schlachthof und dem Gang des Menschen in den Appelstore ähnelt sich zur Zeit sehr.

hitlerine

die hamburger und später dann eingemeindete bzw 2x geflüchtete ddr pastorentochter ist unser quasi zeitgemäßer(für 12 jahre ?) hitler.
darauf einen underberg!

Castorf

Ich möchte mir von Frau Merkel nicht mit einem weinerlichen Gesicht sagen lassen, dass ich mir die Hände waschen muss. Das beleidigt meine bürgerliche Erziehung», sagte er. Zudem vermisse er den «Protest» der Bevölkerung. «Wir Deutsche (…) haben vor allem Angst. Wir unterwerfen uns gläubig den Dekreten von Virologie-Professoren und Politikern.»

Diesen «hässlichen Opportunismus» stelle er sogar bei sich im Theater fest. Bis vor kurzem sei dort «der alte weiße Mann» der Hauptfeind gewesen. «Jetzt ist das Virus da, und auch in den Theatern finden plötzlich alle, jeder Alte, auch wenn er über 80 Jahre und ein Mann ist, sollte um jeden Preis geschützt werden», sagte er.

HAHA, ICH LACH MICH TOT!

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