Autor: l.
links for 2008-01-29
Wahlcomputer in Hessen
In Bezug auf meinen Beitrag gegen 18 Uhr muss man vielleicht nicht nur auf Buntstifte, sondern vor allem auf Wahlhelfer an Wahlcomputern verzichten. Kann ja nicht sein, dass die in der Wahlkabine mal eben behilflich sind. Eigentlich fände ich ja Personalwahlcomputer im Wohnzimmer gut. Also Onlinewahlen. Das würde die Wahlbeteiligung pushen und die politischen Mehrheiten in Deutschland ziemlich verändern. Geht nicht, geht nicht, ich denke ja nur an die katastrophale Wahlbeteiligung in Niedersachsen (zirka 56%).
Spitzenkandidaten im ZDF
Alle Spitzenkandidaten der Parteien in Hessen sind gerade in einer Runde beim ZDF. Wo ist Roland Koch?
Gerede nach der Wahl
In der letzten halben Stunde habe ich aus dem Munde verschiedener CDU-Abgeordneten folgendes gehört: Hessen war schon immer ein knappes Land.
Daran kann man wieder mal sehen, wie kurzatmig die Politik ist. Anscheinend haben diese Politiker schon wieder vergessen, dass die CDU in Hessen bis 18.00 Uhr die absolute Mehrheit hatte.
So wie ich die Sache sehe, gibt es einen Regierungswechsel in Hessen. Kann es daran liegen, dass die Wähler aus der letzten Wahl gelernt haben und sich eine Kuli zur Wahl mitgenommen haben? Bei mir war es zumindest so. Ich frage mich, warum in den Wahlkabinen immer Buntstifte liegen?
Propagandafilm von Panorama
Koch unterstützt keine Propagandafilme von Panorama! Wäre er ja auch schön blöd! (Hehe) Mehr schöne Dinge über unseren Menschenmitmigrationshintergrundliebhaber gibt es hier.
Schmitdchen Schleicher
Schmitdtchen ist das schön mit dir zu rauchen!
links for 2008-01-25
more porn …
… and send us more spam! yeah!
links for 2008-01-23
Überlebende bitte melden!!
Das ewige Schwafeln
Eines Tages will man immer weniger über die Sachen reden, die einem wirklich am Herzen liegen, und wenn mans muss, braucht es eine Riesenüberwindung. Man hat die Nase voll, sich immer schwafeln zu hören … Man kürzt ab … Man verzichtet … Seit dreißig Jahren schwafelt man schon … Man legt keinen Wert mehr drauf, Recht zu haben. Man verliert sogar die Lust, den kleinen Platz zu behaupten, den man sich zwischen den Genüssen erobert hat … Man ist von sich selber angewidert. … Es reicht jetzt, ein bisschen was zu fressen, es sich ein bisschen warm zu machen und so viel zu schlafen, wies nur geht auf dem Weg durchs Nichts. Um wieder Anteil nehmen zu können, müsste man sich neue Grimassen einfallen lassen, die man den anderen vorführen könnte … Aber man hat die Kraft nicht mehr, sein Repertoire zu erweitern. Man stammelt herum. Ja, man sucht schon noch nach neuen Tricks und Ausreden, um noch ein bisschen dazubleiben bei den Kumpels, aber der Tod ist auch dabei, stinkend, neben einem, die ganze Zeit zu Stelle jetzt und weniger geheimnisvoll als ein Skatblatt. (Céline)
links for 2008-01-18
p.s. allerdings fand ich die mit gerader frontscheibe besser!
mac(s)wepper
Ich an eurer Stelle, würde mir die Nutzung dieses Produkts reiflich überlegen.
links for 2008-01-14
Flippern für den Grünenpunkt!
Ist der Grünepunkt nicht auch so einen Mafiaschose wie die in Neapel?
apple vor 11 jahren
links for 2008-01-11
jetzt haben wir doch den fall, den gewisse politiker brauchen, um das thema der jugendgewalt als wahlkampfthema bis zur wahl am 27 januar in hessen aufrecht zu erhalten. das wurde ja bereits hier prophezeit. ich könnte mir vorstellen, dass die jugendlichen in nächster zeit höhere einkünfte haben. die nationale mischung der täter und opfer ist gut. Da war wahrscheinlich ein fuchs am werk. So was kann in hessen zum glück nicht passieren, denn wir sind ja sicher.
so ein quatsch, ist alles nur zufall. in letzter zeit haben es die rentner in deutschland einfach nur schwer .
Die grosse Last
Die große Anstrengung im Dasein rührt vielleicht insgesamt von dieser enormen Mühe her, die wir zwanzig, vierzig, noch mehr Jahre lang aufwenden, um vernünftig und nicht einfach nur schlicht und zutiefst wir selber zu sein, also schmutzig, widerlich, absurd. Es ist ein Alptraum, den humpelnden Untermenschen, der wir sind, immer und ewig, von früh bis spät als Übermenschen erscheinen zu lassen, als kleines Universalideal. (Céline)
links for 2008-01-08
allmählich wird es dort eng
… Dabei wende sich die Partei an die Mitte, die aus der Deckung kommen und die FDP unterstützen müsse. …. „2008 muss das Jahr derjenigen Bürger werden, die den Karren in Deutschland ziehen“, betonte Westerwelle und fügte hinzu: „Es ist eine stille Mehrheit. Es ist die vergessene Mitte“. … (SZ)
links for 2008-01-06
Vierundzwanzig Stunden
Nur einfach so leben, da wär man ja bald reif für die Klapsmühle! Das Leben ist ein Klassenzimmer, und der Aufseher darin ist die Langeweile, sie ist die ganze Zeit da, um uns zu beäugen, wir müssen so tun, als wären wir beschäftigt, koste es, was es wolle, mit irgendwas ganz Tollem, sonst kommt sie und frisst einem das Hirn weg. Ein Tag, der nur ein schlichter Tag von vierundzwanzig Stunden wäre, der wäre ja nicht auszuhalten. Ein Tag muss ein einziges lang gestrecktes Vernügen, fast unerträgliches Vergnügen sein, ein Tag muss ein langer Koitus sein, ob mans nun will oder nicht. (Céline)
Loddar und Co
Am 30.4.08 ist Mappenannahmeschluss!
Lyrisch sind die Kommentare bei Youtube. Das Kannenberginterview.
Ich frage mich schon seit einer Weile, ob nur mir schlecht wird, wenn ich an der Kasse von Ikea stehe. Das scheint so eine Art Konsumreflexion zu sein. Es gibt nur einen Augenblick in diesem Monstrum, wo ich kurz zu mir komme. Beim Warten an der Kasse. Dort blicke ich stumm wie ein Fisch im Glas vor mich hin und sehe die anderen leeren Gesichter, die anscheinend das Gleiche spüren wie ich.
Ich stehe wie angewurzelt da und rühre mich nicht, weil die Angst vor den Schmerzen zu gross ist. Ich fürchte keine physischen, sondern eher psychische Attacken. Es ist ein dumpfes Gefühl von Unbehagen, was mich dazu treibt, den Gang rückwärts einzuschlagen, alles wieder sauber und ordentlich auf seinen Platz in die Regale zu legen und danach den Eingang reziprok zu verlassen.
Diese Zeit an der Kasse ist wie der Kater nach einem grossen Saufgelage.
Jedesmal wenn ich an die konsumierten Getränke des vergangenen Abends denke, bekomme ich unweigerlich die Lust zu kotzen. Dann brauche ich in meinem Katzenjammer immer einige Zeit, um mich zu überwinden meine Innereien nach aussen zu kehren. Genau so ist es bei Ikea auch, nur denke ich dort an den Kram auf meinem Wagen, die Schlange der Anstehenden ist allerdings zu kurz für meinen Schweinehund.
Wenn ich das Förderband erreiche, ist alles vorbei. Dann wache ich aus meiner Lethargie auf. Ich habe zu tun! Ich bedecke das Gerät wie automatisiert mit Dingen, zücke Geld oder Kreditkarte, packe alles wieder in meinen Wagen und all diese Bedrängnisse von eben kommen mir vor wie ein Traum aus Urzeiten. Während ich mich ans Auto schleppe, höre ich aus meinen Tiefen ein Mantra: Jetzt hast du den ganzen Dreck am Bein, nun siehe zu wie du damit fertig wirst.
