wie gehabt
Bilder ohne Worte!
sonst wie Teil 1
Kategorie: Allgemein
verschiedenes(5)
‚dreh dein ding‘, sanyo2007 cebit
lachen, alles lacht (dämliches grinsen) z.zt. sehr in; warscheinlich sommerstress
oder auch leistungsstress(?) hormonausschüttung
kunst als stress?
menschen sind sonderbare tiere (aus sicht der tiere?)
auto rep. mo 10h
in frankfurt im flieger der lufthansa nach beijing folgende szene (noch in frankfurt):
frau (chinesin, aufgeregt): was ein scheissflieger! nur auslaendische zeitungen zum lesen!
eine stunde spaeter, waehrend des fluges, ein ruetteln an meinem sitz.
von hinten.
heftig, rythmisch.
ich drehe mich um damit ich erfragen kann warum die dame so ruettelt (noch ruhig).
sie gestikuliert das ich doch wohl bitte meinen sitz in die aufrechte position zurueckstellen solle, sie habe keinen platz (economy class).
ich: das ist ein flugzeug mit 400 menschen d.h. sie sei hier nicht alleine und alle haben den selben platzanspruch (nicht mehr so ruhig).
you stupid bitch! (laut)
der rest des fluges war sehr entspannend.
bevor ichs vergess
das Mittelmäßige und die Kunst
(Kunst ist nur mehr oder wenig kitschig)
Alpha-Mädchen (Frauen)
‚Medien sind durch‘ (in der Pädagogik)
Pressejustiz
kurzatmige Thesenliteratur vom Feinsten
Ich will auch anerkannt werden!
Kurz-Korrektur (1.Teil)
Juli07, Klasse Lobeck,
Kamera: Nina Jäger, Kein Ton: R.Lobeck(u.a),
Lernziel: schlechtes Gewissen in der
vorlesungsfreien Zeit
bin mal heute auf kommunikativ
Jahresausstellung der Kunsthochschule
wichtig ist das archivieren, einlagern, Platz belegen usw.
– damit verhindert man scheinbar, das etwas neues entstehen kann.
fängt gleich nach dem Rundgang an, jedes jahr das gleiche spiel.
das Schöne daran ist, man sieht den tod der jeweiligen jungen kunststudenten,
– wichtig ist gleich anschließend 3 monate in urlaub.
wie bei myspace oder second life.
ich liebe dieses ritual, es ist die eigentliche definition von Kunst,
zumindest an einer Akademie
Weitwinkelphilosophie
‚fürs leben gern wüßt ich, was fangen die vielen leute nur mit dem erweiterten horizont an?‘
karl kraus
„Wo überhaupt keine Vernunft vorhanden ist, kann man doch nicht unvernünftig sein! Je mehr man aber mit Intelligenz begabt ist, um so eher ist man geneigt, in einem Meer von Albernheiten zu ertrinken.“ (Charles Robert Richet)
Die von Gestern
Wirklich schlimm sind diese alten Säcke, die der Jugend immer vorwerfen, keine Revolution anzustiften. Erst am Wochenende musste ich wieder ein Diskussionspodium erleben, bei dem ein verbeamteter Altachtundsechziger (Moderator) den Tenor der Podiumteilnehmer ungefähr wie folgt zusammenfasste: Die documenta ist ruhig, die Gäste sind ruhig, die Kritiker sind ruhig, lassen wir sie daher auch ruhig zu Ende gehen. Als wir damals nur das Wort documenta aussprachen, war das Geschreie gross!
Ja wer hat den da geschrien? Die Spießer! Gegen wen haben die alten Säcke damals gekämpft? Die Spießer! Und wer soll heute schreien? Wieder die Spießer?
Kunst ist populär, dafür sein ist populär, dagegen sein ist populär. Da mag doch keiner was gegen sagen, den irgendwie wollen wir doch auch dazu gehören. Wozu überhaupt? Egal! Wer hat die Gegenkultur dorthin gebracht? Wer hat sie vermarktet und ist daran fett geworden? Die Gegenkultur selbst. Lassen wir also die alten Säcke von achtundsechszig genauso der alten Zeit hinterher trauern, wie es ihre Vorgänger von fünfundvierzig taten und wenden wir uns der Zukunft zu.
mampfmampf
documenta-notizen
gewohnheiten
geschwindigkeiten (publikum)
tradition langeweile
avantgarde
beim italiener essen
was ist unangenehmer: architekten oder kunstwissenschaftler?
(kunst)soziologen, filmemacher oder künstler?
die liszte lässt sich noch ergänzen
der hardcore-documentabesucher ist mindestens so alt wie
die documenta, hat noch handgranaten im 2.weltkrieg geschmissen und
jetzt eine kleine digiknipse dabei
das documentageld muß ausgegeben werden (gleichmässig verteilt werden).
die arbeitsabläufe sind sehr schlecht organisiert zugunsten der
schlecht bezahlten mitarbeiter. das stärkt das selbstbewußtsein
der organisatoren (mittlere ebene). jeder hat sein handy dabei
und lächelt postmodern. wer fickt die? das machen die warscheinlich unter sich aus.
die haben alle irgendwelche verträge. vielleicht läuft hier ja
auch schon jmd herum der die nächste documenta im kopf hat eventmäßig.
ich hol mir jetzt ein fischbrötchen.
schöner, fremder Mann
lass mich Dein Kaugummi sein…
zu kostbaren materialien wurde abgelöst von teurer („aufwendiger“) Technik. mindestens 3 beamer (=videoprojektoren) sind unterer standard für DAS Projekt, im Trend liegen Mini-Projektionen (von Großgeräten).
Motto:
„ich will zu meiner Oma (weil meine mutter in der Selbsterfahrungsgruppe ist).“
„Das nässt.“
der Rundgang
halbiert das Studium an der
Kunsthochschule, vor allem in den köpfen, den runden.
und das seit jahren. er befördert eine glanzvolle Mittelmäßigkeit und ist eine Ausrede für Alles.
vor allem für gefühlte Erschöpfung. überall in der KHS liegen Leichen herum.
(siehe auch „zeitschrift für Alles“, diter Roth, 75-87)
geek content (last)
betrachtet sind auch unbekannte Künstler
unerträglich.
(das gilt vermutlich für alle Berufe)
virtueller terrorismus
otaku
hikikomori
Deregulierung
Anpassung
Konkurrenzdruck
Indivualismusscheiße
heute 19h
Heute ist ein guter Tag. Ich komm mir mal wieder wichtig vor.
Kunsthysterie
tritt langsam in Kassel auf. kommt wenn zu viele künstler (bzw Kunststudenten, siehe auch Individualismuschock) auf zu engem raum um Anerkennung betteln.
kann durch kollektives gewinsel gelindert werden, oder längere anonyme spaziergänge
die verschiedenen stadien der unterwürfigkeit, die man als
künstler/kunststudent beherrschen muß…üben!;
und dann gibts ja noch die ‚künstlerische freiheit‘ – als zugabe.
das alles lässt sich z.zt. in kassel – auch von den betroffenen –
wie in zeitlupe/slowmotion studieren
urheberrecht
KUNSTerklärMaschine
watmutt dat mutt
die buergelmaschine…
z.zt. beliebtetse:
schatz, bär, maus, spatz und hase
– aber nicht unbedingt für studenten, also:
die kunstsudenten für ihren rundgang
es noch schaffen den ducumentakram
(von der jetzigen) einzubauen. bis anfang juli, wird knapp.
chinesische kunststudenten hätten damit keine probleme.
was red ich da schon wieder für ein scheiß. entschuldigung
kultursponsoring in kassel als fortsetzung der alliierten luftangriffe im 2.weltkrieg
mit andren mitteln? gut für die rundköpfe. die schlachten um die buffets.
immerhin ist die antifaschistische hochstapelei etwas rückgängig.
dazu jüdische zersetzungskunst wie gehabt.
ist das wetter teil der documentastrategie o9der umgekhrt

