ohne böse ….. zu sein. wie bescheuert sind wir eigentlich! 4,70€ in jedem berliner ökobiosupertollmarkt! es soll generationen geben, die niemals erwachsen werden. wir wurden alle von peter lustig versaut! allerdings sind wir zu busy für einen ausrangierten bahnwaggon auf dem land. schlürf!
Autor: l.
Richard Williamson 68
Der katholische Nazi aus der Piusbruderschaft kommt nicht in den Knast. Obwohl Frau Zypries über die Möglichkeit eines europäischen Haftbefehls nachdenkt.
Mahler hätte sich ein Beispiel an Williamson nehmen sollen, um den Knast zu umgehen. Obwohl ich denke, dass Mahler das braucht. Sonst fühlt der sich nicht wohl. Jedenfalls hat Williamson, um den Papst und die 1 Milliarde Katholiken milde zu stimmen, sich auf folgendes berufen:
Es habe sich nur um die Meinung eines Nicht-Historikers gehandelt, die sich auf die Erkenntnisse von vor 20 Jahren gestützt haben. (katholische Nachrichrichten Agentur Zenit)
Na dann.
Finanzkrise bei der Sparkasse
Schmutztitel

for more click here. (mal wieder viele geile sachen)
Mein Lebensmotto
Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewußt. (Goethe)
Konjunkturpaket
Man kann ja von Zigaretten und Werbung halten was man will, aber ohne die Luckywerbung wäre mir des Öfteren schon ein Lacher entgangen. Die reagieren schnell und gut. Fazit: Macht alle schön einen auf Helmut Schmidt. Wenn ihr eine leere beim Kauf einer neuen Schachtel zum Kiosk mitbringt, bekommt ihr die staatlich garantierte Abfuckprämie.
Freie Filme jeder Art aus Kanada
Das National Film Board of Canada öffnet seine Filmarchive und macht Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme über die eigene Website zugänglich. Alle Filme sind kostenlos anzusehen, auch in hoher Qualität verfügbar und können auch auf eigenen Webseiten eingebunden werden. Was will man mehr. Es gibt Organisationen, die haben die Zukunft erkannt.
mit digitalTV wird zurück geschaut
Annie Leibovitz
Ich denke diese Ausstellung ist sehenswert. Hingehbefehl für alle, die sich was aus Fotografie machen. Interessant sind Fotografien von berühmten Fotografen meist, wenn sie privat werden. Ist bei Newton/Springs auch so.
Die Zeit der Arroganz ist vorbei
Und nun sei man froh, dass das Entertainment zu Ende ist, dass die Kunst-Shopper verschwunden sind. Man hoffe auf die Wiederbesinnung auf eine Ethik, auf sammelnde Idealisten und auf eine endlich wieder mögliche inhaltliche Beschäftigung mit der Kunst.
Ich bin gespannt, wie die Berliner Galerien mit der Wiederbesinnung auf Ethik und diesen Idealisten leben wollen. Die Galeristen entpuppen sich langsam zu dem, was sie gerne sein wollen. Künstler! Ansonsten kann ich mir so ein Geschwafel nicht erklären.
what the hell?
die wahrheit beginnt dort, wo die vernunft aufhört.
Theorie und Praxis
Der Dokumentarfilmer Jean Rouch behauptete, dass der Film der einzig richtige Weg der Ethnografie sei. Er war der Meinung, dass die Kamera (mitsamt Kameramann) während des Filmens wie bei einem Besessenheitsritual in Trance fällt und auf diese Weise einen Erkenntnisweg einschlägt, der im Vergleich zum Text, vom Logozentrismus befreit ist.
Schuster bleib …
für immer im Internet!
das finde ich konsequent
Mann kauft Sarg und schießt sich in den Kopf. nur der abschluss lässt zu wünschen übrig.
netzoderohnenetzmitgin
fünf monate ohne richtiges netz. ich muss sagen, ich habe nichts verpasst. ohne netz ist echt mehr los. hier brennt schon wieder die hütte und ich habe nichts zum löschen. laufend wird mir vom lieben gott ein gin nach dem anderen eingeschenkt. ich habe den vierten und stehe kurz vor meiner ersten zigarette. ach, ist das leben schön! aber auch ohne netz und gin! mit dem netz ist es wie mit dem geld. es ist gut zu wissen, dass man es hat. wirklich brauchen tut man es nicht. vielleicht gelegentlich. mit dem gin ist es anders. den braucht man eigentlich immer, aber auf die dauer hält das kein schwein aus. genug gesurft! ich werde mich jetzt den schöneren dingen des lebens widmen. da bleibt viel übrig.
p.s. ich glaube, ich habe mich vom konstantem netz entwöhnt. grüsst mir die matrix!
per anhalter durch das mitmach-web

nicht weil ich unbedingt ein exemplar von seinem buch haben möchte, ich denke über dieses stadium bin ich gerade hinaus, sondern weil er einer der nettesten blogger deutschlands ist, mache ich hier ausdrücklich werbung für sein buch. falls ich doch ein buch gewinnen sollte, verschenke ich es an den nächsten der es braucht. versprochen!
bitte jetzt kaufen, wenn ihr es braucht.
handy 3000.0
wenn sich die rentner beim metzger in der provinz mit ihrem handy als manager 2000 aufführen, habe ich die leise hoffnung, dass sich die ubahn-kids in der hauptstadt bald was anderes ausdenken.
Hallo Welt!
Seit 5 Monaten wieder richtiges Internet. Ich werd verrückt. Ich kaufe mir jetzt eine Flasche Gin und surfe bis morgenfrüh um 6. Prost!
Schlingensief in der Welt
Der Schauspieler Alfred Edel hat mich bei meinen Drehbüchern immer gefragt: Ist das kausal oder akausal? Und wenn ich sagte, akausal, dann sagte er, ist gut. …
… Ja. Ein Film, wie ich ihn gut finde, müsste ein paar akausale Elemente haben wie etwa bei David Lynch. Wo ich ein paranoides System sehe, dem ich alles Mögliche abgewinnen kann, nur nicht die perfekte Interpretation. Ich finde es schön, wenn man in der Kunst etwas Spirituelles entdecken kann – also nichts Esoterisches, aber etwas, wo man was in der Seele spürt, ohne dass man es tot interpretiert. Leider sehen die Filme aber so aus, dass sie alle interpretiert werden wollen. …
links for 2009-02-12
Professor Lobeck rät 125
global labor (2)
die blumen welken von unten. die köpfe stehen in der sonne.
kurze handlungsketten sind wichtig. nicht dieses lange rumgefuchtel. wenn der nachbar laut ist, bumm! wenn man vögeln will, bämm! die amerikaner haben ihre waffengesetze, die deutschen ihre autobahn.
der weg zurück ist versperrt! manche sagen, früher war es nicht so. vor der zivilisation. die haben auch erst ein formular ausgefüllt, bevor sie die keule geschwungen haben. öfters mal was neues! also heute keine rücksicht nehmen (der rückspiegel ist mit vorsicht! zu geniessen) und keine vorsicht (bitte nur im rückblick) walten lassen. ich seh schon, der raum wird eng.
zwischen dem inneren wollen und dem äusseren weg dorthin, ist er verdammt weit, der raum. das birgt frustration! was nun? ichag! klar, nicht mal als arbeitssklave akzeptiert, aber zickzack in die freiheit sprich selbstständigkeit geschickt. digitales böhmen (danke rolf) ist eine idee von der computerspielgeneration. kurze handlung, schnelle befriedigung. selbstausgedacht natürlich! onanie mit winzigem geschlechtsteil, aber immerhin steht das ziel fest. die frage ist nur, wie lange man braucht. und der piephahn hängt oft schneller nach unten als gedacht. da hilft auch keine reibung mehr. das ist alles in unseren köpfen und lässt uns nicht in ruhe. vorsicht, rücksicht, befriedigung!
man muss 12 monate auf den weihnachtsmann warten und dabei schön brav sein. oder egal in welcher position, 40 jahre brav malochen, um die rente im altersheim abzubummeln. auch wenn man sich zwischendurch ein eis davon kaufen kann, ist es doch erbärmlich. knechtschaft wohin man schaut. egal auf welcher ebene. da haben wir uns im laufe der zeit ja was nettes zusammen gebastelt.
aber da geht noch was anderes. ich kann das spüren. es gibt eine andere lösung. es gab immer menschen die sich befreit haben. die ihr innerstes in den vordergrund gestellt und die äusseren verbindlichkeiten wenn nötig gekappt haben. ich bin mir sicher, dass es jeder hinbekommt, wenn er nur lange genug bohrt.
das aber bitte mit humor und leichtigkeit und nicht mit verbissener miene. die zeit braucht ihre zeit. mit dem kopf durch die wand ist rüchsichtslos. kurze handlungskette, vorsicht!
global labor (1)
Mit anderen Worten: Leute, die selbst weder investiert hatten in die Banken, die sie lenkten, noch irgendein Risiko an deren Schäden trugen, haben diese maßlos ausgelumpt und das Geld in ihre Taschen gesteckt – der größte Bankraub der Weltgeschichte, der nie hätte stattfinden können, wenn der Oberaufpasser Greenspan den Leitzins dahingebracht hätte, wohin er gehörte.
danke hauke!
lager kassel (1?)
für die kasseler avantgarde. als shootingstar lässt es sich besser leben. wo wie wann? ich brauche dringend luft! das gefäß ist bis oben voll und ich bis zum scheitel drin. rudern ist da angesagt. welche richtung? scheiss egal! hauptsache der inhalt bleibt flüssig.
es hilft nichts, wenn man sich mit einem betonklotz an den füßen von der brücke schmeisst, diese aber nur eine regenrinne überspannt. hauptsache man kommt mit den füßen zuerst auf!
Labor Berlin? (2)
frühlingsgefühle
gestern kam ich gegen 19.00 Uhr aus dem büro. es hat nach frühling gerochen. ist verdammt früh dieses jahr! habe gerade mal das fenster aufgemacht. die sonne scheint, die vögel zwitschern. bin ich gestern aus dem winterschlaf erwacht? es kann also wieder losgehen.
nix machen und immer gut aussehen!
Rettet die Wälder!
danke hauke!
Banken sind Zombies
SPIEGEL ONLINE: Steht es wirklich derart schlimm um die Banken?
Ferguson: Viele der Banken des westlichen Finanzsystems sind im Prinzip Zombies, lebende Tote. Sie sind praktisch pleite. Sehen Sie: Fast jede Anlage in der Welt – abgesehen von Staatsanleihen – hat in dieser Krise zwischen 30 und 50 Prozent an Wert verloren. In den Schwellenländern 70 Prozent. Der einzige Grund, warum die Banken nicht reihenweise insolvent gehen, ist, weil sie Papiere reihenweise nicht zu Marktpreisen bilanzieren – weil sie sagen, es gebe derzeit gar keinen Markt dafür. So rechnen sie mit Modellen und geben zu hohe Preise in den Büchern an. Viele Leute wollen das nur nicht wahrhaben, weil die Vorstellung tatsächlich zu erschreckend ist. Die Hoffnung ist, dass man so viel Liquidität in die Märkte pumpt, bis die Preise für diese Papiere sich wieder erholen und mit denen in den Büchern übereinstimmen. Und dann leben alle glücklich weiter – nur das wird nicht passieren.
Falls dem so sein sollte, sind wir noch lange nicht am Grund angekommen. Und er steht nicht allein mit seiner Restrukturierung.





