neues aus dem lager

parallel zum natomanoever in der ostsee wurde an der ostsee gewaehlt. ueber das manoever wird von der demokratischen westpresse natuerlich nichts berichtet, was die wahl betrifft, ist einzig interessant das die AFD und die linken waehler die einzigen sind, die fuer normale beziehungen zu russland sind. die anderen parteien sind alle fuer den krieg gegen russland und china = globaler systemwettbewerb). besonders die gruenen traeumen schon vom verbrannten sibirien

erwuergte gedanken

man ist fertig, man ist ein lebendiger toter, nicht wenn man zu lieben, sondern wenn man zu hassen aufgehoert hat. der hass erhaelt. in ihm, in seiner ‚chemie‘ wohnt das geheimnis des lebens. nicht von ungefaehr ist er das beste staerkungsmittel, das man je gefunden hat, und noch dazu wird er von jedem, auch dem schwaechsten organismus, ertragen.
cioran, ‚die verfehlte schoepfung‘

Freedom

We made them free, yes – free like rats in a dark cellar. Henry Miller, The Air-Coditioned Nightmare

Welch geistiger Genuss

Denn die höchsten die mannigfaltigsten und die anhaltendsten Genüsse sind die geistigen, wie sehr auch wir, in der Jugend, uns darüber täuschen mögen; diese aber hängen hauptsächlich von der geistigen Kraft ab. Hieraus also ist klar, wie sehr unser Glück abhängt von Dem, was wir sind, von unserer Individualität; während man meistens nur unser Schicksal, nur Das, was wir haben, oder was wir vorstellen, in Anschlag bringt. Das Schicksalaber kann sich bessern: zudem wird man, bei innerem Reichthum, von ihm nicht viel verlangen: hingegen ein Tropf bleibt ein Tropf, ein stumpfer Klotz ein stumpfer Klotz, bis an sein Ende, und wäre er im Paradies und von Huris umgeben. Schopenhauer, Aphorismen zur Lebenweisheit

Dass ein Schwachkopf weniger fähig sein mag, die Schönheit einer Symphonie oder eines subtilen Gedankengangs zu genießen, glaubt man ohne weiteres, im Hinblick auf beispielsweise eine Fellatio hingegen überrascht es; die Erfahrung bestätigt es jedoch. Die Tiefe des Behagens und selbst der sexuellen Lust wurzelt im Verstand und wächst proportional mit seiner Kapazität; unglücklicherweise verhält es sich mit dem Leid genauso. Houellebecq, In Schopenhauers Gegenwart

Eudämonologie

Auf der Bühne spielt einer den Fürsten, ein anderer den Rat, ein Dritter den Diener, oder den Soldaten, oder den General und so weiter. Aber diese Unterschiede sind bloß im äußeren vorhanden, im innern, als Kern einer solchen Erscheinung, steckt bei allen dasselbe: ein armer Komödiant mit seiner Klage und Not. Im Leben ist es auch so. Die Unterschiede des Ranges und des Reichtums geben jedem seine Rolle zu spielen, aber keineswegs entspricht dieser eine innere Verschiedenheit des Glücksunbehagens, sondern auch hier steckt in jedem der selbe arme Tropf mit seiner Not und Plage, die wohl dem Stoffe nach bei jedem eine andere ist, aber der Form, d. h. dem eigentlichen Wesen nach so ziemlich bei allen dieselbe, wenn auch mit Unterschieden des Grades, die sich aber keineswegs nach Stand und Reichtum, d. h. nach der Rolle richten.

Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit, Grundeinteilung

kalauer, evergreen

jedes projekt ist eine verschleierte form von sklaverei.
(cioran, gevierteilt, übers. bernd mattheus)

ich liebe hitler

ist die kandidatin der grünen eine wiedergängerin, inkarnation oder widergeburt der sophie scholl ?..merkel war ja etwas aus dem späten mittelalter, die tochter des evangelischen pfarrers, die mit viel mitgefühl(=schauspielerei) das dorf regierte…

Schrittzähler

Nachdem ich mir einmal sicher war, dass in den heuchlerischen Freundschaftsbeweisen, mit denen man mich überschüttet, nichts als Lüge und Falschheit sind, geriet ich rasch ins andere Extrem. Von der Zeit an ward ich der Menschen überdrüssig und mein Wille der hierin mit dem ihrigen übereinstimmt hält mich weiter von ihnen entfernt, als alle ihre Ränke dies tun können …

…Der Anteil, den ich an Ihnen nehme, reicht höchstens bis zu Verachtung, aber niemals bis zum Haß: Schließlich liebe ich mich selbst zu sehr, um irgend jemand, wer es auch sei, hassen zu können. Das hieße meine Existenz einengen, zusammendrängen, während ich sie viel mehr auf das ganze Weltall ausdehnen möchte.

Rousseau, Die Träumereien eines einsamen Spaziergängers (Sechster Spaziergang)

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