Leider habe ich das Video erst gerade bei Nerdcore entdeckt. Das Bewegtbild ist für eine kurze Zeitspanne interessant, doch irgendwann wird es dann eher wie die Sendeschlussbahnstreckenmovies im Oberschichtenfernsehen. Aber die Musik ist der Knaller und wenn ich das nächste Mal bis spät in die Nacht am Rechner arbeite, werde ich mir das Set um die Ohren knallen.
Autor: l.
links for 2008-04-27
Geekstuff vom Feinsten


Als Autist (sind ja alle Geeks mehr oder weniger) muss man nicht mehr so weit greifen,
um an die wichtigsten Dinge des Lebens zu kommen. (Tastatur und Joystick)
Mehr Infos unter: yankodesign
FAZ beliebt zu scherzen
Heute die Freizeitsprache Deutsch im FAZ Reading Room. HaHa!
links for 2008-04-24
rent a german
Das grenzt ja an Kindesmissbrauch!
links for 2008-04-19
nieder mit it
Danke tob!
there is no internet
nicht jeder mag south park, aber diese folge ist sehenswert. via internet!
Heiner Friedrich wird 30
„Ich sehe schon, dass ich von einigen Kunsthändlern erschossen werde, aber das muss ja mal gesagt werden. Nur die dauerhaft öffentliche Verfügbarkeit der Kunst kann diesem Unwesen entgegentreten.“ (faz)
links for 2008-04-16
Kunst koofen find isch rischtig geil!
Hohe Kunst im Einkaufsfernsehen: Der Konzept- und Videokünstler Christian Jankowski lässt zu Kölns Internationalem Kunstmarkt «Art Cologne» richtige Kunstwerke via Teleshopping verkaufen. Die mehrstündige Aktion im Sendestudio eines Internet-TV-Senders ist zur Messe-Vernissage am Dienstag um 14.00 Uhr geplant. Dies teilten die Organisatoren des Projektes in Köln mit. Dabei offeriert ein Moderator mit Verkaufstalent ausgewählte Werke von der Messe (16. bis 20. April) und des «Open Space», eines vor vier Jahren als «offener Raum» für aktuelle Kunst ins Leben gerufenen Sonderbereichs der «Art Cologne». SF Tagesschau
Da hätte die Kunst schon viel eher sein müssen!
in hessen wird jetzt mit der linken hand gekocht. das ist der reflex der armut.
künstlerwitz
kommt ein künstler zum arzt. arzt: ich muss ihnen etwas unangenehmes sagen. sie haben nur noch einen monat zu leben. künstler: wovon denn?
Unsere Epoche ist besessen von dem Verlangen nach Vergessen, und um sich dieses Verlangen zu erfüllen, hat sie sich dem Teufel der Geschwindigkeit verschrieben; sie beschleunigt ihren Schritt, weil sie uns damit zu verstehen geben möchte: sie wünscht nicht mehr, das man sich ihrer erinnert; sie ist ihrer selbst überdrüssig; ihr ekelt vor ihr selbst; sie möchte das flackernde Flämmchen des Gedächtnisses ausblasen.
Die Langsamkeit, Milan Kundera
Nannen-Pannen und mehr
Mit einem Mal vernahmen die bis dahin mit Unterhaltung verwöhnten Leser politische Töne vom Chefredakteur. „Zumindest in einem Punkt gerät der Staat Israel jetzt in die Gefahr, das Erbe der Nazis anzutreten“, schmetterte Nannen und meinte die Tatsache, dass der Kriegsverbrecher Eichmann gegen seinen Willen aus Argentinien entführt worden war.
Was man nicht alles nicht weiss!
Kunststudium lohnt sich!
So machen beispielsweise Künstler oder Agrarwissenschaftler mit dem Uni-Studium häufig ein schlechtes Geschäft: Agrarwissenschaftler kommen auf eine magere Verzinsung von 2,6 Prozent; Künstler erleiden gar ein Minus, das heißt, sie können das ins Studium investierte Geld im Schnitt nicht mehr herausholen.
Dafür ist das späterer Hartz IV ein ideeller Zugewinn!
links for 2008-04-10
links for 2008-04-08
Langeweile ohne Steine
So wird jetzt eine neue Gruppe angebetet, die, wie die Beatles, aus Liverpool kommmen: „The Rolling Stones“, fünf wuschelige junge Männer, die bei ihren Zuhörern eine merkwürdige Mischung von Zuneigung und Abscheu erregen. Man möchte ihnen den Hals umdrehen und sie gleichzeitig beschützen. Die Mädchen sehnen sich danach, ihnen die Haare zu kämmen, sie zu waschen und zu pflegen; die Jungen hingegen lieben „die rollenden Steine“, weil ihre Musik eine Mischung von Twist und Blues und „das Smarteste unter den Sternen“ ist.
Bitte nicht falsch verstehen, das sind alles vernünftige Lieder, doch sind sie überstilisiert worden zum Selbstvergewisserungssound einer Generation, die wie jede Generation – genau wie meine, fünf Jahre nach 1968 geboren – nicht vergessen kann, wie schön es war, jung zu sein, was für ein Aufruhr der Herzen. Wäre es aber nur Nostalgie, wäre es mir egal. Der Kult um die Rolling Stones und den Rock ’n‘ Roll von damals geht allerdings einher mit der Behauptung, das sei noch richtige Musik, das seien noch richtige Menschen gewesen – und alles, was danach kam, Schwundstufe, Technik, Anpassung und Ausverkauf.
So wie 1964 die Beatles eigentlich schon passe waren, müssten es die Rolling Stones nach 44 Jahren längstens sein. Ich langweile mich schon mein ganzes Leben ohne die Rolling Stones und ich fühle mich richtig gut! Nach dem runter gibt es immer ein rauf. Da rollt keine Generation und kein Stein hin. Anscheinend ist die 68er Talsohle verdammt lang!
links for 2008-04-05
Schriften basteln mit FontStruct
Zusammen mit FSI FontShop International entstand schließlich FontStruct, ein Editor, mit dem man die Fonts im Browser gestalten kann. Hat man dies getan, kann die eigene Schrift schließlich als plattformunabhängige TrueType-Datei heruntergeladen und unter Creative-Commons-Lizenz angeboten werden. Das Beste an diesem Font-Editor: er ist absolut kostenlos. Nach Wunsch des Entwicklerteams soll das Projekt als eine Art »Mini-Typo-flickr« funktionieren.
links for 2008-04-04
S&W „CRACKSMOKING FALCON“

Smith & Wesson ehrt Bush und Rumsfeld … für ihre überragenden politischen und strategischen Leistungen mit einem neuen Revolver Sondermodell. Ladies and Gentlemen, begrüßen Sie dieses Meisterwerk amerikanischer Perfektion in Sachen „We give the good guys the tools to make the world a little better!“.
Ach, endlich wieder Weltregierung. Ich habe sie wirklich vermisst!!
Dazu erzählt man sich einen guten Witz. Putin geht mit Medwedew ins Restaurant. Sagt zum Kellner: „Ich hätte gerne das Steak.“ Fragt der Kellner: „Und was ist mit dem Gemüse?“ Antwortet Putin: „Mr. Medwedew nimmt auch ein Steak.“
Kurt und die Kunst des Kleinbürgers
Der argentinische Politologe Roberto Mangeira Unger hat vor kurzem davor gewarnt, die Kleinbürger abzuschreiben: „In ihrer Geschichte der letzten zweihundert Jahre“, so der Harvard-Professor, „hat die Linke keinen größeren strategischen Fehler begangen, als sich das Kleinbürgertum zum Gegner oder bestenfalls zum Zweckverbündeten zu machen und das organisierte Industrieproletariat als ihre Stammwählerschaft zu definieren“. Wie recht Unger hat, kann man daran sehen, dass die Neue Mitte von Schröder, Blair&Co. inzwischen beim Job-Center Schlange steht.
Ein bisschen documenta, Politik und der Kleinbürger Kurt Beck. Was kann man durch eine Hornbrille schöneres lesen.
Der Lauf der Dinge
Vorgestern Nacht habe ich aus Versehen mein Auto vollgetankt. Aus Versehen, weil ich das eigentlich nie mache, denn wer kann sich das heute schon leisten. Danach bin ich nach Hause gefahren. Gestern Mittag kam ich dann zu meinem Auto und schon von weitem habe ich dort zwei Bullen Polizisten entdeckt, die, wie es sich für solche gehört, alles ganz genau untersuchten. Da ich mir keiner Schuld bewusst war, ging ich ziemlich selbstsicher auf die zwei Uniformierten zu, um sie nach dem Grund ihrer Inspektion zu fragen. Doch als ich so neben meinem Auto ankam, viel mir schon eine insgesamt vielleicht zwei Quadratmeter grosse Lache auf. Das war Benzin.
Danach ereignete sich folgendes Zivilisationsdrama:
Polizistin: Ihr Auto verliert Benzin!
Ich: Wie kann das denn sein?
Polizistin: Ach tun sie doch nicht so, sie haben doch bereits versucht es zu stopfen, da unten sieht man doch das Styropor!
Ich: Ich? Ich habe gar nichts gestopft!
Polizistin: Haben Sie einen Personalausweis?
Ich: Klar. (Gebe ihr nach einigem Suchen den Ausweis.)
Polizistin: Wir haben bereits die Feuerwehr verständigt, da werden einige Kosten auf sie zu kommen.
Ich: Wie denn Feuerwehr?
Polizist (Kollege der Polizistin): Ja das muss doch weggemacht werden.
Ich: Ja, kann ich da nicht …. ein bisschen Sand drauf streuen?
Polizist: Die Feuerwehr ist schon verständigt.
Ich: Ja hmm, nagut.
Polizist: Die sichern allerdings nur die Benzinlache. Was machen wir denn jetzt mit ihrem Auto?
Ich: Ich fahre damit zu meiner Werkstatt.
Polizistin: Fahren können sie damit aber nicht mehr. Wenn da noch mehr ausläuft während der Fahrt.
Ich: Hmm, dann ruf ich mal den ADAC an. Die können sich das ja mal anschauen.
ich könnte fast der erste sein
lasst euch nicht verarschen!

