Auch schön! Von der Leyen hat ein neues Projekt.
Autor: l.
Lebensweisheit 33
„Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichteren Gemüter“ Harald Schmidt
Twitter und Iran
Abgeordnetencheck Internetsperren
Schön ist doch immer wieder, wie schnell die Internetgemeinde reagieren kann. Auf hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt sieht man das Abstimmungsverhalten der einzelnen Abgeordneten für die Netzsperren. Da kann sich jeder genau orientieren, wen und was er/sie am 27. September wählt.
Nicht das ich darüber in Tränen ausbreche, aber die SPD hat sich gestern ins Bein geschossen. Ganze drei Abgeordnete der SPD haben gegen die Zensur gestimmt. Dazu kann ich nur sagen, diese Chance haben sie nun wirklich vertan. Die Aufmerksamkeit hätten sie nutzen sollen.
Was wäre es für eine Schlagzeile gewesen: Keine Zensur im Internet durch Gegenstimmen der SPD! Doch hier geht es nicht um Wahlkampf oder Aufmerksamkeit, sondern um Verantwortung
und Gestaltung von gesellschaftlicher Zukunft. In dieser Hinsicht haben die Sozis gestern so was von versagt!
Ich veröffentliche hier mal den Newsletter vom BMFSFJ. Was sagt man dazu? ICH KÖNNTE AUS DER HOSE SPRINGEN! Das die sich nicht schämen, ist nicht zu glauben.
„Das Internet steht für Demokratie und Meinungsfreiheit, die wir alle schützen
müssen. Aber eine Freiheit ohne Verantwortung kann es auch in diesem
unverzichtbaren neuen Medium nicht geben. Ich freue mich sehr, dass nicht nur der
Bevölkerungsschnitt, sondern eine fast ebenso große Mehrheit der Menschen, die
das Internet täglich nutzen, die Sperrung von Kinderpornografie im Netz
begrüßen“, sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
Der Deutsche Bundestag will am morgigen Donnerstag abschließend über das
Kinderpornografiebekämpfungsgesetz beraten. Um die Einstellungen der Bevölkerung
zum Gesetzesvorhaben zu ermitteln, befragte jetzt das Institut für Demoskopie
Allensbach im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe. Dazu wurden zwischen dem 29.
Mai und dem 11. Juni 2009 1.832 Personen mündlich-persönlich interviewt. Die
Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren“
Twitter im Iran
Twitter als „Protestmedium“, „Koordinationswerkzeug“ oder als „mächtiges Instrument der freien Information“ für die iranischen Demonstranten zu bezeichnen, ist gefährlich. Den Kommunikationskanal kennen nämlich auch die Mitarbeiter des Geheimdienstes. Und sie nutzen ihn als „Agents provocateurs“, indem sie gezielt Fehlinformationen streuen.
links for 2009-06-17
Lebensweisheit 32
„Verstand ohne Gefühl ist unmenschlich; Gefühl ohne Verstand ist Dummheit.“ Egon Bahr
abfuckprämie?
Das geht mit allen anderen Kleinwagen natürlich auch. Sie hatten nur gerade keinen besseren am Start. Also Polo, Corsa und die ganzen Japaner uns so. Hätte ich die Werbung früher gesehen, hätte ich vielleicht doch noch abgefuckt. (Hätte, hätte hätte! Hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen vielleicht noch gekriegt!)
P.S. Man muss den Movie schon durchschauen! (Danke Hauke)
Das ist ihr voller Ernst. Erst habe ich gedacht, es wäre ein Fake. Aber nein, anscheinend ist iSPD die Antwort der Sozialdemokraten auf Obama. Obwohl das eiPhone schon längstens demokratisiert ist, bezweifle ich trotzdem, dass die Partei damit ihre Zielgruppe erreicht.
Lebensweisheit 32
„Eine großartige Fotografie ist eine solche, die vollständig ausdrückt, was man in Bezug auf das, was gerade fotografiert wird, in der ureigenen Bedeutung des Wortes, fühlt.“ Ansel Adams
Festzuhalten gilt: Die älteste parlamentarisch vertretene Partei Deutschlands hat etwas über 20% bei der Europawahl erreicht. Die Piraten 0,9%. Ich bin mal gespannt, wie das weitergeht.
Fatal Error Occorred
SPIEGEL ONLINE: Wie relevant kann eine Partei sein, die in Deutschland unter der Fünf-Prozent-Hürde bleibt? Sehen Sie Chancen, irgendwann einmal über diese Hürde zu kommen?
Popp: Die Aufgabe von Parteien ist primär, an der politischen Willensbildung teilzunehmen, so sagt es das Grundgesetz. Das kann man auch ohne Mandate, und ich denke, das machen wir auch schon ganz gut. Langfristig denke ich, dass die Hürde knackbar ist. Es wird vielleicht nicht einfach, aber es ist möglich.
lesenswert
Spätere Kollegen untersuchten, was sie fanden, mikroskopisch und elektronisch, Pollen, Asche, Abfall, Knochen, Hölzchen, Erbsubstanz, und kamen zum Schluss, dass die Rapa Nui, als sie noch Kanus besaßen, zur Thunfischjagd fähig gewesen waren, dann, seeuntauglich geworden, sich an den Landvögeln schadlos hielten, bis kaum ein Vogel mehr vorhanden war.
und danach
Als ersten Schritt, den Wachstumszwang zu mildern, schlägt Binswanger vor, Aktiengesellschaften in Stiftungen zu verwandeln. Der Opel-Mutterkonzern General Motors zum Beispiel wäre dann noch immer in privater Hand. Aber er stünde nicht mehr unter einem solchen Expansionsdruck, wie ihn heute Kapitalgeber aus der ganzen Welt auf die Vorstände der Aktiengesellschaften ausüben.
2211 Burger Bestellung
Lebensweisheit 31
„Die Stärke eines Ichs bewährt sich darin, dass es fähig ist, objektive Widersprüche in sein Denken aufzunehmen und nicht gewaltsam wegzuschaffen.“ Adorno
links for 2009-06-06
Das Netz als Feind
Vielmehr ist er jener Störenfried, wie ihn José Ortega y Gasset in seinem Aufsatz Der Intellektuelle und der Andere (1940) umriss: »Auf den ersten Blick scheint er ein Zerstörer, man sieht ihn, einem Metzger vergleichbar, stets die Hände voll von Eingeweiden der Dinge. Aber das Gegenteil ist der Fall. Der Intellektuelle kann nicht, auch wenn er es wollte, im Hinblick auf die Dinge Egoist sein. Er macht aus ihnen ein Problem. Das ist das höchste Kennzeichen der Liebe.« Der Intellektuelle wundert sich, wo sich niemand wundert. Er ist, wo er auftritt, ein produktiver Gegner selbst noch des Publikationsorgans, für das er schreibt, das ihm – dem ersten Anschein nach in geradezu widersinniger Weise – den Broterwerb sichert. Sein Blick auf das »Entlegene, der Haß gegen Banalität … ist die letzte Chance für den Gedanken« (Adorno).
famouspics
Ideologen wirken meistens ganz normal
Aber alle sehen doch Erholung und grüne Sprossen
Aber zu welchem Preis? Allein die großen Länder haben für Kredite, Bürgschaften, Rettungsschirme und was weiß ich etwa sieben Billionen Dollar Steuergelder in Aussicht gestellt. Diese Mittel sind doch gar nicht vorhanden. In der ersten Krise dieses Jahrzehnts wackelten Unternehmen. In dieser Krise wackeln Unternehmen und Banken. Und in der nächsten, die jetzt vorbereitet wird, werden Unternehmen, Banken und Staaten wackeln. Dann kann nur noch der liebe Gott Rettungsschirme aufspannen.
Diejenigen, die diese Konzepte entwickeln, wirken aber ganz normal.
Ideologen wirken meistens ganz normal. Schauen Sie, über lange Zeit glaubten Menschen, sie könnten sich von ihren Sünden freikaufen. Da legte dann die brave Bauersfrau Münze auf Münze, um durch einen Ablassbrief ihren verstorbenen Mann aus dem Fegefeuer zu holen. Das war auch so eine Ideologie. Aber alle Beteiligten wirkten durchaus normal.
links for 2009-06-03
Lebensweisheit 31
„Jedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden, und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.“ Hildegard von Bingen
Generation C64
„Und es ist für Deutschlands politische Klasse ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt: Die digitalen Einheimischen haben begonnen sich einzumischen.“
.. das hol isch mir! elmoto!
Der Berghaingott fotografiert.
Dieser Bericht ist schon erwähnenswert. Der Türsteher vom Berghain (Sven Marquardt)
ist in seinem anderen Leben noch Fotograf und er fotografiert analog (F3). Wenn er mich doch mal wiedererwartend rausschmeißen bzw. nicht reinlassen will, verwickle ich ihn darüber in ein Gespräch. Bin gespannt, wie er darauf reagiert. Scheisse ist nur, dass das jetzt halb Deutschland macht. Verdammt!
Danke Hauke!
Lebensweisheit 30
„Ich hatte vor meiner Geburt keine Probleme mit der Nichtexistenz, ich werde sie auch nach meinem Tod nicht haben.“ Mark Twain
die zukunft des urheberrechts
„wo war ich stehengeblieben?? – moloch, kapitalistischer. zeichnet sich aus durch mißachtung menschlicher und nichtmenschlicher wesenheiten. reine profitorientierung. keine werte, keine zeit für nichts. geldverdienen im zusammenhang mit diesen attributen macht unglücklich.“
Internet-Ausdrucker
Wer das anders sieht, wird von der Szene verspottet. „Internet-Ausdrucker“ werden neuerdings Politiker genannt, die sich E-Mails oder Internetseiten von ihrem Sekretariat ausgedruckt vorlegen lassen.


