
3D-Supply verschenkt Piratenpartei-Shirts, zahlen muss man nur die Versandkosten.
„Das ist die Frau, die uns die Vorratsdatenspeicherung eingebrockt hat, die eine Verschärfung des Urheberrechts fordert, die nicht wusste, was Browser sind, und die in der Zensur-Debatte als erste die Forderung erhoben hat, dass auch zufällige Besucher auf den Stoppseiten an die Strafverfolger weitergeleitet werden sollten.“ via
Auch schön! Von der Leyen hat ein neues Projekt.
Schön ist doch immer wieder, wie schnell die Internetgemeinde reagieren kann. Auf hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt sieht man das Abstimmungsverhalten der einzelnen Abgeordneten für die Netzsperren. Da kann sich jeder genau orientieren, wen und was er/sie am 27. September wählt.
Nicht das ich darüber in Tränen ausbreche, aber die SPD hat sich gestern ins Bein geschossen. Ganze drei Abgeordnete der SPD haben gegen die Zensur gestimmt. Dazu kann ich nur sagen, diese Chance haben sie nun wirklich vertan. Die Aufmerksamkeit hätten sie nutzen sollen.
Was wäre es für eine Schlagzeile gewesen: Keine Zensur im Internet durch Gegenstimmen der SPD! Doch hier geht es nicht um Wahlkampf oder Aufmerksamkeit, sondern um Verantwortung
und Gestaltung von gesellschaftlicher Zukunft. In dieser Hinsicht haben die Sozis gestern so was von versagt!


(…bzw wer von den Internet-Ausdruckern, die das BMFSJ befragt hat)
Bei computernotizen.de gibt eine recht detaillierte Analyse der Umfrage:
„Man kann einwenden, dass Meinungsumfragen zu so komplexen Fragen ungefähr so sinnvoll sind wie eine Umfrage unter Toilettennutzern, welche Art von Rohren man in der Kanalisation verlegen sollte – das Ergebnis wird im wesentlichen davon abhängen mit welchen Informationen man die Befragten versorgt. Aber ignorieren wir das. Ignorieren wir auch, dass bei der Umfrage natürlich wieder nur die Blockade von Internetseiten alternativlos vorgestellt wurde und die Gegner des Gesetzesvorstosses mal eben zu “Gegnern von Maßnahmen gegen Kinderpornographie” werden. Ignorieren wir ebenfalls, dass 43 Prozent der Befragten nicht einmal täglich seine E-Mails abruft und alle anderen als “starke Internet-Nutzer” klassifiziert wurden. „(…)

…und nochmal digitale Schwanzverlängerung… via
Ich veröffentliche hier mal den Newsletter vom BMFSFJ. Was sagt man dazu? ICH KÖNNTE AUS DER HOSE SPRINGEN! Das die sich nicht schämen, ist nicht zu glauben.
„Das Internet steht für Demokratie und Meinungsfreiheit, die wir alle schützen
müssen. Aber eine Freiheit ohne Verantwortung kann es auch in diesem
unverzichtbaren neuen Medium nicht geben. Ich freue mich sehr, dass nicht nur der
Bevölkerungsschnitt, sondern eine fast ebenso große Mehrheit der Menschen, die
das Internet täglich nutzen, die Sperrung von Kinderpornografie im Netz
begrüßen“, sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
Der Deutsche Bundestag will am morgigen Donnerstag abschließend über das
Kinderpornografiebekämpfungsgesetz beraten. Um die Einstellungen der Bevölkerung
zum Gesetzesvorhaben zu ermitteln, befragte jetzt das Institut für Demoskopie
Allensbach im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe. Dazu wurden zwischen dem 29.
Mai und dem 11. Juni 2009 1.832 Personen mündlich-persönlich interviewt. Die
Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren“
Do you get a sense that it’s almost as if the world is figuring out live how to use Twitter in these circumstances? Some dissidents were using named accounts for a while, and there’s been a raging debate in the community about how best to help them.
Yes, there’s an enormous reckoning to be had about what works and what doesn’t. There have been disagreements over whether it was dangerous to use hashtags like #Iranelection, and there was a period in which people were openly tweeting the IP addresses of web proxies for people to switch to, not realizing that the authorities would soon shut these down. It’s incredibly messy, and the definitive rules of the game have yet to be written. So yes, we’re seeing the medium invent itself in real time. TED talk
Twitter als „Protestmedium“, „Koordinationswerkzeug“ oder als „mächtiges Instrument der freien Information“ für die iranischen Demonstranten zu bezeichnen, ist gefährlich. Den Kommunikationskanal kennen nämlich auch die Mitarbeiter des Geheimdienstes. Und sie nutzen ihn als „Agents provocateurs“, indem sie gezielt Fehlinformationen streuen.

…da hat er sich einfach mal ein paar Anhänger dazugestempelt, tsss…. via
Das geht mit allen anderen Kleinwagen natürlich auch. Sie hatten nur gerade keinen besseren am Start. Also Polo, Corsa und die ganzen Japaner uns so. Hätte ich die Werbung früher gesehen, hätte ich vielleicht doch noch abgefuckt. (Hätte, hätte hätte! Hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen vielleicht noch gekriegt!)
P.S. Man muss den Movie schon durchschauen! (Danke Hauke)

“This is the first show I’ve ever done where taxpayers’ money is being used to hang my pictures up rather than scrape them off.” via
„Eine großartige Fotografie ist eine solche, die vollständig ausdrückt, was man in Bezug auf das, was gerade fotografiert wird, in der ureigenen Bedeutung des Wortes, fühlt.“ Ansel Adams
SPIEGEL ONLINE: Wie relevant kann eine Partei sein, die in Deutschland unter der Fünf-Prozent-Hürde bleibt? Sehen Sie Chancen, irgendwann einmal über diese Hürde zu kommen?
Popp: Die Aufgabe von Parteien ist primär, an der politischen Willensbildung teilzunehmen, so sagt es das Grundgesetz. Das kann man auch ohne Mandate, und ich denke, das machen wir auch schon ganz gut. Langfristig denke ich, dass die Hürde knackbar ist. Es wird vielleicht nicht einfach, aber es ist möglich.
Spätere Kollegen untersuchten, was sie fanden, mikroskopisch und elektronisch, Pollen, Asche, Abfall, Knochen, Hölzchen, Erbsubstanz, und kamen zum Schluss, dass die Rapa Nui, als sie noch Kanus besaßen, zur Thunfischjagd fähig gewesen waren, dann, seeuntauglich geworden, sich an den Landvögeln schadlos hielten, bis kaum ein Vogel mehr vorhanden war.
und danach
Als ersten Schritt, den Wachstumszwang zu mildern, schlägt Binswanger vor, Aktiengesellschaften in Stiftungen zu verwandeln. Der Opel-Mutterkonzern General Motors zum Beispiel wäre dann noch immer in privater Hand. Aber er stünde nicht mehr unter einem solchen Expansionsdruck, wie ihn heute Kapitalgeber aus der ganzen Welt auf die Vorstände der Aktiengesellschaften ausüben.
„Die Stärke eines Ichs bewährt sich darin, dass es fähig ist, objektive Widersprüche in sein Denken aufzunehmen und nicht gewaltsam wegzuschaffen.“ Adorno
4 min. musikvideo, in einem Strich gezeichnet. link

„Reproducing Wikipedia in a dysfunctional physical form helps to question it’s use as an internet resource. Articles in the book: Wikipedia’s featured articles“ viaish
Aber alle sehen doch Erholung und grüne Sprossen
Aber zu welchem Preis? Allein die großen Länder haben für Kredite, Bürgschaften, Rettungsschirme und was weiß ich etwa sieben Billionen Dollar Steuergelder in Aussicht gestellt. Diese Mittel sind doch gar nicht vorhanden. In der ersten Krise dieses Jahrzehnts wackelten Unternehmen. In dieser Krise wackeln Unternehmen und Banken. Und in der nächsten, die jetzt vorbereitet wird, werden Unternehmen, Banken und Staaten wackeln. Dann kann nur noch der liebe Gott Rettungsschirme aufspannen.
Diejenigen, die diese Konzepte entwickeln, wirken aber ganz normal.
Ideologen wirken meistens ganz normal. Schauen Sie, über lange Zeit glaubten Menschen, sie könnten sich von ihren Sünden freikaufen. Da legte dann die brave Bauersfrau Münze auf Münze, um durch einen Ablassbrief ihren verstorbenen Mann aus dem Fegefeuer zu holen. Das war auch so eine Ideologie. Aber alle Beteiligten wirkten durchaus normal.