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„betonplanken“

in polizeisprech sind dasmit abstand interrressanteste documenta außenkunstwerk – zu beiden seiten der karlsstr vom zwehrener turm bis zur aok-kreuzung, den friedrichsplatz geteilt – um die kasseler lieferwagenflotte in schach zu halten, zumindest für 100 tg, wie sich das gehört. kniehöhe.
bin begeistert: das erstemal m.W. , das es jmd quasi kuratorenmäßig(schimansky?) gelungen ist die begriffe performance, außeninstallation, event, crossmedia etc mit potentiellen terroranschlag – die jeweils oder alle für sich, nichts oder wenig besagen – zusammen zu denken + opernhaft zu inszenieren. naja, documenta eben. und dann dieser wunderschöne, unglaubliche begriff ‚betonplanken‘, wie aus einem roman von gorch fock, ’seefahrt tut not‘!. da geht mir doch glatt einer ab oder soo ähnlich. hab wieder keine unterhose an aber kretische sandalen

wer mich mal gleich vorsichtig von waldau aus durchschleichen, zu meinem hautartzt am opernpl, der wartet schon mit der langen spritze. vorsichtige, langsame tapsige bewegungen, über den friedrichsplatz, unsiche (oder schnell) am parthenon-tempel vorbei schleichen, ganz langsam, noch ein blick auf die planken, aber nur aus dem augenwinkel, die hände coltfern vom körper weg halten und schwenken – wg der überwachungskameras auf dem fridericianum – usw. jüdische sonnenbrille auf?

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