Bewusstsein und Wirklichkeit

Das Geschehen im Gehirn kann deshalb nicht anhand irgendeines Ursache-Wirkung-Prinzips reduktionistisch erklärt werden, sondern wir müssen es als Ausdruck des Gesamtzustandes des Gehirns betrachten – womit letztlich (und damit transzendieren wir alle herkömmlichen Begriffe der Kausalität) der Gesamtzustand von Gehirn plus Umwelt gemeint ist. Das Gehirn und das übrige Universum bilden hiernach ein zusammenhängendes Ganzes; man kann sie nicht trennen und einzeln untersuchen, ohne dass man dadurch eine künstliche und verfälschte Dualität schafft, die ihre tiefere Verbundenheit und Einheit verschleiert.

„Bewusstsein und Wirklichkeit eine Einführung in die taoistische Philosophie“, Norbert Meller