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parthenon; bücher und bäume

bücher sind nicht nur tote sondern gemordete bäume – zur zeitgebundenen archivierung der mehr oder weniger interessanten sprachl vorstellungen eines teils der früheren baumbewohner, der menschenaffen. es wäre eine geste der sog menschlichkeit den jetzigen bäumen ihre von uns im namen der (menschlichen) aufklärung gemordeten baumvölker in form von vermodernden und verrottenden bibliotheken und altpapiersammlungen zurückzugeben. oder als unter die bäume gestreute asche.
das betrifft auch eine – wenn auch nur symbolische – auflösung des bücher- parthenons der documenta 14.
aber soweit können die affen in kassel nicht denken – den wald vor lauter bäumen, büchern und affen nicht erkennen können. das gilt zumindest seit der steinzeit für nordhessen, behaupte ich als alter neanderthaler. die bäume und die wälder sind länger auf der erde und verfügen warscheinlich auch über eine größere biologische oder materielle intelligenz als der lächerliche homo sapiens als geduldeter kletterer und ästeabreißer. aber prosemitisch herumkreischen, als 7. sprachfunktion. in der echoschleife.
ich werd jetzt mal in die fuldaaue fahren und mit den bäumen darüber reden. es hat heute morgen kräftig geregnet, da haben die immer gute laune.

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