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demokratie als dystopie

wenn jeder in deutschland derzeit als potentieller terrorist eingestuft und behandelt wird, ist die logische konsequenz, daß man bzw jeder weiß bzw wissen muss, daß man sich in einem kz befindet und jederzeit – auf oder ohne anweisung der lagerleitung – ausgerottet werden kann bzw muß z.b. um die demokratie zu retten. umgekehrt, ist das kollektive oder unterbewußte wissen darüber, sich in einer solchen situation zu befinden (und damit auch einverstanden zu sein bzw dem demokratisch durch wahlenthaltung zugestimmt zu haben), die voraussetzung dafür von der lagerleitung – die das natürlich auch (unbewußt?) wissen muß – als potentieller terrorist eingestuft zu werden. wenn alle potentiellen endlich ausgerottet worden sind, bleiben die tatsächlichen oder echten terroristen übrig, die man dann natürlich auch ausrotten kann bzw muss – weil sonst hätte man die potentiellen vorher nicht liquidieren müssen, dürfen oeder sollen.
als einzig utopisches moment im dystopischen bleibt der materielle und virtuelle konsumzwang des zeitarbeiters(im zirkel des materiellen(?)), das es zu bewahren bzw fortzusetzen gilt(?).

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