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chapeau

bereits am letzten wochenende wurde ein künstlerisch begabter politikaktivist aus zwesten von der kasseler polizei(die inzwischen bekanntlich mit kunstrecht zusätzlich ausgestattet worden ist)aufgrund des hausrechtes der documenta am/vom friedrichsplatz entfernt und ihm ein platzverweis für die dauer der documenta – für seine aktion – erteilt. er habe mit einem von ihm getragenen protestschild – vorderseite“kriegs-stadt kassel baut waffen“, rückseite:“documenta-stadt kassel macht auf kunst“ – gegen den kunst-ensemble schutz für den friedrichsplatz während der documenta verstoßen.
warscheinlich hat man von zwesten aus kassel brennen gesehen im letzten weltkrieg und sich damals wie heute so seinen teil gedacht.
als neanderthaler bewundere ich die quasi wittgensteinsche kürze der 1.formulierung, die eigentlich keine 2.aussage über kassel mehr zulässt bzw notwendig macht. die dennoch vom plakataktivisten getroffene 2.aussage könnte als rückseitige erläuterung oder erweiterung der 1.aussage .durchgehen, mit ach und krach, sesonders wenn man sie dahingehend versteht, das es in kassel keine kunst geben kann – aufgrund der 1.aussage – , dies aber aber alle 5 jahre gezeigt werden darf (oder muß), wiederum aufgrund der 1.aussage usw .

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