{"id":421,"date":"2006-07-28T17:53:08","date_gmt":"2006-07-28T16:53:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bewegteflaeche.de\/?p=421"},"modified":"2006-07-28T18:16:33","modified_gmt":"2006-07-28T17:16:33","slug":"how-to-perform","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bewegteflaeche.de\/?p=421","title":{"rendered":"how to perform?"},"content":{"rendered":"<p>how to perform? <\/p>\n<p>Im Mai fand in Kassel ein von der Kunsthalle Fridericianum organisiertes Symposium zur Performance-Kunst statt. &#8222;how to perform? wiederauff\u00fchrung und dokumentation in der performance-kunst&#8220; begleitete Marina Abramovics Ausstellung &#8222;seven easy pieces&#8220;, die zeitgleich in der <a href=\"http:\/\/www.fridericianum-kassel.de\/\">Kunsthalle Fridericianum<\/a> zu sehen war. Ein Mitschnitt von Abramovics Beitrag zum Symposium kann hier mit der Einleitung des aus New York stammenden Kunstkritikers Steven Henry Madoff geh\u00f6rt werden. <\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p>Die Ausstellung &#8222;seven easy pieces&#8220; zeigte den auf Video aufgezeichneten siebent\u00e4gigen Performance-Marathon, den die K\u00fcnstlerin im Dezember 2005 unter dem gleichnamigen Titel im <a href=\"http:\/\/www.guggenheim.org\/new_york_index.shtml\">Solomon R. Guggenheim Museum<\/a> in New York aufgef\u00fchrt hat. Die wohl am besten mit dem englischen Begriff des reenactment beschriebenen &#8222;seven easy pieces&#8220; konnten in der Kasseler Ausstellung ungeschnitten und aus der Perspektive einer feststehenden Kamera nachvollzogen werden. Dadurch wurde die Frage des Originals, die ohnehin schon die New Yorker Arbeiten pr\u00e4gen, noch einmal unterstrichen. Neben den beiden Aufzeichnungen der eigenen Arbeiten (&#8222;The Lips of Thomas&#8220;, 1975, und &#8222;Entering the Other Side&#8220;, 2005) zeigte die Ausstellung auch die Wiederauff\u00fchrungen von Vito Acconcis &#8222;Seedbed&#8220; (1972), Valie Exports &#8222;Aktionshose: Genitalpanik&#8220; (1968\/9) und Bruce Naumans &#8222;Body Pressure&#8220; (1974). Einzige Ausnahme blieb die Joseph Beuys Performance &#8222;Wie man dem toten Hasen die Bilder erkl\u00e4rt&#8220; (1965), da diese nur in New York wiederaufgef\u00fchrt werden durfte. Auf dem Symposium &#8222;how to perform? wiederauff\u00fchrung und dokumentation in der performance-kunst&#8220;, zu dessen G\u00e4sten neben Marina Abramovic zum Beispiel auch die K\u00fcnstlerin <a href=\"http:\/\/www.stefanietrojan.de\">Stefanie Trojan<\/a> geh\u00f6rte, berichtete die Berliner Theaterwissenschaftlerin Sandra Umathum eindrucksvoll von ihren Erfahrungen mit den &#8222;seven easy pieces&#8220;. In ihrem Bericht, der sich konsequent der Betrachterperspektive annahm, wurde unter anderem deutlich, wie vielschichtig das Werk vor Ort rezipiert werden konnte. Die Publikumsreaktionen, die teilweise in eine ritualisierte Stimmung \u00fcbergingen, waren ihrer Meinung nach absolut mitgestaltend. Ebenso die Tatsache, dass jede wiederaufgef\u00fchrte Performance am folgenden Tag als Aufzeichnung zu sehen war, w\u00e4hrend Marina Abramovic die n\u00e4chste Wiederauff\u00fchrung live performte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bewegteflaeche.de\/podcast\/Abramovicsymp 1.mp3\">Der Podcast<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>how to perform? 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