inicio mail me! Abonnieren

Archiv für September, 2016

neues

heute mal wieder die transitstrecken der kriegsgefangenen im kasseler osten kontrolliert, stark frequentiert. dazwischen pokemonspieler, junge frauen mit dicken ärschen. bei aldi die gesellschaftliche mitte, gourmetversatz. radfahrersoziologie, boller wird aufgelöst, jede kiste bücher 1 €

lager

ab 2 personen, die irgendwo zusammenhocken, ist nur noch hysterie angesagt. ausser in buchantiquariaten, die kurz vor der auflösung stehen, wo zwischen den büchern, vielleicht unfreiwillig, absolute ruhe herrscht.

lebensauszug XXV

die letzten tage auf dem proletenfelsen. hier wird es jetzt ruhiger, weil sogar im ostblock die schulpflicht ruft. sogar der strudeldude mit dem feinsten strudellic kommt nicht mehr. das ist naturlich eine willkommene ruhezeit für frank zappa, hunter s. thompson, sean penn und prinz william, die hier abseits des westlichen trubels ganz entspannt ein undurchsichtiges business betreiben. um der sache etwas näher zu kommen, versuchen wir uns in ihr geheimnis reinzusaufen. haben gestern mit thompson (für die westliche welt ist er tot, aber er lebt im osten!) gin getrunken. er sagt, im westen waren ihm zu viele kanaken und zu wenig sonne (zitat). allerdings bekomme ich das gefühl nicht los, das er trotz seiner prominenz eine art persona non grata bei den einheimischen ist. rausbekommen haben wir natürlich nichts. die anderen drei promis schwimmen immer mal gerne – mit einem eimer über wasser haltend – zur princess ivy (segelyacht), die direkt vor ihrem haus (promi-wg?) in einer bucht liegt. meine vermutung ist, dass sie ein drogenring mit und für falco bilden, der auf dem schiff sein leben genießt (inkognito?). der spin doktor der nummer ist ein einheimischer, der „grave digger“ genannt wird. das macht doch am ende alles sinn!

ansonsten hängen hier noch ein paar fette wänste und ärsche rum. ich denke, die bleiben für immer vor ort, weil sie es nicht mehr weiter schaffen (zu dick und zu blöd). ihre natur zwingt sie, schön fettig im südosten wegzubruzeln. die eingeborenen schmeißen ihnen täglich etwas angewidert ein stück fleisch zu und stellen gallonengroße biere und sprudelnde softdrinks dazu. prost!

der nachwuchs plärrt wie immer und kanibalisiert sich währenddessen, weil kein strudellic in sicht ist. 

lebensauszug XXIV

dr. brotstedt referierte die letzten tage am strand über die englische sprache. sie hat sich anscheinend international durchgesetzt, weil sie so prägnante ausdrücke (yes, no, vanilla, chocolate) hat. brotstedt referiert seit jahren im feinsten bayrisch an der selben stelle. speaker’s corner. prägnant!

der nachwuchs plärt. er bekommt nie genug. prinzipiell die richtige einstellung. 

demokratie als lager

heut nacht einen film gesehn, in dem h. als umgedrehter jüd. geheimagent mit dem auftrag beauftragt wurde, den 2.weltkrieg im sinne des kapitals(„wallstreet“) für uns durchzuführen( + zu verlieren) und gleichzeitig die juden in der diaspora zu liquidieren, um damit eine permanente jüdische opferrolle zu inszenieren und einen globalen antisemitismus als ideologischen exportartikel in einer permanenten wiederholschleife zu etablieren.
hab dann leider irgendwann auf rtl 2 umschalten müssen, wo aliens in autonomen suv’s oder pkw’s herumsausten und mit ihren smartphones ein neues konsumverhalten herbeizauberten, hauptsächlich aber pizzen oder pizzas fraßen, die ihnen digital zugebeamt wurden