lebensauszug  XXIII

druckabfall in der kopfkabine. die gedanken denken anders. die erde dreht sich und der mond kommt nur schwer hinterher. hier haben alle männlichen touristen rote säuferbirnen (alkohol+sonne). es sind die wunderbaren durchschnittsprolls aus dem ostblock. weit und breit sind keine new ager (heute eher old ager!) zu sehen. die sind gerade alle in italien (oder […]

lebensauszug XXII

osten. süden. man kennt sich! wie beständig doch die welt ist und wie unbeständig man selbst. bora bereinigt eine menge. auch ende august noch was los. das ist mir unbekannt, da ich zu dieser zeit üblicherweise noch in anderen östlichen gebieten untewegs. hin und her und hin und her. keine ahnung, warum mich diese gegend […]

Hochschule

Was mir jedoch wirklich zuwider war und mich schliesslich veranlasste, am Ende des Semesters mitten in der Nacht aus der Stadt zu fliehen, ohne mich verabschiedet, ja, ohne meine Zensuren abgegeben zu haben, war die Tatsache, das es dort mit Ausnahme Selmas nur eingefleischte Gegner – und Gegnerinnen – des Unerklärlichen gab, alle erfahren in […]

Synchronisation

„Ich glaube, ich bin ein Verb statt eines Personalpronomens“ Richard Ford aus „Der Sportreporter“ Sehr schön! Es ist vielleicht die Erkenntnis, das man nicht ist, sondern nur tut. Diese Vorstellung von einer Möglichkeit erleichtert.

nachbarn

unsere kriegsgefangenen wohnen jetzt schon als nachbarn meiner untermieterbienen als untermieter bei den behinderten. abends spielen sie meistens fußball