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Archiv für Juni, 2016

Der Irrsinn beginnt wieder

Die Menschen lassen wieder einen raushängen. Die Männer tragen Shorts, wo das Gemächt locker lässig in der Gegend baumelt. Die Frauen tragen bauchfrei in allen Situationen und mit der vollkommenen Akzeptanz der Schwerkraft. Manchmal verwechselt man den Bauchnabel mit einer Brustwarze. Naja, es ist Sommer und da muss man sich auch mal locker machen.

Während sich die Unter- und Mittelschicht auf den Tango untenrum vorbereiten – auf den sie alle hoffen, aber meistens schon ab September die Hoffnung wieder aufgeben – regen sie sich über die ganzen Briten auf, deren Sommer nun plötzlich eine andere Wendung als erwartet genommen hat. Viele von den Schotten werden nun öfters mal mit ihrem Range Rover von Edinburgh nach London fahren, um mit der zweiten Hochburg der Euroaffen den Union Jack in Frage zu stellen. Wenn London und Schottland die Fliege machen, bleibt vom Königreich nur noch der Doktor und das liebe Vieh. Rooney will ja jetzt nach Island auswandern.

zoniland

die gleichen wege jeden tag, die gleichen gesichter jede stunde. was macht das mit mir? die selben bäume jeden tag, die selben sterne jede nacht. bestens! macht nur gutes mit mir. raum, raum und nochmals raum! überall. ich möchte nichts füllen, ich möchte ihn nur spüren. es macht so frei, bezugslos und doch so gegroundet. wohin soll die reise gehen? der wind raschelt so schön in der kirsche. vielleicht ist das schon das ziel. ich weiss jedenfalls nicht viel weiter. die hilflosigkeit ist ein segen. vertraut der hilflosigkeit! sie ist unser ziel, das einzig wahre! unsere destination. das einzige, was einen weiter bringt. hilflos um die ecke schielen und alles sehen. ach fickt euch doch alle. mahlzeit. 

island

jaaa!

rechter arm gestreckt, od. geklappt, nach oben

jeder, der einen hitlergruß zeigt, im turnunterricht od. in der realität, kommt ins kz. das ist gleichzeitig die langerwartete, offizielle definition der begriffe demokratie und menschenrechte, und es ist mittelfristig die einwanderungsproblematik unserer kriegsgefangenen aus dem nahen und fernen osten und nordafrika geklärt.

materie

macht, gewalt, kommunikation