lebensauszug XXI

es wird immer schöner an der südostfront. fast alle müssen jetzt nach hause. die schulpflicht ruft. bora tut den nötigen rest. die einheimischen feiern die wiedervereinnahmung ihres landes. das menschliche antlitz wird so prinzipiell von tag zu tag ansehnlicher.  zum letzten mal den schwaben getroffen. heute abgereist, obwohl er gerade den günstigsten parkplatz in der […]

die „flüchtlinge“

sind eigentlich unsere kriegsgefangenen, wozu gehört, von uns anzuerkennen das wir uns im krieg mit wem oder was auch immer und warum befinden. solange wir das nicht tun dürfen oder können oder wollen, lassen sich weder diese menschen noch wir selbst uns durch uns definieren – eigentlich eine klassische lagersituation, nur die lagerleitung und die […]

schneller entwurf

die nilgänse beherrschen die buga, den süden. heut morgen 2 seniorenfahradgruppen begenet und vorsichtig ausgewichen. normalerweise grüßen sich radfahrer, jedenfalls auf den radfernwegen. ich vermeide das hier, indem ich mich als privatornithologe tarne, mit sorgenvoller miene die wirklich ziemlich großen und immer größer werdenden nilgganspopulationen zähle… die buga wird immer mehr psychogelände, u.a. für läufer […]

lebensauszug XX

das knattern der fischerboote ist nicht zu toppen. das ist der grund für alle strapazen. sobald die Handtücher ihre nichtsnutzigen besitzer mit den angebräunten wampen abgeworfen haben, wird es idyllisch. dann kommen die einheimischen aus ihren löchern und normales leben kehrt ein.  der schwabe stalkt mich. jede flucht ist unmöglich. ich kenne nun jeden preis […]

lebensauszug XIX

die fische, die von den dicken bäuchen noch nicht gegessen wurden, werden von diesen beobachtet. mit schnorchel und taucherbrille geht es haubentauchermäßig zur sache. weil zu wenig dabei absaufen, geben die überlebenden zurück an den stränden tips zum geld sparen. „man spricht deutsch“ ist nach wie vor blaupause für den urlaub. egal welche nationalität. heute […]

lebensauszug XVIII

habe mir bzw. uns ein südostfronturlaub verschrieben. antizyklisch geht das! bin an 1600km stau vorbeigefahren. ferienende in ganz deutschland fordert eiserne nerven. die einzigen deutschen, die noch locker am steinstrand rumbummeln, sind die bayrischen weißwürstchen, während deren innenminister herrmann robert blanco als „wunderbaren neger“ bezeichnet. soweit ich gelesen habe, benutzt herrmann das wort „wunderbar“ sonst […]